Mit dem H2 in the USA / Reisebericht USA 2012

  • Hallo Leute, ich heisse Daniel bin 47, Single und habe mich hier gerade bei Euch angemeldet. Euch schöne Weihnachten zu wünschen erscheint mir ein bisschen spät, aber einen guten Rutsch in ein gesundes neues Jahr wünsche ich Euch auf jeden Fall. Ich bin kein Österreicher sondern komme aus Deutschland. Ich habe gerade eine 83 tägige USA- Reise im eigenen Auto und Wohnanhänger hinter mir. Ich habe die USA zweimal durchquert, sozusagen 22 Staaten besucht, 5 davon zweimal. Die vielen Eindrücke, welche in so kurzer Zeit auf einen einwirkten sind nur schwer zu verarbeiten. In Florida habe ich ein nettes Ehepaar aus Österreich kennen gelernt, welche dort seit zwei Jahren leben. Sie luden mich zu sich ein und bewiesen mir ihre Gastfreundschaft. ich hoffe ich finde hier bei Euch Antworten auf meine Frage, sofern ich diese nicht in vorausgegangenen Beiträgen finde.



    :modedit: Habe den Reisebericht jetzt abgetrennt und auch ins Reiseberichteforum gestellt LG Mike :modedit:

  • Hallo Tarpon Springs, also es läuft folgendermaßen. Ich wollte meinen Hummer nicht in einen Container quetschen lassen. Aufgrund der Maße des Hummers erschien es mir sehr schwierig, dann im Container die Türen zu öffnen. Wenn der Hafenarbeiter in Deutschland über die Heckklappe aussteigen würde und im amerikanischen Hafen der Hafenarbeiter (man darf selbst nicht entladen) dann wieder einsteigen bzw. den Wagen begehen möchte, kann er dieses nur durch zweimaliges Betätigen der Funkfernbedienung machen. Wenn dann aus irgendwelchen Gründen diese wieder mal ausfällt, gibt es ein Problem. Die Motorhaube lässt sich auch nur durch einen Trick öffnen und den kenne nur ich. Sollte die Batterie entladen sein, denn die ist nun mal im Motorraum (man weis nie ob die nach dem Verladen alle Verbraucher ausschalten), geht dann gleich gar nichts mehr, da dann weder die Zentralverriegelung noch die Wegfahrsperre funktioniert und die Heckklappe kein Schloss besitzt. Da ich ja generell beabsichtigte meinen in den USA erworbenen Airstream später nach Deutschland zu holen und dieser gleich gar nicht in einen Container passt ( 2,55 m breit, 9,60 m lang und 2,90 m hoch ), lag der Gedanke nahe, wenn der Trailer nun per Achse auf ein Schiff nach Deutschland muss und er auf Grund seiner spezifischen Anhängekupplung (ist vollkommen anders) dann von meinem Hummer dort auf´s Schiff gezogen und in Deutschland wieder raus, auch den Hummer nach USA per Achse auf´s Schiff zu bringen. Es dauerte einige Tage an Recherchen im Internet und mehrere Telefonate bis ich das richtige Unternehmen fand. SEABRIDGE for Motorhomes in Düsseldorf organisiert den Transport von Wohnmobilen nach Canada und den USA. Die kümmern sich wirklich überaus sorgfältig, von der ersten Planung an wird man beraten, auf viele kleinere Probleme hingewiesen. Selbst beim Abschluss einer für die USA geltende Versicherung (was die wenigsten Menschen wissen,die deutsche zählt nur in Europa) gab man mir die wichtigen Kontaktdaten. Auf deren Homepage existiert darüber hinaus ein Video, wie ein Ehepaar ihr deutsches Wohnmobil in die USA verschifft. Kurzum, die sind Profis. Auf diese RORO- Schiffe (Rollon- Rolloff) gefahren oder gezogen, wird alles mögliche verschifft. Traktoren, Radlader, Bagger, Boote auf Trailern, Mähdrescher, LKW´s Busse, Brecheranlagen und und und. Abgerechnet wird nach Kubikmeter und der aktuellen Frachtrate. Der Ölpreis spielt eine große Rolle, genau so wie das momentane Frachtaufkommen. Man kann also die Preise hierfür nicht verallgemeinern, sondern muss sie jeweils erfragen. Es handelt sich hierbei weder um Export noch Import. Das Fahrzeug Hummer kommt ja wieder zurück nach Deutschland. Anders sieht es bei dem Airstream aus. Hier wird, weil in den USA erworben um ihn dauerhaft mit nach Deutschland zu nehmen, 10% Zollgebühr basierend auf den Kaufpreis (nicht Neupreis) berechnet. Dann kommt der Transportpreis (nur der des Airstreams) und die Umsatzeinfuhrsteuer. Ob nun gerecht oder nicht, 10 % Zoll für Kaufpreissumme + Transportpreis + Transportversicherung + Hafengebühren, ergeben eine Gesamtsumme und auf diese kommen dann 19% Einfuhrumsatzsteuer. Man könnte aber auch da er 36 Jahre alt (und somit ein Oldtimer) ist, eine Einfuhr über Rotterdam in Betracht ziehen. Hier wurde die bereits abgeschaffte Sonderregelung für Oldtimer zum 01.07.2012 wieder eingeführt. Bei Fahrzeugen, welche älter als 30 sind gilt hier: 0% Zoll und 6% Einfuhrumsatzsteuer auf Basispreis (Kaufpreis + Transportpreis + Hafengebühr). Das kann schon mal ein paar tausend Euro Ersparnis ausmachen.


