Miss Murphy auf dem Weg von NY nach Nokomis vom 06.05.10 - 01.06.10

  • Hallo zusammen,


    nachdem wir die letzten Jahre eigentlich immer in Florida verbracht haben, wird dieses Jahr ein vor ein paar Jahren angedachten Plan
    verwirklicht.
    Er beginnt in NY, dort werden wir u. a. Arbeitskollegen von GöGa und mir treffen (wir arbeiten in der gleichen Firma).
    Übernachten werden wir hier:
    http://www.theroosevelthotel.c…t.aspx?pg=home_de&rp=home
    Das gab es bei PL für $ 105 plus Tax. Mit gefällt es, weil es mitten im Geschehen liegt.


    Weiter gehts nach Smoketown/PA undzwar hier bleiben wir für 2 Nächte:
    http://www.theroosevelthotel.c…t.aspx?pg=home_de&rp=home


    So, dann folgt Washington DC für weitere 2 Tage um sich dann Richtung Wiliamsburg zu verabschieden.
    Dort werden wir hier wohnen:
    http://www.diamondresorts.com/…resorts.aspx?property=PHR


    Danach rufen uns die Outer Banks undzwar Nags Head wo ein bißchen Dünenwandern und so einiges Andere angesagt ist.
    Gewohnt wird hier:
    http://www.rodewayinn.com/hote…head-north_carolina-NC651


    Die weiteren aber noch nicht gebuchten Station sind: Charleston, Hilton Head, Savannah und zu guter Letzt:Nokomis.


    Fakt ist, wir müssen am 21.06.10 in Nokomis sein, da dürfen wir dann ein einer großen Graduation-Party teilnehmen,
    außerdem ist noch ein Memorial von einer alten Freundin angesagt. Ist jedenfalls keine traurige Sache wie hier in D, die Dame wurde übrigens 89 J.


    Was wir wollen in diesem Urlaub ist folgendes: bißchen gucken, bißchen Golfspielen, bißchen genießen, schließlich haben wir Urlaub :chill:


    Was mich jetzt aber schon noch kribbelig macht, sind die neuesten Meldungen aus den Nachrichten bzgl. der Flüge.


    Da wir das letzte Jahr einen Urlaub in Nokomis verbrachten der ablief wie mit gebrauchten Tagen, hoffe ich für uns, das es diesmal richtig gut verläuft.


    Wünsche Allen die z. Zt. im Urlaub sind bzw., denen die noch gehen einen wunderschönen erholsamen Urlaub :huhu:


    Liebe Grüße
    Miss Murphy (Gisela)

  • Da habt ihr ja ein tolles und volles Program zusammengestellt. Viel Spass, vielleicht kommt es ja diesesmal zu einem kleinen Treffen. Wir sind ja zu der Zeit auch wieder zurueck in Sarasota. Keine Bange, das mit den Fluegen klappt schon, :thumbup:

  • Wir wünschen euch einen wunderschönen Urlaub.


    Diese Tour von NY (eher von Washingten) runter in den Süden wollen wir auch machen. Vielleicht hast du Zeit und Lust und schreibst ein wenig über die Reise.
    Flüge über den Teich sind derzeit kein Problem.


    Echt blöd, dass ihr am 1.6. wieder zurückfliegt. Wir kommen nämlich am 1.6. wieder nach Florida. Wir kommen diesmal in Tampa an - und ihr? Wenns abend in Tampa ist, dann können wir noch ein Bier gemeinsam trinken.

  • Ich sag Euch dann mal ganz herzlichen Dank.
    So, der Koffer(meiner) ist packt und es kann losgehen. Heute war zwar noch reichlich Stress denn unsere Mietze sollte eigentlich
    gestern schon in den Tierknast(heim), aber sie hatte sich hinter unserem WZ-Schrank verkrochen. Da ging es weder vor noch zurück.
    Na ja, heute morgen hat es dann doch noch funtioniert.
    @ Gus
    wäre schön wenn es diesmal klappen würde. Wir würden uns sicher freuen und unsere Freunde auch.


    @ Christl und Lui
    Wir fliegen leider am 01.06.10 abends von Ft. Lauderdale zurück nach Frankfurt. Ihr seid dann die Ablösung.


