Hi Gus, bin etwas masochistisch veranlagt und habe das FL Wetter als Startseite in meinem PC....
Vergeßt für das Forumstreffen nicht zwei dicke Pullover einzupacken /wenn vorhanden...können aber sicher aushelfen see you soon ![]()
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elfie60 & Bob in CC 2011
- elfie60
- Unerledigt
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ähhhh....das Küßchen ist natürlich für Uschi !

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Na ja, es ist auf jeden Fall lecker warm in Florida.
Gestern Abend wollten wir auf die Terrasse und Jürgen sagte noch zu mir: "Zieh Dir was Warmes an, es sind draußen nur noch 30 C°!"
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...und hier in Wien ist es saukalt. Jetzt um 11h hat es nur 11°.
Vorgestern Nacht hatte es sogar in einigen Teilen Österreichs in der Nacht Minusgrade.
Aber es soll bald wärmer werden. -
Habe mal so ein bißchen aufgeschrieben, wie es uns die letzten Tage ergangen ist. Für manchen nicht sonderlich spektakulär, Rundreisen haben wir jedoch schon ausreichend unternommen und einige Themenparks haben wir auch schon besucht.
Es genügt uns, dass wir hier in Florida haben, was es zu Hause nicht gibt, eine schöne Poolarea und viel Sonnenschein!
Fotos haben wir noch nicht gemacht...
02.05.2011
Wir sind angekommen
Die Nacht ist um 6:00 Uhr morgens zu Ende, so langsam steigern wir uns. Den Morgenkaffee trinken wir auf der Terrasse, klügeln so vor uns hin und bereiten allmählich unser Frühstück vor. Anschließend fahren wir ein wenig durch die Gegend, kaufen frische Lebensmittel ein und bereiten zu Hause leckere Sandwichs zu.Den Rest des Tages bringen wir mit Relaxen zu und ich mit einem Nickerchen. Habe mir gestern wohl einen kleinen Stich geholt. Abendessen gibt es noch einmal bei Chili’s.
Jürgen hat unsere deutsch-amerikanischen Windsocken auf der Terrasse angebracht, wir fühlen uns inzwischen wieder wie zu Hause und sind „angekommen“.
03.05.2011
Endlich Sommer
Heute werden wir erst gegen 8:00 Uhr wach, es wird immer besser. Gegen Mittag fahren wir beide nach Fort Myers, holen beim AAA die neuesten Karten und probieren eine neue Lokalität aus: OPA! Beim Betreten des Lokales werden wir und auch alle weiteren Gäste mit einem kräftigen OPA! begrüßt. Jürgen bestellt sich eine Gyro-Platter und ich einen Greek Salad mit Gyro. Das Fleisch kann man nicht mit dem Gyros vergleichen, wie wir es aus Deutschland kennen; würde es wie kleine von einem Hackbraten abgehobelte Streifen beschreiben. Geschmacklich ist es ganz gut, aber eben nicht vergleichbar. In Cape Coral gibt es Nelly’s Taste of Greece, was geschmacklich vergleichbar gut ist, dort gefällt mir allerdings nicht, dass sich Männlein und Weiblein eine Gästetoilette teilen müssen; wenn man denn mal muss.Zurück geht es nach Cape Coral und ruckzuck sind wir wieder zu Hause, genießen den langersehnten Sommer bei Temperaturen über 33 C°. Bevor wir uns nach dem Abendessen ans Dock setzen, sagt Jürgen: „Zieh Dir was Warmes an, es sind nur noch 30 C°!“ Am Dock schauen wir auf eine große Kanalkreuzung und lassen uns von den vorbei ziehenden Schildkröten und Fischen beobachten.
04.05.2011
Eulen in Cape Coral
Mittlerweile haben wir die Zeitverschiebung überwunden. Frühstück gibt es heute Morgen bei Azucar Restaurant & Bakery, ein nettes kubanisches Lokal mit viel Flair und dem besten Kaffee in CC. Das Restaurant ist gut besetzt, überwiegend mit Männern an Sechser-, Achter- und Zweiertischen. Eine ältere Dame kennen wir noch von unseren Besuchen dort im letzten Jahr und sie ist, wie wir mittlerweile auch, Stammkundin.Nach dem Frühstück fahren wir durch Cape Coral Downtown, vorbei an dem legendären Big John und dann zum Mini-Strand von Cape Coral. Hier ist es fast menschenleer, der Strand ist frisch geharkt und es sind nur wenige Fußspuren zu sehen. Weiter westlich kommen wir durch die Wohngebiete. Am Ende des Beach Pkws entdecken wir unsere erste Burrowing Owl in diesem Jahr, das Wahrzeichen von Cape Coral. Zunächst denken wir, dass es eine Attrappe ist, die auf einen Höhlenbau aufmerksam machen soll, bei näherem Hinschauen sehen wir, dass die Eule echt ist und sind begeistert.
Im Publix füllen wir unseren Getränkebestand auf und an der Brottheke gibt es ein frisches Jalapeno-Brot, welches wir zum Probieren kaufen. Gegen 13:30 Uhr bekommen wir Besuch von Absolute = Elisabeth, die in CC Freunde besuchen möchte. Da wir uns im letzten Jahr gar nicht gesehen haben, ist die Wiedersehensfreude groß. Elisabeth hat einen Feriengast, Juliane, in ihrem Haus und zu viert plaudern wir angeregt draußen auf der Terrasse; die Zeit geht viel zu schnell vorbei und die beiden müssen weiter.
