Fotos, SMS, E-Mails oder Bankgeschäfte - Smartphones werden von uns mit unzähligen privaten Daten gefüttert. Und sind zunehmend Angriffen durch Hacker und Schad-Software ausgesetzt
So können sie unbemerkt abgehört, ausspioniert und ferngesteuert werden. Dabei gibt es zum Schutz der eigenen Privatsphäre einfache Regeln und Software.
Dass Smartphones so leicht angezapft werden können, liegt am digitalen Mobilfunkstandard GSM (kurz für: Global System for Mobile Communications), der in den 1990er-Jahren entwickelt wurde
und längst überholt ist. GSM hat das problemlose mobile Telefonieren auf allen Kontinenten möglich gemacht, ist jedoch verwundbar und die Verschlüsselung der Daten zu unsicher.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät darum dringend zu einer neuen, einheitlichen Verschlüsselungslösung, insbesondere für Behörden und in der Industrie ![]()
Dass die Anzahl der Angriffe derzeit noch relativ gering ausfalle, liege daran, dass man sich mit dem Handy nicht jedes x-beliebige Programm herunterladen könne,
sondern auf die Anwendungen der App-Stores angewiesen sei, so der Bochumer Professor. "Der Apple-Store hat da Vorteile, weil jede App vor der Freigabe aufwändig geprüft wird.
Bei Android Market gibt es dagegen kaum Beschränkungen, und dort ist häufiger Schadsoftware aufgetreten " ![]()
Fest steht: Ist eine böswillige App mit vermeintlich nützlichen Funktionen erst einmal installiert, können in aller Ruhe Daten ausgespäht, SMS gelesen, Telefonbucheinträge durchstöbert, Familienfotos kopiert,
Verbindungen zu teuren Bezahlnummern aufgebaut und Bankdaten abgegriffen werden. Dass häufig kostenlos und von unzähligen Entwicklern hergestellte Apps die Hauptgefahrenquelle für potenzielle Angriffe sind,
bestätigt auch Antonius Klingler, Leiter des Referats Sichere Mobile Lösungen des BSI. "Die Gefahr steigt mit dem Funktionsumfang", sagt Klingler. "Dinge, die viel können, sind potenziell gefährdet".
Fest steht: Ist eine böswillige App mit vermeintlich nützlichen Funktionen erst einmal installiert, können in aller Ruhe Daten ausgespäht, SMS gelesen, Telefonbucheinträge durchstöbert, Familienfotos kopiert,
Verbindungen zu teuren Bezahlnummern aufgebaut und Bankdaten abgegriffen werden. Dass häufig kostenlos und von unzähligen Entwicklern hergestellte Apps die Hauptgefahrenquelle für potenzielle Angriffe sind,
bestätigt auch Antonius Klingler, Leiter des Referats Sichere Mobile Lösungen des BSI. "Die Gefahr steigt mit dem Funktionsumfang", sagt Klingler. "Dinge, die viel können, sind potenziell gefährdet".
Doch es gibt auch Gefahrenquellen, die im Gerät selbst liegen. Zum Beispiel der Browser. In der Vergangenheit gab es gerade dort häufig Bugs, also Fehler, über die ein Angreifer theoretisch bestimmte Codes ausführen kann.
"So ein Code wiederum liest beispielsweise die SMS-Datenbank aus und schickt sie auf den Server des Angreifers", erläutert Smartphone-Forscher Holz. Das Perfide daran: Der Betroffene bekommt gar nicht mit,
was auf seinem Handy passiert. Denn die Attacke führt in der Regel noch nicht einmal zu einem Absturz des Programms.
Was mit den Daten passiert, wer sie an wen verkauft und was dann damit geschieht, bleibt im Dunkeln
Quelle: http://www.ard.de/ratgeber/mul…182708/1npsd81/index.html
Servus, klaus54 ![]()