    Ich habe vorhin in meiner Florida-Handtasche eine Adresse gefunden bei der es sich lohnt mal hinzugehen bzw. fahren.
    Dort kann man auch mit dem Boot anlegen:
    Turtle's
    28875 Midnight Pass Road, Siesta Key, Tel. 346-2207


    Wir waren mit unseren Freunden dort zum Dinner und sind dann die Küstenstraße in der Dämmerung nach Casey Beach gefahren.
    Es war wirklich schön, aber am Besten, selber ausprobieren.


    So, jetzt sag ich mal Tschüß :huhu:
    Liebe Grüße
    Gisela

  • Hallo, :huhu:
    so wir sind gut angekommen und haben ein nette Hotel. Es ist zwar schon in die Jahre gekommen aber es ist sauber in sehr zentral
    und das ist uns wichtig.
    Gestern habe ich einen Bericht geschrieben und sezte ihn heute einfach mal nur rein:


    06.05.2010


    Nachdem wir in unser Hotel The Roosevelt eingescheckt hatten, machten wir uns mit der
    Näheren Umgebung vertraut. Gekommen sind wir bis zur Grand Central Station und sie ist
    Keine 2 Minuten von unserem Hotel entfernt.
    Es ist schon ein imposantes Gebäude von außen wie von innen. Da wir ja noch eine Kleinigkeit essen wollten begaben wir uns zum Food-Court. Da gibt es für jeden Geschmack
    und für große sowie kleine Geldbeutel alle Möglichkeiten, von Austern bis zum Sandwich
    bzw. Muffin. Da ich aber gar keine Austern mag, weder roh noch überbacken, fiel mir
    die Entscheidung für chin. Hühnchen leicht. Die Portion war aber so reichlich bemessen,
    dass meinem Mann gar nichts anderes übrig blieb, als sich das Essen mit mir zu teilen.
    Na ja, beim nächsten Mal darf er sich dann etwas aussuchen. :bussi:
    Was uns auffiel wärend wir aßen war aber folgendes: Viele Geschäftsleute aßen hier wohl
    Ihr Dinner bevor sie zu den Zügen gingen, sich vorab noch einen Drink mixen ließen um
    dann in ihr Apartment bzw. in die Vorstädte nach Hause zu fahren. Da es ja schon 8 Uhr abends war eigentlich auch einleuchtend, denn bis sie zuhause sind vergeht ja auch noch einige Zeit. Die Müdigkeit hatte uns aber dann auch fest im Griff und wir wollten einfach
    nur noch ins Bett.


    07.05.2010


    Ausgeschlafen hatten wir recht früh, 3:20 aber was nun tun! Ein Blick nach draußen, es war
    noch dunkel und trotzdem waren schon viele Fenster erleuchtet, oder machen die gar nicht das Licht aus! Also wieder rein ins Bett und ein bißchen gelesen um die Zeit zu verkürzen.
    Na endlich, halb sieben, Zeit zum Aufstehen.
    Da es ja gestern so warm war, zogen wir mal gleich die kurzen Hosen und T-Shirts an und
    machten uns auf den Weg um zu frühstücken. Und wo sollte es hingehen? Na klar zur GCT,
    da gibt es Alles. Auf dem Weg dorthin emfand ich es schon recht kühl und faßte schon dort den Entschluß mir anschließend einen Pullover aus dem Hotel zu holen. In den Straßenschluchten zieht es mächtig und die Sonne wärmt nicht überall. Meine bessere Hälfte zog natürlich mit
    Schlappen und T-Shirt durch die Gegend und fängt jetzt schon an zu schniefen.