Dunkle Wolken und der kleine Schauer haben den Sommer kurzfristig unterbrochen, aber nun können wir ein erfrischendes Bad im Pool nehmen. Ausgehfertig fahren wir anschließend zu Rib City, wo es leckere Baby Back Ribs gibt. Alle unsere bekannten Ecken in CC haben wir noch nicht gesehen und so fahren wir den Del Prado Blvd rauf und runter, vorbei am First Round Draft, wo wir letztes Jahr gerne eingekehrt sind und das jetzt leider nach einem Brand geschlossen hat. Den Abend verbringen wir draußen auf der Terrasse.
05.05.2011
Alle Zeit der Welt
Kurzfristige Pläne, die wir für heute angedacht hatten, verwerfen wir und klüngeln im Poolbereich so vor uns hin, schließlich haben wir alle Zeit der Welt. Das Abendessen gibt es heute in Bubba’s Roadhouse & Saloon.06.05.2011
Floridafeeling
Nach dem Frühstück fahren wir bei herrlichstem Sonnenschein nach Fort Myers Beach. Allein schon die Anfahrt vermittelt ein traumhaftes Floridafeeling. Wir suchen uns einen Strandzugang außerhalb des Touristenzentrums und blicken von dem weißen Sand auf den Golf von Mexiko. Es ist wenig los an diesem Freitagmorgen und nur wenige Touristen halten sich am Strand auf.In der Shopping-Stadt Coconut Point in Estero statten wir dem Apfel Laden einen Besuch ab, leider ist das begehrte Objekt heute nicht zu haben. Wir ziehen an den Shops entlang, haben aber keine Lust auf Einkaufen. Im Bahama Breeze essen wir zu Mittag und fahren danach zurück nach Cape Coral.
Wieder im Haus angekommen, genießen wir ein paar Sonnenstrahlen, bevor Wolken aufziehen und einen Regenschauer präsentieren. Später kommt die Sonne wieder auf und wir verbringen den Abend draußen.
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Hier mal ein kleines Feedback, wie unser Lodderleben aussieht.
Samstagabend hatten wir ein kräftiges Gewitter mit viel Regen; das gleiche Intermezzo am Sonntagmorgen um 5:45 Uhr.10.05.2011
Shopping
In der Gegend des alten Del Prado schauen wir uns ein Haus von Seabim an und fahren dann über die CC Bridge nach Fort Myers in den Big K Mart. Dort suchen wir nach den schönen USA-Sets vom letzten Jahr, diese gibt es nicht mehr, dafür schöne Sets mit der Weltkarte. So wandern die ersten Mitbringsel in den Einkaufswagen. Im gegenüber liegenden mexikanischen Restaurant La Casita sind wir wieder einmal Gast und bestellen uns ein Mittagessen; vorab gibt es vom Haus Tortilla-Chips mit einer leckeren Salsa. An dem lila angestrichenen "La Casita" kommt man automatisch vorbei; wenn man aus Fort Myers über den Mc Gregor Blvd kommt liegt es zu linker Hand, bevor man rechts in Richtung Sanibel & Captiva Island fährt.Im Tanger Outlet inspizieren wir die Auswahl in einigen Geschäften, sind aber nicht in Anprobier- und Kauflaune. In der „Kitchen Collection“ gehen wir schnurstracks zu den Salz- und Pfefferstreuern, um einige von den kleinen, originellen Coca Cola Salzstreuern zu kaufen, leider sind sie ausverkauft. So ordern wir eine ganze Box zu 24 Stück und hinterlassen, wie auch schon im letzten Jahr unsere Telefonnummer. Im Familien- und Freundeskreis erfreuen sich diese kleinen „Salt & Pepper Shaker“ der allergrößten Beliebtheit und so kann man mit kleinen Dingen große Freude bereiten.
Wieder in CC kaufen wir erstmalig beim deutschen Bäcker Oltimes German Bakery & Deli ein Paderborner Landbrot. Das schmeckt abends auf der Terrasse als einfaches Butterbrot zum Bierchen einfach lecker.
11.05.2011
Pine Island
Gegen Mittag fahren wir raus und kommen zunächst in das wunderschöne, floridabunte Matlacha. Zurzeit wird die Matlacha Brücke neu gebaut und durch die Baustelle ist hier ein Engpass entstanden. „Moretti’s Seafood Restaurant“ gibt es nicht mehr, dafür heißt das Lokal nun „Toucan“ und wird wegen Renovierungsarbeiten erst ab dem 24. Mai 2011 öffnen.Wir durchfahren Matlacha und kommen an die Kreuzung in Pine Island. Rechts ab geht es in Richtung Bookelia und wir fahren die Stringfellow Rd bis zum Abzweig links in die Pineland Rd. Und weiter bis zu Tarpon Lodge & Restaurant. Von der Außenterrasse des Restaurants hat man einen traumhaften Blick auf den „Pine Island Sound“ und die vorüber ziehenden Boote. So schmecken das Mittagessen und der Key Lime Pie umso besser. Den Verdauungsspaziergang machen wir zum hauseigenen Bootsanleger und schauen uns die Lodge näher an.
Wieder zurück an der Kreuzung fahren wir die Stringfellow Rd in Richtung St. James bis zum KOA Campground. Als alte Camper können wir es nicht lassen und drehen eine Runde über den Campingplatz. Dieser ist so gut wie verlassen, alle Snowbirds sind wieder zurück in ihre Heimat gekehrt und nur eine Handvoll RVs ziert den Platz.
Den Rest des Tages verbringen wir wie immer mit Relaxen am und im Pool, und den Abend auf der Terrasse.
