Live aus Canada 2012

  • Hallo!
    Sitzen gerade im Tampa Airport und warten auf unseren Flug vorerst nach Toronto.


    Haben wegen Sandy echtes Glück das unser Flug geht. Viele Flüge sind abgesagt und es ist weniger los hier am Flughafen.
    Am Schalter von Air Canada eine nette Dame die sogar deutsch sprach! Hat in Wien studiert. Trotzdem blieb und die Gebühr von 25$ für ein Gepäcksstück nicht erspart!

  • Viel Spaß in Canada und ein nettes Wiedersehen mit der Familie von Kaenga, die mir von ihrem User-Namen und Auswanderungsplänen ein Begriff ist. :huhu:

    LG, Ellen


    Wirklich reich sind nur die Leute, die mit der Zeit nicht sparen müssen.


    ( Ernest Claes )

  • Sind jetzt schon in Jasper.
    Heute früh in Edmonton minus 7° und Eisregen. Den Eisregen hatten wir dann stundenlang.
    Aber ab den Rockies wurde es schöner und wärmer und sogar die Sonne lachte ein paar mal hervor.
    Hoffentlich ist morgen gutes Wetter, denn wir fahren den Icefieldparkway bis Banff. eine der schönsten Strecken der Welt.

  • Leider nur sehr schwaches Internet hier in Pocahontas nahe Jasper.
    Ich versuche trotzdem ein wenig über die ersten Tage unseres Canadaurlaubs zu berichten.
    Fotos aber wahrscheinlich erst später.


    Dienstag 30.10.
    Wir hatten schon ziemlich Bammel das etwas mit unseren Flügen nach Toronto und dann weiter nach Edmonton sein könnte, weil es doch viele Flugannulierungen wgen Hurrikan Sandy gab. Aber wir sind halt Glückskinder.
    Der Flug mit Air Canada von Tampa nach Toronto total pünktlich.
    Mit Air Canada bin ich zufrieden, obwohl sie schon für das erste Gepäcksstück $ 25,-- verrechnen. Dafür gibt es ein gutes Onboard Programm mit viel Musik und vielen Filmen und TV-Sendungen.
    Was aber das angenehmste ist - der Sitzabstand. Soviel haben sonst niemal bei einem Transatlantikflug.
    Verpflegung während des Fluges wieder nicht vorhanden. Gratis meine ich. zu kaufen gibts Pizza oder Snacks um 7,-. Nüsse und Schoki um 3,--. Aber man kann sich ja schon vorher was kaufen, was viele auch machen.


    Der Flug dauert etwa 3 Stunden und ist problemlos. Vom Hurrikan, der nun schon ein Tief ist, merkt man windmässig nichts, nur in Toronto schüttet es extrem.
    Immigration in Toronto. Total gut organisiert. Es gibt sicher so an die 50!!! Einreiseschalter. (das ist kein Tippfehler - in Washington wärs einer) Wartezeit deshalb NULL. So müssen wir halt auf unseren Koffer warten und beim Zoll stehen sie auch Schlange, aber nicht dragisch. Den Koffer müssen wir dann nahc dem Zoll wieder für den Weiterflug aufgeben. Besser gesagt nur noch aufs Förderband. Also so wie in den Staaten.
    Dann warten wir auf den Weiterflug und es geht wieder pünktlich los. Obwohl wir einige Kilometer auf dem Flughafen zurücklegen mussten - mann glaubt es kaum - wir fliegen mit derselben machine weiter. Da wir die gleichen Sitzeplatznummern wie beim vorigen Flug haben sitzen wir wieder am selben Platz. Echt arg.
    Der Flug von Toronto nach Edmonton ist langweilig. Es ist bereits nach und auch stark bewölkt. Die 4 Stunden Flug ziehen sich.
    Aber dann endlich das Ziel erreicht. Der Flughafen ist angenehm überschaubar und kaum gehen wir raus, da werden wir schon von kaenga/Regine und ihrem Sohn Niclas empfangen. Die sind nach Edmonton ausgewandert und wir haben sie schon jahrelang nicht mehr gesehen. War eine tolle Begrüssung!!! :bussi:
    Wir holen gleich unser Auto von Hertz. Es gibt diesmal einen Dogde Journey - tolles Gefährt mit vielen Extras.
    Und beim abholen des Autos merkt man schon - es ist saukalt. Etwa miuns 8°.
    Regine lotst uns noch zu unserem Hote, das Best Western plus Denham, gleich in der Nähe. Und für nächsten Tag machen wir uns gleich ein gemeinsames Frühstück aus.
    Wir sind hundemüde uns schlafen gleich in den tollen Bettchen ein.