    Auf dem heutigen Plan standen Stadtrundfahrt, Statue of Liberty, Ellis Ilsland und der
    Times Square.
    Wir hatten uns im Vorfeld den NY-City Pass incl. des Hopp-on, Hopp-off Buspasses
    bestellt und konnten diese am TS bei Planet-Hollywood abholen. Mit diesem Pass aus-
    gerüstet machten wir uns auf den Weg zu nächsten-Bushaltestelle und unsere Tour zu beginnen.
    Fazit: Alle aufgesuchten Plätze haben sich wirklich gelohnt und der Pass hat uns vor einer
    ewig langen Schlange bewahrt um die Karten für Statue und Ellis Island zu bekommen.
    Man zeigt seine Karte und wird an einen seperaten Schalter verwiesen und hat null komma nix die Karten.
    Was man nicht unterschätzen soll, ist die Zeit. Wir haben allein ca. 4 Stunden nur für
    die Statue und Ellis Island gebraucht.
    Gegen 18 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Hotel da wir doch recht geschlaucht waren
    und einfach mal die Füße hochlegen wollten.
    Auf dem Heimweg wurden wir auch noch Zeugen wie ein Fahrradfahrer „abgeschossen“ wurde. Ein Autofahrer wechselte sehr scharf von der linken auf die rechte Spur und kickte den Fahrradfahrer förmlich an die Seite. Dieser blieb verletzt am Boden liegen und was uns
    wunderte war, dass kaum einer Notiz davon nahm.


    .
    Später zogen wir dann wieder Richtung TS und fanden ein nettes kleines Restaurant um dort
    zu Essen. Abschließend wurde am TS gebummelt bis unsere innere Uhr sagte:Schluß für heute, morgen ist auch noch ein Tag.
    So nebenbei habe ich auch ein kleine Cafe mit freiem Internet ausfindig gemacht indem wir morgen frühstücken wollen.
    Hier im Hotel kostet das Internet $ 14,95 pro Tag und das ist es mir nicht wert um mal ab und
    zu darin zu surfen oder etwas zu Schreiben.


    Also wird dieser Bericht morgenfrüh hier reingestellt damit ihr etwas zu Lesen habt.
    Mit den Bildern müßt ihr euch leider noch etwas gedulden denn ich habe keinen Plan wie
    ich sie einbinden soll(kann).
    So jetzt ist es 12:20 Uhr und ich bin müde darum sage ich gute Nacht.


    Nette Grüße
    Gisela(Miss Murphy)

  • Hallo ihr Daheimgebliebenen,
    es geht weiter:
    New York Part 3, 08.05.2010


    Hallo mal wieder,


    ihr habt ja mittlerweile mitbekommen, dass ich abends schreibe und morgens
    nur noch einstelle!


    Also weiter geht’s. Der heutige Tag war wirklich anstrengend aber dass das so
    kommen würde, wußten wir ja im vorraus und haben uns darauf eingestellt.
    Erholung ist aber in Smoketown bzw. auf den Outer Banks angesagt.


    Heute standen Ground Zero, Empire State Building, Rockefeller Center, St. Patrick,
    Central Park, 5Th Avenue und Chinatown auf dem Plan. War zwar nicht in dieser Reihenfolge
    aber wir waren dort. Da es zwischendurch bis in den frühen Nachmittag immer wieder regnete, wurden wir gleich beim besteigen des Busses mit einem Regencape ausgetattet. Die Tour begann Richtung Empire State Bldg. Die Tour mußte man dann aber schon ein paar Blocks weiter unterbrechen, weil es wie aus Eimern goß und die Busse offen sind. Viele nutzen diese Pause um bei Mayc’s einzukehren, wir natürlich auch.


    Sobald der Regen nachließ standen wir dann aber gleich wieder an der Haltestelle um die
    Tour fortzusetzen. Wir wurden bis mittags zwar immer wieder von Regenschauern eingeholt
    aber das hielt uns nicht auf, denn wir hatten ja ein Programm zu absolvieren. Außerdem pfiff der Wind heute dermaßen heftig durch die Straßen dass wir heute abend richtig durchgefroren waren.
    Es hatte sich aber gelohnt und wir würden es genauso wieder machen.


    Heute bin ich wirklich zweimal über meinen Schatten gesprungen, denn ich habe
    Höhenangst und krieg die Krise in engen Fahrstühlen. Aber ich habe das Empire State Building und das Rockefeller Center in luftiger Höhe überlebt, wenn auch
    mit zittrigen Knien und heftigst klopfendem Herzen, wurde aber mit atemberaubenden Ausblicken belohnt.


    Ich schreibe mal nix zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten, die sind in jedem Reiseführer besser beschrieben als ich es kann.


    Aber noch etwas, ich war bei Tiffany’s. Meine bessere Hälfte meinte nur zu mir:
    anschauen ja, aussuchen und kaufen, nein. Na ja, ich verstand es als wir drinnen waren…
    Es funkelt und glitzert ohne Ende und sie haben vielleicht schöne Dinge…(und Preise).


    Gegessen haben wir heute abend in der Nähe vom TS an, bei uns nennt man sie Katzentische, und als Tischnachbarn trafen wir auf zwei junge Frauen aus Österreich. Eine von ihnen hatte
    eine Reise für Zwei für eine Woche nach NY gewonnen. Sie erzählten uns aber dass sie sehr
    überrascht waren, da sie in ihrem Hotel eine Kaution von ein paar hundert $ hinterlegen mußten. Dies wunderte uns aber nicht, denn es stellte sich heraus, das sie ohne KK reisen!


    Die morgigen Unternehmungen stehen fest und werden meiner bereits schlafenden besseren
    Hälfte morgenfrüh mitgeteilt. Finde ich toll, hier habe ich fast das (alleinige) Sagen, er wollte
    ja hier gar nicht hin! Mittlerweile glaube ich, es gefällt ihm doch recht gut. Na ja, wer weiß,
    vielleicht läßt er sich in einiger Zeit mal wieder überreden hierher zurückzukommen!!


    Worüber ich mich selbst wundere ist, das ich überhaupt schreibe. Aber es hilft mir hier zur
    Ruhe zu kommen und man läßt so den Tag nochmals Revue passieren.


    Aber es ist schon spät, 12:32 Uhr und morgen um 6:30 beginnt für uns der neue Tag.


    Gute Nacht und nette Grüße


    Gisela

  • Hallo :huhu:


    Lui, der Lapptop hat einen Hardwarefehler und ich habe Vista business drau. Ich kann hier keine Bilder hochladen.


    Und weiter gehts:
    New York Part 4, 09.05.2010


    Unser letzter Tag in NY war begleitet von heftigem Wind und Kälte (60 degree), trotzdem
    liefen genug Menschen in T-shirts und Shorts sowie Flip-Flops herum.
    Ein amerikanischer Freund erzählte uns einmal, dass es bei vielen seiner Landsleuten gilt, ab Ostern werden Shorts angezogen ob es friert oder schneit ist egal.


    Heute sind wir um Manhattan herumgeschippert, fast 3 Stunden, davon waren 2 Std. zuviel.


    Am Ticketschalter sprach uns eine ältere Dame an nachdem sie mitbekommen hatte, dass Göga und ich uns auf deutsch unterhielten. Sie selbst kam aus Israel und sprach mit ihren Eltern früher immer deutsch. Da sie einen leicht hilflosen Eindruck erweckte, war man ihr natürlich behilflich und das Ende vom Lied war, von da an hatten sie an der Backe. Das ging soweit, dass sie mit uns die Heimfahrt mit dem Bus zum Hotel antrat. Mein Dieter und ich waren uns aber einig, wir nehmen sie nicht mit in unser Hotel und schon gar nicht mit auf unser Zimmer.
    Nachdem wir herausgefunden hatten in welchem Hotel und wo sie wohnt, konnten wir ihr dann Bescheid sagen, wann sie aussteigen mußte um zu ihrem Hotel zu gelangen.


    Heute abend besuchten wir noch Madame Tussot’s Wachsfigurenkabinett und
    gingen danach gleich zu Applebee’s um unsere hungrigen Mägen zu füllen. Dort ließen
    wir mehr Dollars als in einem der vielen kleinen Restaurants in den Seitenstraßen, deren
    Speisekarte ein bißchen anders aussah.


    Zum Abschluß bummelten wir natürlich noch einmal auf dem TS und spitzelten noch
    in so manchem Geschäft.


    Auf dem Heimweg zum Hotel hatten wir dann noch ein Erlebnis welches uns im nachhinein zum Schmunzeln brachte.
    In der 45th gibt es ein Morrison Steakhouse und wir sahen wie ein Mann einen Anderen in
    einem Ungetüm von Rollstuhl herausschob. Dieser alte Mann in dem Rollstuhl hielt ein
    großes Paket auf seinem Schoß eng umschlossen. Der, der ihn herausschob ließ aber plötzlich den Rollstuhl los und dreht sich Richtung Tür. Da der breite Gehweg aber abschüssig war, machte sich der Rollstuhl selbstständig und rollte zielsicher auf die Straße zu. Wir waren zu weit entfernt um eingreifen zu können. Der Mann aber, der Richtung Tür stand bemerkte wohl, vermutlich hatte sich der alte Herr durch Rufen bemerkbar gemacht, dass etwas nicht stimmte und hechtete dem Rollstuhl hinterher um ihn aufzuhalten, was ihm im letzen Augenblick, bevor er auf die Straße rollte, auch gelang.


    Schlußendlich zu New York, es ist eine tolle, aufregende und phantastische Stadt die unendlich viel zu bieten hat. Wir haben die Tage hier in vollen Zügen genossen und kommen bestimmt eines Tages wieder.
    Zur Zeit ist die Polizeipräsenz hier sehr hoch, ist wohl auch durch die letzten Ereignisse
    begründet. Wir hatten aber zu keinem Zeitpunkt das Gefühl von Unbehagen.
    Die Stadt selbst hinterläßt bei mir einen sehr kühlen Eindruck, aber das ist meine rein
    persönliche Meinung.


    Morgen nehmen wir unseren Mietwagen in Empfang und machen uns dann auf den
    Weg nach Smoketown/PA. Hoffentlich ist es da ein paar Grad wärmer!


    Nette Grüße
    Gisela

  • Lancaster County/PA 10./11.05.2010



    Ein Hallo an die Daheimgebliebenen, :huhu:


    Seit gestern sind wir hier in Smoketown das zu Lancaster County gehört.
    Gestern haben wir uns einen kleinen Überblick verschafft um danach bei Olive Garden
    einzukehren, ich mag dieses Restaurant vor allem, die Gerichte sind gut gewürzt. Was ich nämlich gar nicht mag, ist fades Essen.


    Apropo Essen, wir waren heute abend auf Vermittlung unserer Guesthousebesitzer bei
    Amishen zum Essen und zwar bei denen Zuhause.
    Zur Info, Fotos gibt es davon nicht, weil sie es nicht wollen.
    Es ist eine Farm etwas außerhalb und wir hatten zuerst etwas Mühe dieses Haus zu finden.
    Man hatte aber wohl die ganze Zeit bis wir eintrafen ein Auge darauf wer sich dem Haus
    näherte.
    Empfangen wurden wir von einer sehr schmalen (ich würde sagen Hungerhaken) Amishfrau
    Namens Ruth. Wir stiegen eine große Holztreppe hinauf und gelangen so in einen Vorraum
    indem wir unsere Jacken ablegen konnten. Dann führte sie uns in die riesige Küche.
    Hier war ein 6 Personen –Tisch für uns zwei gerichtet. Es gab typisches Amish-Essen(alles
    was sie selber herstellen, anpflanzen bzw. was aus ihrer eigenen Tieraufzucht stammt).
    Also es gab: gemischten Salat mit eigenem Dressing, grünen kleingeschnittenen Spargel,
    div. Brotsorten, Kartoffelpüree, Nudeln, Schinken, Brathähnchen, Mais, Mixed Pickles,
    grüne Bohnen. Zu trinken gab es Brunnenwasser. Als Nachtisch bekamen wir: Brownies,
    Vanillepudding und Apple-pie. Bis auf wirklich 1-2 Dinge hat alles richtig lecker geschmeckt
    Aber es war für uns klassiche alte deutsche Küche. So hat meine Oma bzw. die Großeltern
    meines GöGa auch gekocht, richtig gehaltvoll. Na ja, wer kennt nicht den Spruch:
    “Willst Du das was vernünftiges rauskommt, mußt Du was vernünftiges reintun.“
    Aber richtig, das wollt ihr ja gar nicht wissen, ihr wollt wissen wie die denn so sind!
    Sie sind anders!
    Ruth, unsere Gastgeberin, hat selbst elf Kinder, davon dürfte das Jüngste ca. 6 Jahre alt sein. Sie ist 7-fache Großmutter. Außer ihrer Familie lebt auch noch ein verheirateter Sohn mit
    Frau und zwei Kindern in diesem Haus. Sie sprechen untereinander die alte deutsche Sprache
    und so konnten wir uns auf deutsch unterhalten. Während wir aßen hatten wir eine rege Konversation mit Ruth und ihren jüngeren Kindern die anwesend waren. Davon waren
    zwei Jungen(10 /11 J) abkomandiert zum Spülen. Auf Nachfrage erzählten sie uns, morgen
    sind Andere dran.
    Die Jüngeren sind auch neugieriger während die älteren Kinder (ab 14) viel scheuer sind und
    sich sehr im Hintergrund halten.
    Es gab keinen Strom in dem Haus, gekocht wurde mit Gas, auch die Lampen wurden mit Gas betrieben. Logischerweise gab es auch kein TV, kein Radio und kein Telefon im Haus, aber es gibt ein kleines Telefonhäuschen am Rande der Ausfahrt.
    Die Leute leben wie vor 200 Jahren, scheinen aber zufrieden zu sein. Aufgefallen ist uns die Disziplin der Kinder, die Mutter gab nur kurze Kommandos und es wurde alles sofort erledigt.
    Die Kinder gehen auch bis zur 8. Klasse in ihre eigenen Schulen, nicht in Staatliche und
    werden von ihren eigenen, nichtverheirateten Lehrerinnen unterrichtet.
    Die Konsequenz ist, das keines der Kinder auf weiterführende Schulen geht, sie bleiben in ihrer eigenen kleinen Welt gefangen. Sie spielen mit Begeisterung Baseball, Volleyball und
    Fußball, aber nur untereinander. Die Mädchen immer in ihren traditionellen Kleidern.
    Außerdem scheinen die Männer alle den gleichen Friseur zu haben, jeder Mann hat den gleichen Pottschnitt.