12.05.2011
Entspannung pur
Zum Frühstück soll es ein leckeres Cheese-Omelette bei Denny’s geben, doch leider hat dieser am Del Prado Blvd geschlossen. Es gibt zwar ein Nachfolge-Lokal, jedoch sagt uns dieses jetzt nichts. Also fahren wir zu unserem kubanischen Stammlokal Azucar Restaurant & Bakery. Warum nicht gleich so?Anschließend kaufen wir noch Lebensmittel ein, darunter unser Eisfavorit Drumstick von Edy’s und verbringen den Rest des Tages in unserem „Naherholungszentrum“ zu Hause. Mittlerweile haben wir völlig abgeschaltet und genießen Entspannung pur.
13.05.2011
Freitag der 13.
Sollte man an einem Tag solchen Datums nicht sowieso zu Hause bleiben? Wir tun es, aber nur aus reiner Faulheit und der Lust, uns treiben zu lassen. Nach einem ausgiebigen Erfrischungsbad am späten Nachmittag im Pool bereiten wir uns Sandwichs und „Lazy Dogs“ zu: Sausage Links werden mit Zwiebeln gebraten und mit viel Streukäse überbacken. Dazu gibt es viel Senf und Steaksauce. -
Hallo Ellen,
vielen Dank für den Einblick in euer Lodderleben!

Das liest sich gut. Das könnte ich in dieser Form jetzt auch ertragen.

Aber schade, dass es Moretti´s nicht mehr gibt!
Da sind wir gerne hin gegangen und es gab auch 2 größere Treffen eines bekannten Forums dort. Bei Moretti´s hatte man größtes Verständnis dafür, dass wir nach dem Essen noch ewig blieben und nur getrunken und "gebabbelt" haben. Auch die Location selbst ist absolut klasse. Mal sehen, was der neue Betreiber daraus macht.Gruß
Uwe
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Aber schade, dass es Moretti´s nicht mehr gibt!
Da sind wir gerne hin gegangen und es gab auch 2 größere Treffen eines bekannten Forums dort. Bei Moretti´s hatte man größtes Verständnis dafür, dass wir nach dem Essen noch ewig blieben und nur getrunken und "gebabbelt" haben. Auch die Location selbst ist absolut klasse. Mal sehen, was der neue Betreiber daraus macht.
Hallo Uwe,schön, wenn es Dir gefällt.
Wir sind noch eine ganze Weile hier und werden das "Toucan Seafood Restaurant" mal testen. Abends kann man dort wunderbar Delphine und Manatees vorbeischwimmen sehen.
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So viel gefaulenzt haben wir noch nie, und das ganz ohne schlechtes Gewissen. Große Tagesfahrten haben wir nicht eingeplant, sind gerne in der Gegend herum gefahren, haben ausgiebige Shoppingtouren unternommen, sind Essen gegangen. Habe sogar das Reisetagebuch nicht weitergeführt und wer möchte schon wissen, dass man von morgens bis abends im eigenen Naherholungsgebiet in der Pool Area relaxt.
Werde von einigen persönlichen Highlights berichten und am Ende eine Fotoserie einstellen.
16.05.2011
Mit dem Auto über Land
Zum Morgenkaffee gibt es heute ein besonderes Ereignis: pünktlich um 8:56 Uhr startet die Endeavour von Cape Canaveral aus. Im Internet verfolgen wir den Start live auf der HP der NASA. Kurz darauf gehen wir vor die Haustür und blicken in Richtung Osten, hier sind leider viele Wolken und nach zehn erfolglosen Minuten gehen wir wieder ins Haus.Nach einem kleinen Frühstück fahren wir bis Punta Gorda, dann die 17 North mit Tagesziel Arcadia. Die Umgegend ist sehr ländlich. Die Ortschaft Nocatee hat viele einfache Holzhäuser, von denen viele heruntergekommen sind und verlassen wirken. Vereinzelt sieht man Land- und Farmarbeiter. Die ganze Infrastruktur wirkt stark sanierungsbedürftig.
Arcadia ist ein historisches Städtchen im County Desoto und Anfang des 1900 Jahrhunderts entstanden. Hiervon zeugen viele Bauwerke im Historic District, die ihre Jahreszahlen stolz präsentieren. Das Städtchen mit seinen historischen Häusern ist für unseren Geschmack wirklich sehenswert, für Kinder vielleicht eher langweilig. Die West Oak St ist hier die Hauptmeile mit den meisten Geschäften, überwiegend Antikläden, von denen etwa die Hälfte heute Vormittag geschlossen hat. Wirklich einladend sind die Auslagen nicht und dergleichen kann man auf Flohmärkten ebenfalls finden. Wir ziehen zu Fuß durch das historische Viertel, welches sich von der Brevard Ave bis zur Lee Ave sowie der Magnolia und der Hickory erstreckt. Die Sonne verschwindet gelegentlich hinter den Wolken, für einige schöne Fotos reicht das Licht dennoch aus. Mit dem Auto fahren wir durch einige Wohngebiete von Arcadia und sehen neben schönen Villen im Südstaatenstil auch viele verfallene Hütten, dennoch kann man das Städtchen als gepflegt bezeichnen und viele Bäume, von denen das Spanisch Moos nur so herunter fließt, unterstreichen ein ländliches Stadtbild.
Über den Highway 70 West gelangen wir auf den Highway 72 West in Richtung Sarasota. Vor uns fährt ein bis zum Rand mit Zitrusfrüchten offen beladener LKW, der schließlich rechts in das Fabrikgelände der Peace River Citrus einbiegt. Unzählige, gelagerte Südfrüchte sind dort zu sehen, ein Schwall von Orangenduft zieht ins Auto und begleitet uns mehrere hundert Meter. Ansonsten ist der Highway 72 von Bäumen, Wiesen und grünem Farmland geprägt.
Wir passieren den Eingang zum Myakka River State Park und gelangen nach einigen Meilen zur Einfahrt des Sarasota National Cemetery. Ein Officer, der gerade Parkplätze anweist, gibt uns einige Hintergrundinformationen.
Nach und nach rollen mehr Autos rein und das Ganze gestaltet sich zu einer Trauergesellschaft. Dieses wird deutlich, als ein Leichenwagen vorfährt. Augenblicklich verlassen wir das Gelände und wieder auf der Hauptstraße biegen wir wenige Meter rechts in die „Saddle Creek Community“. Hier wohnen augenscheinlich Pferdefreunde in großen Landvillen auf riesigen Grundstücken in einer eigenen kleinen Community; einige haben Pferdeskulpturen auf ihrem Anwesen und auf fast jedem Grundstück sind eine Anzahl von Pferden auf einer sich angrenzenden Koppel, einfach traumhaft.
In Sarasota nehmen wir ein spätes Mittagessen ein und fahren zurück nach Cape Coral. Entspannung gibt es abends bei einem Bierchen auf der Terrasse und beim SkipBo-Spielen.
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Sonntags in St. James City / Pine Island
Wann immer wir Zeit haben, sind wir sonntags gerne in St. James City auf Pine Island, und das ist mittlerweile sehr oft. Hier sind mehrere Lokalitäten und es gibt immer Live Musik.
Den Anfang machen wir in The Waterfront Restaurant & Marina; eine Außenterrasse mit Blick auf einen Kanal und die einlaufenden Boote lädt zum Verweilen ein. Die Speisekarte hat eine ansprechende Auswahl und wir machen gerne Gebrauch davon.
Am nächsten Sonntag kehren wir bei Ragged Ass Saloon ein. Eine Band baut gerade ihre Musikinstrumente auf und nach und nach trudeln viele Besucher ein; überwiegend Harley Davidson Fahrer, zum Teil sind sehr urige Typen darunter. Mancher legt mit seinem Boot an und Normalos wie wir kommen mit dem Auto vorgefahren. Auch hier schmeckt uns das Essen, Sandwiches und Onion Rings, ausgezeichnet. Um 14:00 Uhr startet die Band mit ihrem Repertoire und Bier wird in Pitcher oder als „5er- Flaschen-Bündel“ in Eimern serviert, die Stimmung ist jedenfalls super und wir bleiben einige Stunden.
Einen Sonntag weiter ist bei Woody’s Waterside Livemusik angesagt. Auch hier gibt es Leckeres aus der Küche, wobei ich die French Fries sehr empfehlen kann. Unter zwei Stunden kommen wir mal wieder nicht weg, es ist einfach zu schön und die ausgelassene Stimmung wirkt ansteckend.
Weitere Sonntage verbringen wir mit Gitta und Christian sowie mit Moni und Thomas nette Stunden bei „Ragged Ass Saloon“. Noch mehr Werbung für einen Sonntag in St. James kann ich wohl nicht machen, wer es einrichten kann, sollte einmal, lieber gleich mehrmals, herkommen.
Livemusik in Bert’s Bar
Von dienstags bis sonntags gibt es ab 19:30 Uhr ( WE früher ) Livemusik in Bert’s Bar & Grill, wo auf der Außenterrasse „The Million $$ View“ angepriesen wird; Musikbands wie auch Solointerpreten geben ihr Bestes. Einige Guys, die man schon in St. James City ausgemacht hat, trifft man hier wieder. Ein bisschen Hunger sollte man mitbringen und den leckeren Bacon-Cheese-Burger oder die Homemade Chips probieren; freitags gibt es „Fish Fry“ all-you-can-eat, ebenfalls zu empfehlen. Mein Lieblingsgetränk in dieser Bar ist das alkoholfreie Bier „O,Doul’s Amber“; beim Bezahlen fällt Jürgen auf, dass mein zweites Bier teurer ist, als das erste: mit Einsatz der Livemusik steigen die Getränkepreise. Deshalb schmeckt es nicht weniger gut….
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31.05.2011
The Cabrios are Welcome
Jürgen hat die lustige Idee, Moni und Thomas am Flughafen zu empfangen. Da wir eh in Fort Myers etwas zu erledigen haben, planen wir am RSW International Airport einen Willkommens - Stopp ein.Heute mal ohne Abreisestress fallen einem auf der „Terminal Access Road“ Dinge auf, für die man sonst keinen Blick hat. So geht rechts eine Straße zu der Cell Phone Lot ab, ein Parkplatz, auf dem man kurze Zeit kostenfrei mit seinem Auto stehen darf, um eintreffende Personen abzuholen. Sobald ein Flugzeug gelandet ist und der abzuholende Passagier alle Stationen ( Immigration, Kofferabholung, etc. ) durchlaufen hat, kann er den Abholer per Handy oder über sich im Terminal befindende Münzapparate anrufen und ihn zwecks „Pick Up“ vorfahren lassen.
So parken wir zunächst wie sehr viele andere auch in der „Cell Phone Lot“, verfolgen die Landung der „Air Berlin“ und fahren mit unserem Auto ins Parkhaus. Die Cabrios sind über unsere Aktion freudig überrascht und erfrischen sich an der von uns mitgebrachten kalten Cola. Mit ihrem „roten Pferd“ düsen sie anschließend nach Cape Coral, wo eine Ferienvilla mit allen Annehmlichkeiten auf sie wartet.
02.06.11
Besuch bei Cabrio
Moni und Thomas haben sich in ihrem Domizil eingerichtet und laden uns zu Key Lime Pie, Kaffee und kalten Getränken ein. Später geht es in den Pool, wo Jürgen seine heute neu gekauften Bade-Shorts zum Einsatz bringt.Abends fahren wir nach Cape Harbour, dort bei Pignoli ist heute Pasta-Night und auf der Außenterrasse hat man einen schönen Blick auf die Marina. Den Sonnenuntergang genießen wir ein wenig später auf der eigenen Terrasse.
03.06. und 04.06.2011
WoMo-Überführung mit Boxenstopp in CC
Heute sind wir mit Gisela und Peter, Freunde aus dem WoMo-Forum, verabredet. Die beiden machen derzeit eine Neuwagenüberführung für Moturis, haben das fabrikneue WoMo in Wakarusa / Indiana übernommen und innerhalb von 21 Tagen liefern sie dieses nach einer Rundtour in Fort Myers ab. Logisch, dass wir ein kleines Treffen in Cape Coral haben. Gegenseitig bestaunen wir unser „Zuhause auf Zeit“ und verbringen schöne Stunden miteinander. Vor dem Abendessen zeigen wir ihnen ein wenig von Cape Coral und Pine Island, bevor wir in Matlacha bei Sandy Hook Fish and Rib House einkehren. Jeder von uns bestellt sich ein Gericht mit Fisch oder Meeresfrüchten und allen schmeckt es ausgezeichnet. Die Aussicht ist wie immer grandios und mit Einbruch der Dunkelheit spiegelt sich die Lichterkette im Restaurant im Fenster wieder, so dass es aussieht, als wenn draußen auch noch ein Lichtermeer leuchtet. Den restlichen Abend verbringen wir bei uns auf der Terrasse, bis sich jeder müde in sein „Häuschen“ verzieht, Gisela und Peter haben einen Exklusivstellplatz in unserem Pull Through vor dem Haus.Am nächsten Morgen frühstücken wir gemeinsam auf der Terrasse, plaudern noch ein wenig und schießen ein Erinnerungsfoto vor dem WoMo und dem Haus: the american dream is alive. Gisela und Peter fahren anschließend nach Sanibel & Captiva Island, wo sie die letzten beiden Tage vor der WoMo-Abgabe verbringen möchten.
05.06.2011
Dämmerschoppen
Heute kommen Moni und Thomas zu uns auf ein oder mehrere Bierchen. Erzählstoff haben wir mehr als genug, immerhin kennen wir uns schon ein Weilchen. Schön ist abends in der Dunkelheit immer der beleuchtete Pool. -
08.06.2011
Lake Okeechobee
Morgens gibt es ein Minifrühstück, Getränke und Bonbons werden eingepackt und ab geht’s. Bei AAA in Fort Myers holen wir aktuelle Straßenkarten für die nächste Reise und fahren kurz darauf einige Meilen auf der I 75, von dort auf der SR 80 passieren wir das Städtchen LaBelle, ein hübscher Ort mit viel Flair. Die Sonne lässt sich noch nicht blicken, was die Fahrt nur angenehm macht.Kurz vor Clewiston treffen wir auf die SR 27, die vorerst parallel zu der SR 80 verläuft. Vor den Toren der Stadt von Clewiston sind die großen Ketten wie Walmart, Home Depot und die üblichen Fastfood-Restaurants vertreten. Erst danach säumen alteingessene Geschäfte das Straßenbild und alle Zeichen sind hier auf Ferien am Wasser gesetzt. In Clewiston treffen wir erstmals auf den Herbert Hoover Dike, benannt nach dem 31. US-Präsidenten Herbert Hoover. Der „Herbert-Hoover-Dike“ ist 52 KM lang und umrundet den Lake Okeechobee, den größten See in Florida. In der Sprache der Seminole Indianer bedeutet Okeechobee „Big Water“. Rund um den See gibt es Zufahrtsstraßen und viele Freizeitmöglichkeiten wie Angeln, Bootfahren und Wandern sowie Radfahren und Reiten auf dem Lake Okeechobee Scenic Trail sind möglich. Der See befindet sich in den fünf Counties Hendry, Palm Beach, Martin, Okeechobee und Glades, durch die wir heute alle fahren.
Wir bleiben auf den SRs 27 und 80, dem „Sugarland Highway“, fahren an dem Deich entlang und fühlen uns ein bisschen wie an der Nordsee. Auf den See kann man nicht direkt blicken, das war uns auch vorher bewusst, heute ist einfach der Weg rund um das Wasser das Ziel. Die nächstmögliche Zufahrtstraße nutzen wir, um über den Deich zu kommen und einen Blick auf den Lake Okeechobee zu werfen.
Zur Mittagszeit treffen wir in Belle Glade, südöstlich des Sees, ein, manche Häuserzeilen und Straßenblöcke sind unansehnlich, die weiße Bevölkerung ist augenscheinlich in der Minderheit und gefühlte 90 % sind Afroamerikaner. Bei Mäcces essen wir eine Kleinigkeit und fahren mittlerweile auf der SR 98 und später parallel die SR 441 in nördliche Richtung. Beim Verlassen der Stadt befindet sich zu linker Hand ein großes Gefängnis. Auch die Gegend nach Belle Glade wirkt nicht sehr ansprechend.
Die Sonne scheint immer noch nicht und die nächste Zufahrtsstraße zum See nehmen wir in Canal Point in Anspruch. Oben auf dem Deich blickt man wieder auf den See und eine Reihe mit Picknickplätzen lädt zum Verweilen ein. Wir fahren immer noch auf den SRs 98 / 441 und kommen nach Port Mayaca, benannt nach dem Mayaca Tribe. Dort gibt es einen schiffbaren Schleusenhafen. Wir fahren über den St. Lucie Canal und weiter nach Norden.
Ab Port Mayaca zieht sich an dem Deich eine Wasserstraße entlang und schon stehen schöne Häuser links der Straße entlang. Kurz vor Taylor Creek häufen sich die RV-Parks, Mobile Home Parks und kleinere Wohngemeinden ab, mal schön und dann wieder ziemlich abgeblättert, mit dem Charme vergangener Zeiten.
Die SR 441 bringt uns in die City of Okeechobee, der Namensgeberin des Lake Okeechobee. Auch hier sind wieder alle Kaufhaus- und Fastfoodketten sowie namhafte und weniger bekannte Motels vertreten. Mittlerweile ist es Nachmittag und die Sonne scheint schon eine ganze Weile. Wir fahren einige Straßenzüge rauf und runter, knipsen ein paar Bilder. Hier scheint der Freizeitwert am höchsten zu sein, viele Boothändler, Sport- und Angelshops sind vertreten. Wir fahren die SR 441 wieder stadtauswärts, treffen auf die SR 78 und fahren direkt noch einmal auf den Deich, um wieder einen Blick auf den Lake Okeechobee zu werfen.
In Lakeport fahren wir ein letztes Mal auf den Deich, um ein letztes Mal auf den Lake Okeechobee zu schauen. Kurz vor Moore Haven knickt die SR 78 ab und wir fahren wieder parallel mit der SR 27. Kurz nach dem Abzweig sieht man links eine große Gefängnisanlage mit mehreren Wachtürmen. Orangenplantagen säumen unseren Weg.
Für uns endet die SR 78 in LaBelle, wo wir heute Morgen schon durch gekommen sind. An einer Kreuzung erblicke ich einen Mäcces, den ich zum Toi-Stopp nutze. Jürgen gibt mir den Autoschlüssel, weil er sich auf den Weg machen will, um das Hendry County Courthouse zu fotografieren. Wieder im Auto, beobachte ich, wie er vergeblich versucht, per Fußgängerampel über die Kreuzung zu kommen. In alle Richtungen wechseln die Rot- und Grünphasen, nur bei ihm tut sich nix. Nach fünfzehn Minuten Belustigung setze ich mich ans Steuer, hupe kurz beim Verlassen des Mäcces-Parkplatzes, damit Jürgen auf mich aufmerksam wird und fahre mit dem Auto über die Kreuzung, um ihn aufzugabeln.
Wieder in Cape Coral holen wir uns eine Pizza „for to go“ und verspeisen diese zu Hause auf der Terrasse mit einem kühlen Bier.
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23.06.2011
Die Regenzeit beginnt
Seit vorgestern gibt es jeden Abend ein Gewitter mit einem kräftigen Regenschauer, was auch dringend notwendig ist. Der Kanal hinter unserem Haus hat einen ziemlich niedrigen Wasserstand.Das Frühstück fällt heute aus, dafür gibt es ein Erfrischungsbad im Pool. Bei strahlendem Sonnenschein fahren wir auf dem Mc Gregor Blvd. in Fort Myers und nehmen ein kleines Mittagessen bei „Little Casita“ ein. Anschließend muss ich im „Tanger Outlet Center“ noch mal im Baumarkt für Frauen vorbei schauen. Jürgen stöbert derweil in diversen Sportabteilungen.
Von dort geht es nach Fort Myers Beach, wo wir über die Brücke fahren und rechts in den Estero Blvd. einbiegen; am Ende der Straße befindet sich der Bowditch Point Park und von hier aus hat man einen tollen Blick auf die San Carlos Bridge. Wieder auf der anderen Seite des Estero Blvd., fahren wir einige Strandzugänge an und in der Nebensaison macht es Spaß, sich etwas Zeit für Fort Myers Beach zu nehmen.
Zurück über den San Carlos Blvd. fahren wir direkt am Ende der Brücke rechts in die Main Street und suchen nach dem Parrot Key Carribean Grill, ein Tipp von unseren WoMo-Freunden Gisela und Peter. Die Zufahrtsstraße ist ein wenig sanierungsbedürftig und führt in ein Hafengebiet. Von hier aus setzt auch die Fähre, der Key West Express, nach Key West über.
Der „Parrot Key Carribean Grill“ ist ein Lokal mit einer Außenterrasse und Sicht auf die Marina. Das Ambiente macht einen guten Eindruck, es ist an diesem Donnerstag schon gut besucht, aber touristisch nicht überlaufen; vielleicht mal eine Alternative, wenn sich im Zentrum von Fort Myers Beach alles knubbelt. Angeboten werden neben der Gastronomie Boots- und Eventtouren, ein kleiner Shop hat die typischen Touristen Accessoires; es gibt sogar mitten im Laden eine ATM-Maschine. Wir verlassen den Schauplatz und das super Wetter.