    Ich hoffe das sich kein Fehler eingeschlichen hat, aber das ist ja eh alles unverbindlich. Kürzer zu beschreiben ging es leider auch nicht. Du bist selbst schuld, Du hast ja gefragt. ;)
    Daniel

  • Hallo Leute. Also zu meinem Reisebericht.


    Ich habe, nachdem sich auch bei mir die Verschlechterung der wirtschaftliche Situation in Deutschland bemerkbar machte, mein Unternehmen geschlossen und wollte bei einer ausgiebigen Reise über mein weiteres Leben nachdenken.
    Ich fahre wie schon beschrieben einen Hummer H2 (mein Traumauto schlecht hin) und bin Mitglied im Hummer Forum.de. Dort hatte ich über meine Absichten geschrieben und anschließend meinen Reisebericht verfasst. Insgesamt, ist es nun eine Zusammenfassung zweier Berichte (Mit dem H2 in the USA und Reisebericht 2012) Bis heute habe ich 2212 Zugriffe. Nachdem ich mir nun von beiden Betreibern der Foren das OK geholt habe, möchte ich Euch hier auf den Link verweisen. http://hummerforum.de/viewtopic.php?f=18&t=4037


    Ihr könnt aber auch, wenn es irgendwelche Schwierigkeiten gibt, bei google Hummer Forum.de eingeben, dann auf Veranstaltungen, Treffen und Reisen klicken, dann auf Mit dem H2 in the USA/ Reisebericht 2012 gehen. Ich bin auch dort unter dem Namen stonebreaker888 angemeldet. Ich hoffe Ihr versteht meine Vorgehensweise (es hat über 50 Stunden gekostet, den Reisebericht einzustellen) und seid mir nicht böse. Darüber hinaus sind das dort alles coole Typen, auch einige Österreicher. Wenn Ihr dort etwas schreiben möchtet ist das auch kein Problem nachdem Ihr Euch dort registriert habt. Die dort niedergeschriebenen Dinge sind nicht alle geplant gewesen sondern eine Entwicklung der Geschehnisse dort/ und hier in Deutschland während meiner Reise. Ich wünsche Euch viel Spass.


    PS: stellt Euch ausreichend Kaffee, Cola, Bier oder/und Wein und etwas zu knabbern zurecht, es wird und das verspreche ich Euch etwas länger dauern.


    Daniel

  • Noch ein kleiner Zusatz, der Bericht beginnt mit den Vorbereitungen in Deutschland, geht dann weiter über vereinzelte Meldungen aus den USA. Richtig los geht es auf Seite 5, nachdem ich dann wieder zurück war. Der Internetverbindung wegen.

  • Geiler Reisebericht und tolle Fotos, habe 3 Stunden ohne Unterbrechung gelesen und geschaut.......... :love_us: Nachdem ich 6 Monate pro Jahr hier in Florida wohne kann ich Deine (ist auch meine) Begeisterung nachvollziehen. Hoffentlich gehts bei Dir bald wieder los und wir können uns hier in den Staaten auch einmal sehen, vielleicht sogar bei einem unserer Forumstreffen :chill:

  • stonebreaker888 habe jetzt auch gerade den gesamten und hochinteressanten Reisebericht gelesen. Da kann man nur sagen, wenn einer eine Reise macht, da wird er was erleben. Toll die vielen Bilder ich freue mich da immer, wenn ich Orte erkenne, die ich selbst schon besucht habe. Die eingegrabenen Airstream bei Tampa an der I4 sind ja schon Kult. Danke nochmals fuer den Bericht. :bravo: