Auf und davon....

  • Am 5. September 2012 auf 3sat


    um 20.15Uhr Auf und davon Der Abschied


    Die Schweiz gilt gemeinhin als eines der Länder mit der höchsten Lebensqualität. Doch das Paradies wähnt man meist dort, wo man selbst nicht ist. Jedes Jahr wandern Tausende von Schweizerinnen und Schweizern aus. Der Weg in die neue Heimat ist beschwerlich und ungewiss.
    Die sechsteilige Reihe "Auf und davon" begleitet vier Schweizer Familien auf ihrer Suche nach dem Glück.
    In der ersten Folge stürzen sich die Auswanderer in ihr großes Abenteuer, doch vorerst gilt es Abschied zu nehmen. Denise und Clyde Dänzer aus dem Kanton Bern wagen einen radikalen Neuanfang in Florida. Sie haben in der Schweiz schon alles aufgegeben. Jetzt brauchen sie schleunigst ein neues Zuhause. Sie wollen einen Mobile Home Park, einen Dauercampingplatz, kaufen. Doch ihr Traum entpuppt sich als Illusion. Lanee und Hans-Jörg Jäger aus dem Aargau wollen in Thailand eine Seniorenresidenz bauen. Ihnen fällt der Abschied von ihren Freunden in der Schweiz äußerst schwer, bei ihrer großen Abschiedsparty fließen die Tränen. Die beiden wissen, dass sie ihre Liebsten in Thailand nur noch selten sehen werden. Familie Tobler aus dem Kanton Thurgau sucht das große Abenteuer in Australien. Doch ihr Traum hinterlässt eine Verliererin: Hündin Luna würde die Strapazen der langen Reise und der obligatorischen Quarantäne nicht überstehen. Ein trauriger Abschied steht bevor. Christine und Hermann Schönbächler leben mit ihren Kindern seit zwei Jahren glücklich in Kanada. Ihr Grundstück liegt abgelegen im Wald. Als sie einen Autounterstand bauen wollen, brauchen sie keine Bewilligungen sondern lediglich einen großen Bagger und eine Motorsäge.



    um 21.15Uhr Auf und davon Das lange Warten


    Die Schweiz gilt gemeinhin als eines der Länder mit der höchsten Lebensqualität. Doch das Paradies wähnt man meist dort, wo man selbst nicht ist. Jedes Jahr wandern Tausende von Schweizerinnen und Schweizern aus. Der Weg in die neue Heimat ist beschwerlich und ungewiss.
    Die sechsteilige Reihe "Auf und davon" begleitet vier Schweizer Familien auf ihrer Suche nach dem Glück.
    In der zweiten Folge werden die Auswanderer auf die Folter gespannt. In Florida verzweifeln Denise und Clyde Dänzer fast. Sie haben in Cape Coral ein Traumhaus gefunden, das sie unbedingt kaufen wollen. Nun warten sie seit Tagen vergeblich auf eine Nachricht des Besitzers. Und die Zeit drängt, denn ihr Haus in der Schweiz haben sie bereits verkauft. In Thailand werden Lanee und Hans-Jörg Jäger herzlich empfangen. Die Aargauer haben auch sonst Grund zur Freude: Auf der Baustelle ihrer Seniorenresidenz werden bereits die ersten Mauern der Bungalows hochgezogen, die sie künftig an Rentner vermieten werden. In Australien suchen Rolf Tobler und sein Sohn Kevin ein Haus. Bis Mutter Emma und die zwei Kleinen, Dylan und Jennifer, nachkommen, wollen sie ein gemütliches Nest für die Familie eingerichtet haben. Doch "Down Under" läuft alles lässiger, als es den Schweizern lieb ist. In Kanada baut Familie Schönbächler weiter an ihrem Autounterstand. Töchterchen Natascha setzt sich ans Steuer des Traktors, Mutter Christine reißt mit dem Bagger Wurzeln aus, und Vater Hermann Schönbächler genießt mit Baby Alexandra seine "ultimative Lebensqualität" auf dem gemütlichen Sofa.

  • Da ist doch Wienerisch leichter, oder???? :D


    Nicht immer!


    Wir hatten ein Zitat aus dem Buch "Mann ohne Eigenschaften" von Robert Musil besprochen, das lautet: "Es war der Staat, der sich selbst irgendwie nur noch mitmachte", was ich für ungrammatisch halte und das auch so schrieb, wurde aber belehrt, die Formulierung sei österreichisch und stehe für "sich beteiligen".


    Bsp.: „Wenn Sie sich mitmachen wollen, dann melden Sie sich gleich an unter ... ”. (Standarddeutsch: "Wenn Sie sich beteiligen wollen, ... )


    Frage: Sagt man das wirklich so in Österreich? ?(?(


    Gruß


    Werner

    Everything will be alright in the end; if it's not alright, it's not the end. (Altes indisches Sprichwort)

  • Danke! "Mitmachen" ist auch bei uns ein Synonym für "sich aktiv beteiligen", aber "sich mitmachen" (also der reflexive Gebrauch) ist hier nicht bekannt. Aber ihr sagt das so, gell?


    Gruß Werner

    Everything will be alright in the end; if it's not alright, it's not the end. (Altes indisches Sprichwort)