Unser nächstes Ziel ist das Bahama Breeze an der US 41 und je mehr wir in Richtung kommen, desto mehr ziehen dunkle Wolken auf, Blitze zischen am Himmel und leises Grollen ist zu vernehmen. Auf dem Parkplatz angekommen, nehmen wir vorsichtshalber den Regenschirm, den wir seit zwei Tagen im Auto liegen haben, mit in das Lokal; viele andere Gäste tun uns das gleich. Das Bahama Breeze ist um halb sechs ganz gut besucht, wir bestellen uns einen Appetizer, etwas zu trinken und lauschen dem Solisten, der seine Livemusik darbietet. Trockenen Fußes gelangen wir zurück zum Auto, der Regenguss ist ausgeblieben. Wieder in Cape Coral, sehen wir große Pfützen in Hauseinfahrten und auf Rasenflächen; hier muss wohl ordentlich was runter gekommen sein.
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24.06.2011
Immokalee
Der Morgen beginnt mit einem Frühstück bei Azucar in Cape Coral. Über die „Midpoint Bridge“ fahren wir nach Fort Myers und bleiben so lange auf der SR 884 Ost, bis wir auf die SR 82 in Richtung Immokalee treffen. Viel Landwirtschaft und Orangenplantagen säumen die Straße. Trotz der scheinbaren Einöde sieht man immer wieder mal kleine Wohngebiete. Wolken türmen sich, dennoch hält sich das Wetter.Wenige Meilen vor Immokalee treffen wir auf die SR 29, die Umgegend und Immokalee selbst wirken ländlich. Am Ortseingangsschild „Welcome to Immokalee“ biegen wir links in die „New Market Rd“ und durchfahren eine kleine Urbanisation, die wieder auf die SR 29 führt. Links und rechts der Straße gibt es Farmer Markets und landwirtschaftliche Betriebe. Wir fahren die SR 29 einige Kilometer weiter südwärts und treffen auf den links abzweigenden „Farm Worker Way“, der in eine trostlose und wenig einladende Wohnsiedlung der Afroamerikaner führt; Männer hängen vor den kleinen Wohnhäusern rum, wir wollen nicht gaffen, drehen um und fahren zurück ins Zentrum.
Das Stadtbild hat einen mexikanischen Einschlag, auch hier sind viele Männer im arbeitsfähigen Alter zu sehen, die offensichtlich ohne Job sind. Bei Sonnenschein wirkt alles bunt und unbeschwert. Wieder auf der „Main Street“ biegen wir in die „1st Street“, gleichzeitig die CR 846, ein. Nach wenigen 100 Metern steht rechts ein Police Car, in dem ein Cop sitzt und die Szene gegenüber beobachtet. Dort stehen zwei zweistöckige Häuser, wo einige Bewohner Kleider und Gegenstände vor dem Haus platziert haben, und was wie ein „Yard Sale“ aussieht. Das Ganze hat aufgrund der Menschenmenge, die sich versammelt, Getto – Charakter und die Szenerie sieht nach einem sozialen Brennpunkt aus.
Dagegen wirkt The Seminole Casino einen Block weiter in dieser Gegend fast unwirklich, offensichtlich befinden wir uns nicht in einer „Indian Reservation“. Von einem Bekannten (
) erfahren wir später, dass die Seminolen Reservatland an den Staat abgeben, um dafür an anderen Stellen Land zu bekommen und Casinos zu errichten. Das bleibt an dieser Stelle unbestätigt. Auf dem Areal befinden sich sehr viele Behindertenparkplätze, die stark frequentiert sind, dennoch bleibt noch reichlich viel Platz für weitere PKWs sowie für Busse und Trucks.Wir betreten das Casino, das zur Mittagszeit gut besucht ist, die meisten Gäste sind siebzig aufwärts und zählen zu der weißen Bevölkerungsschicht; auf mich wirkt das Ganze beinahe wie eine Tagesstätte für Senioren, halt auf amerikanisch. Mit den großen Hotel - Spielcasinos in Las Vegas kann man hier keine Vergleiche ziehen, es gibt einige Spieltische, überwiegend Spielautomaten, zwei Restaurants und in einem Entertainment – Bereich stehen Musikinstrumente aufgebaut.
Wir fahren die CR 846 stadtauswärts und einige Kilometer nach dem Ortsausgang fällt zur linken eine Kirche auf, die mit kleinen hellblauen und Rosa Schleifen Gräber simuliert und ein überdimensional großes Abtreibunsgegnerfoto macht auf sich aufmerksam. Weiter geht die Fahrt durch Farmland, Obstplantagen und Mischwälder. Am Abzweig zu Corkscrew Swamp Sanctuary biegen wir rechts ab und fahren die wenigen Kilometer bis zum Eingang. Mittlerweile haben sich dunkle Wolken aufgetan und es sieht nach Regen aus. Der Besucherparkplatz ist schwach besucht und auch wir haben heute nicht vor, den sicher lohnenswerten Boardwalk zu gehen.
Sobald wir wieder auf der Hauptstraße sind, wird die Straße in Richtung Naples vierspurig. Das Navi leitet uns zu Michelbob’s Ribs Restaurant, einer unserer Favoriten in Florida seit 1995. Das Wetter hält sich auch heute wieder, und über die I 75 fahren wir zurück nach Hause, wo ein erfrischendes Bad im Pool auf uns wartet.
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Wir betreten das Casino, das zur Mittagszeit gut besucht ist, die meisten Gäste sind siebzig aufwärts und zählen zu der weißen Bevölkerungsschicht; auf mich wirkt das Ganze beinahe wie eine Tagesstätte für Senioren, halt auf amerikanisch. Mit den großen Hotel - Spielcasinos in Las Vegas kann man hier keine Vergleiche ziehen, es gibt einige Spieltische, überwiegend Spielautomaten, zwei Restaurants und in einem Entertainment – Bereich stehen Musikinstrumente aufgebaut.