    Heute morgen hatten wir eine 2-stündige Führung mit einer Mennonitin.
    Diese beiden Gruppen stammen beide aus der Schweiz und entwickelten sich unterschiedlich.


    Amish:
    Fahren Pferdebuggys und Tret-Roller
    Kein Telefon, Strom, Radio, TV im Haus (Gas,Batterien, Generatoren)
    Einraumschulklassen: 1-8 Klasse
    Typische unifarbene Kleidung
    Keine eigene Kirche, sondern treffen sich jeden Sonntag bei einer anderen Familie
    Helfen sich untereinander aber nur in der Nachbarschaft


    Mennoniten:
    Fahren Autos, nutzen Flugzeuge
    Haben, Telefon, Strom, TV, Radios, Computer
    Eigene Kirche
    Tragen ganz normale Kleidung
    Haben zwar auch ihre eigenen Schulen, gehen aber auch in öffentliche bzw. zur Universität
    Helfen da wo sie gebraucht werden, in der ganzen Welt



    Wir haben heute viele verschiedene Eindrücke gesammelt. Ich habe viele phantastische Quilts und andere Handarbeiten gesehen.
    Sie stellen wirklich schöne Möbel her u. a. diese tollen Shaker-Stühle und verschicken sie
    weltweit.
    Hier leben wirklich zwei Welten nebeneinander.


    Nette Grüße
    Gisela

  • Washington DC, 12.-14.05.2010 und Williamsburg/VA 14.05.2010



    Hallo, :huhu:


    zu Lancaster könnte ich noch Einiges schreiben aber ich glaube, das würde zu sehr
    ins Detail gehen und nicht jeden interessieren.


    Die Fahrt nach Washington verlief ruhig bis wir in die Stadt hereinfuhren. Es gab
    ein Gewitter von biblischem Ausmaß. Der Himmel wurde stockfinster, sindflutartig kam der
    Regen von oben und man konnte die Ampeln fast kaum erkennen. Wie durch ein Wunder
    (Dank Scratchy’s Navi) haben wir unser Hotel doch noch gefunden.


    Am nächsten Morgen fuhren wir erst zum Arlington Friedhof. Es ist schon beeindruckend,
    wie aus der ehemaligen Farm von Gen. Lee aus dem Bürgerkrieg ein riesiges Begräbnisfeld
    wurde. Die wenigsten wissen, dass das Gelände General Lee gehörte. Mit Beginn des Bürgerkrieges war Lee bekannterweise militärischer Führer der Südstaaten. Aus Rache haben
    die Nordstaaten den Rosengarten von Mrs. Lee umfunktioniert zum Friedhof. Daraus enstand
    das heutige Arlington Cemetery.


    Was uns überrascht hat, welchen Respekt und Anerkennung auch heute noch J.F. Kennedy
    genießt. Die Grabstätte war dicht umlagert auch von Jugendlichen. Jeder, der die Zeit damals miterlebt hat, war ergriffen und sehr still.