Da bin ich ja froh das wir das ausgelassen haben. Wir haben stattdessen das Hard Rock Casino in Tampa besucht. War aber auch nicht prickelnd da gnadenlos überfüllt.
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26.06.2011
Sonntagsausflug nach Venice
Bei Sonnenschein und einigen Wolken machen wir uns auf nach Punta Gorda, um uns dort etwas anzusehen. Weiter geht die Fahrt nach North Port, wo unser Auto eine Handvoll Regentropfen abbekommt. Warm Mineral Springs war uns als touristisches Ausflugsziel immer schon ein Begriff, wobei wir nicht wirklich wussten, was sich dahinter verbirgt. So machen wir den kurzen Abstecher abseits des Weges, um uns umzuschauen. Wie der Titel schon verrät, gibt es hier warme Mineralquellen und man zahlt Eintritt, um seine Freizeit mit Schwimmen, Wellness und diversen Wassersportangeboten zu verbringen.Um 14:00 Uhr sind wir mit Britta und Paul in Snook Haven in Venice verabredet. Von der "River Rd" über eine unbefestigte Straße vorbei am Camp River Retreat kommen wir zum Ziel. Snook Haven ist ein Ausflugslokal direkt am „Mayaka River“ gelegen, man kann Bootstouren buchen und Kanus mieten. OFF sollte man dabei haben, wenn uns die Moskitos heute auch in Ruhe lassen. Jeden Tag wird Live – Musik geboten und bei unserem Eintreffen sorgt eine Band bereits für gute Stimmung bei den Gästen, überwiegend Oldies, und einige tanzen ausgelassen. Die Gastronomie bietet eine kleine Sandwich-Karte und wir lassen uns gerne lukullisch verwöhnen. Hier und da zeigen sich dunkle Wolken, es bleibt aber trocken. Alles in allem verbringen wir einen schönen Sonntagnachmittag, die Stunden gehen viel zu schnell vorbei und wir verabschieden uns von Britta und Paul.
Die Rückfahrt führt uns nach Manasota Beach, Strandzugänge gibt es quasi nur am Anfang und am Ende der von „Spanish Moos Bäumen“ gesäumten „Manasota Key Road“; dazwischen befinden sich Prachtvillen und zum Teil abgeblätterte Häuser, die zu rechter Hand am Golf von Mexiko und links an der Lemon Bay stehen. Am frühen Abend sind am Strand hauptsächlich Familien und Gruppen junger Leute anzutreffen, die ihr Sonntagsvergnügen genießen. Schließlich fahren wir auf direktem Weg über Englewood, Port Charlotte und Punta Gorda zurück nach Cape Coral.
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Übersicht der von uns besuchten Lokalitäten in den neuen Wochen in Florida 2011
Bonita Springs
Buffalo Chips RestaurantCape Coral
Azucar Restaurant & Bakery
Bubba’s Roadhouse & Saloon
Burger King 1013 S. E. Del Prado St. Unbedingt einen Blick auf Down Towner Car wash werfen, selten Personal so emsig und in der Vielzahl bei der Arbeit gesehen.
Carrabba’s Italian Grill
Chili’s Grill & Bar Restaurant
CiCi’s Pizza Buffet Etwas Kantinenatmosphäre, aber ofenfrische Pizzen und eine gute Gelegenheit viele Sorten kennen zu lernen
Dairy Queen 1419 NE Pine Island Rd, leckere chilli-fries
Mc Donald’s 1222 Cape Coral Pkwy E
Mel’s Gourmet Diner
Outback Steakhouse
Perkin’s Restaurant 1502 Cape Coral Pkwy
Pignoli Gourmet Delicatessen & Bistro
Rib City Grill 4836 Leonard Street, Down Town
Taco Bell
The Dog Bar & Grill
Wine & Roses Italian RestaurantFort Myers
Bahama Breeze
Chili’s Grill & Bar Restaurant
Denny’s Restaurants nostalgischer Diner am “Gladiolus Drive
German Austrian Pavilion Restaurant
La Casita Mexikanisches Restaurant
OPA!
Outback Steakhouse Gulf Town Center
Taco BellMatlacha
Bert’s Bar & Grill
Sandy Hook Fish and Rib House
Toucan Seafood RestaurantNaples
Michelbob’s Ribs RestaurantPine Island
Ragged Ass Salon
Tarpon Lodge & Restaurant
The Waterfront Restaurant & Marina Direkt am Steg soll man Manatees sehen können, wir hatten nicht das Glück
Woody’s WatersideSarasota
Chili’s Grill & Bar RestaurantVenice
Snook Haven -
Übersicht der von uns besuchten Lokalitäten in den neuen Wochen in Florida 2011
Habe noch eins vergessen.
Cape Coral
Olive Garden -
Danke, Ellen, für die Tipps!

Vielleicht kriegen wir ja Anfang Dezember doch noch einen Hundesitter und ich kann meine Partnerin zu einem relax-trip an die gulf coast überreden - alleine war ich ja schon in Ft Myers Beach und Umgebung, Dein Bericht weckt Erinnerungen und Sehnsucht ...
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Die Schatzkisten sind gefüllt und nun geht es ans Packen und Aufräumen. Wir hatten eine schöne Zeit in Florida und bis auf einige Regenschauer in der letzten Woche tolles Sommerwetter. Nun wird abgeflaggt und sich auf zu Hause gefreut.