    Wir hatten wie in NY den Hop on-Hop off Bus gebucht, dies machte sich für uns wieder bezahlt. Der Bus fuhr alle bekannten Sehenswürdigkeiten an (Weisse Haus, Congress, Lincoln Memorium, usw.). Man konnte überall aus- und zusteigen.


    Zum Wetter: bis heute morgen in Washington war es kalt (13 Grad) und windig.
    Als wir uns auf den Weg nach Williamsburg machten, wurde es immer wärmer und sonniger.
    Hier in Williamsburg haben wir schlussendlich 32 Grad.


    Das Resort http://www.diamondresorts.com/…resorts.aspx?property=PHR in dem wir hier wohnen ist traumhaft. Eine komplette Wohnung mit Küche, zwei Schafzimmer, zwei Bäder, Wohnraum mit Kamin, Terrassenbalkon und Waschmaschine/Trockner für $ 72 über Hotwire.


    Williamsburg selbst ist eine typische amerikanische Kleinstadt die von ihrer Vergangenheit lebt. Der historische Stadtkern ist auf 1700 bis 1800 getrimmt mit Komparsen in der Kleidung der Zeit. Wir fanden das ganz nett und es war eine willkommene Abwechslung zu
    den Großstädten in den wir vorher waren.


    Den morgigen Vormittag werden wir noch in Williamsburg verbringen um dann anschließend
    nach Nags Head/Outer Banks zu fahren.


    Nette Grüße
    Gisela/Miss Murphy[/attach][/attach][/attach][/attach][attach][attach=1070,'none','2'][attach=1071,'none','2'][attach=1072,'none','2']1070[/attach][/attach][/attach][/attach][attach][attach=1072,'none','2']1071[/attach][/attach]usa-forum.at/portal/attachment/1072/

  • Hallo, :huhu:


    habt ihr noch Lust? Dann geht es weiter.
    es geht weiter von Williamsburg/VA nach Nags Head/NC.


    Da wir den Vormittag auf dem Farmersmarket in Williamsburg vertrödelten, und auch noch Bilder von den hübschen Häusern machten, trafen wir erst gegen 16 Uhr in Nags Head ein.
    Die Fahrt von Williamsburg nach Nags Head war deutlich länger als wir geplant haben.


    Die Outer Banks (OBX) sind ein typisches Refugium für Hochseefischer, Surfer und Parasailing. Die zumeist Holzhäuser sind fast alle dreistöckig mit Sonnenterrasse und häufig
    mit Pool, macht auch Sinn, denn der Atlantik ist zu kalt zum Baden jedenfalls z. Zt.


    Die Angler fahren in der Regel morgens zwischen 3-4 Uhr raus um den Tag auszunutzen.
    Ich konnte beobachten wie am Vorabend die Cooler randvoll mit Bierdosen gefüllt wurden.
    Ist der Cooler leer, ist wenigstens genug Platz für die gefangenen Fische.


    Eine Besonderheit auf Nags Head sind die riesigen Sanddünen. Der Sand ist gelblich und sehr
    fein und der Wind treibt ihn vom Meer ins Landesinnere. In den Dünen gibt es eine Schule für Parasailing die ausgiebig genutzt wird.


    Ein weiteres Highlight auf den Outer Banks ist das Gebr. Wright Memorial. Dort unternahmen sie ihre ersten Flugversuche. Dokumentiert wird das durch eine umfangreiche
    Ausstellung mit Fotos und Dokumenten. Zusätzlich gibt es ein imposantes Denkmal auf einer
    Anhöhe und eine identische Nachbildung des ersten Fluggleiters.


    Für mich sind die OBX eine Aneinanderreihung vieler kleiner Küstenorte. Ohne die
    Dünen und die Gebr. Wright wüßte ich nicht, ob sie in irgendeinem Reiseführer erscheinen
    würden.


    Wenn wir mehr Zeit zur Verfügung gehabt hätten, wären wir die Strecke von den OBX nach
    Charleston an der Küste entlang gefahren, so aber nahmen wir die Autobahn um einfach Zeit
    zu sparen. Die Fahrt selbst dauerte aber ca. 8 1/2 Stunden.


    Hier in Charleston wohnen wir hier in diesem tollen Hotel http://www.millshouse.com/ habe ich vorgestern bei PL für $ 133/zwei Nächte bekommen .
    Gegessen haben wir heute abend ein paar Straßen weiter bei Bubba Gump. Morgen früh
    werden wir uns mehr von der Stadt ansehen und nachmittags haben wir hier Tee-Time:
    http://www.patriotspointlinks.…out.asp?id=823&page=45451


    und nette Grüße
    Gisela/Miss Murphy :)

  • Hallo Lui :huhu:


    Den Kontakt hat unsere Guesthouse-Besitzerin hergestellt.
    Sie kennt diese Ruth wohl schon ewig und wußte z. B. auch, das sie ein
    Neugeborenes hatte, als ihr Mann plötzlich verstarb.
    In dieser Gegend ist es wohl wirklich ein Vorteil bei den Menschen zu wohnen die dort leben.
    Sie haben einen ungeheuren Erfahrungsschatz den sie auch gerne weitertragen an
    die, die es wirklich interessiert.


    Liebe Grüße aus dem gewittrigen Charleston
    Gisela


    Gestern wollte ich noch ein paar Bilder anhängen, hat aber leider nicht so funtioniert wie ich wollte.
    Lufend kam die Meldung: Server nicht gefunden und alles ging von vorne los, bis ich keine Lust mehr hatte.
    Ich werde es später nochmal versuchen.

  • Hallo,
    :huhu: es geht weiter:


    Charleston SC,17.05.-19.05.2010


    Charleston ist wirklich sehenswert. Diese schönen alten Häuser mit diesen schmiedeeisernen Veranden (hier heißen sie Piazza in Lancaster waren Porches). Hier läßt es sich nicht leugnen das viele Leute aus New Orleans hier der Stadt ihren Stempel aufgedrückt haben.


    Wir haben hier eine Stadtrundfahrt gebucht die uns leider enttäuschte. Es war die von
    Adventure Sightseeing und dauerte 90 Minuten. Laßt bloß die Finger davon, ihr werdet rum-
    kutschiert (Bus) und könnt nicht aussteigen um ein bißchen zu fotografieren. Nehmt lieber eine andere Tour. Außerdem hatte der Fahrer einen fürchterlichen Slang, den konnte man beim besten Willen nicht verstehen. Also gesehen haben wir viel, Fotos gibt es so gut wie keine.


    Nachmittags wollten wir eigentlich Golfen, das viel aber buchstäblich ins Wasser. In der näheren Umgebung von Charleston standen einige kleine Städte richtig unter Wasser.
    Stattdessen trieben wir uns in den Markthallen herum. Leider hat uns das schlechte Wetter
    einen Strich durch unsere Planung für Charleston gemacht und es gibt somit auch kaum Fotos.


    Für heute war trockenes Wetter ausgesagt und somit beauftragten wir unsere Concierge doch
    Bitte Tee-Times für uns zu buchen. Leztendlich haben wir dann diesen Platz gespielt:
    http://www.golfduneswest.com/s…ut9.asp?id=654&page=35954
    Drumherum gibt es wirklich wunderschöne Häuser.
    Leider durfte ich die letzten 3 Löcher alleine zu Ende spielen, da mein GöGa sich den rechten
    Daumen an der Außenseite vom Schläger(Calloway) sind innen sehr scharfkantig) aufgeschnitten hat.


    Später sind wir dann Richtung Hilton Head aufgebrochen. Die Strecke hier herunter ist stinklangweilig. Grün links, grün rechts, dazwischen Sumpflandschaften und mittendurch die
    Straße. Entlang der Strecke sieht man immer wieder ziemlich runtergekommen Mobilehomes.
    das ist richtig auffällig.


    So, und jetzt sind wir hier in Hilton Head, Gerade haben wir gefrühstückt und ich m ache den RB mit ein paar Bildern fertig.So langsam neigt er sich auch dem Ende zu denn
    ab Freitag sind wir ja in Nokomis. Morgen abend sind wir in Savannah/GA und dann noch eine Nacht in Gainsville /FL.


    Jetzt gibt es noch ein paar Bilder und ich wünsche Allen noch einen schönen Tag.


    Nette Grüße
    Gisela/Miss Murphy