  • Heute wars schon wärmer. Zwischen -2 und +2 Grad. Geht schon.


    Leider war nicht so viel Sonne wie erhofft, aber jetzt in Canmore haben wir eine tolle Sicht auf die Berge - vom Hotelzimmer.
    Und ausserdem, wer kennt schon Lake Louise total wolkenverhangen? :whistling:

  • Mittwoch 31.10.2012


    Wir treffen uns mit Regine um 9h im Hotel und Essen gemeinsam Frühstück.
    Wunderbar im Bettchen geschlafen, gutes Frühstück genossen. Der Urlaub fängt perfekt an.


    Zuerst machen wir mit unserem privaten Guide Regine eine kleine Stadtrundfahrt. Besonders schön der Blick auf Downtown Edmonton.
    Für Spaziergänge ist es einfach zu kalt. Es hat - 8°, die sich aber wie +18° anfühlen. Na klar, dann gehts in die West Edmonton Mall. War mal die grösste Mall der Welt. Okay, die Geschäfte so wie überall, halt um einige mehr als sonstwo. Aber was es sonst noch gibt, kaum zu glauben. Eine Sealionshow, ein Piratenschiff, ein Eishockeyfeld, eine Kirmes mit etlichen Hochschaubahnen und am meisten beeindruckt uns das riesige Bad - mit Strand. Und das alles in der Mall, mittendrinnen!!!


    Nach einigen Stunden sind wir dann schon geschlaucht und machen eine Pause im Hotel. Danach fahren wir zu Regine und warten auf Alex, ihren Mann. Dann gehen wir gemeinsam in ein sehr nettes Lokal Essen. die Zeit verrinnt wie im Fluge und bald sind einige Stunden vergangen. Da nur wenige Leute im Lokal sind, ist es dem Personal egal das wir so lange sitzen bleiben.


    Es war schön mit den beiden netten Auswanderern zu plaudern. Wir müssen wiederkommen - oder sie besuchen uns mal in Wien.

  • Donnerstag, 1.11.2012


    Bereits um 8.30 treffen wir uns noch einmal mit Alex und Regine auf ein gemeinsames Frühstück bei Smitties. gut und günstig, was willst du mehr.
    Eigentlich hatten wir auf besseres Wetter gehofft, aber es ist schlimmer geworden. So kalt ist es nicht mehr - nur noch -6°, aber dafür gibt es einen fürchterlichen Eisregen. Es dauert ganz schön lange bis etwas Eis weg von der Windschutzscheibe ist.


    Nach dem Frühstück geleiten uns die beiden noch ein Stück ausserhalb von Leduc, damit wir den Weg durhc Edmonton vermeiden. Bald sind wri auf der Autobahn Richtung Westen. Obwohl der Eisregen ist, sind die Strassen nicht glatt. Aber obwohl die Lüftung fast auf höchster Stufe, friert die Frontscheibe fast zu. Erst zu Beginn des Jasper Nationalparks hört der eisregen auf und die sicht wird auch besser.
    Kurz nach dem Eingang des Nationalparks ist dann schon unser Quartier, die Pocahontas Cabins. Schauen echt nett aus die Holzhäuschen, aber es ist total tote Hose. Vielleicht zwei ider drei andere wohnen heute hier. So hat auch das Restaurant geschlossen. Ist aberegal, weil wir ohnedies nach Jasper noch fahren.
    Die Zimmer sind wohlig warm und nett rustikal eingerichtet. Davor eine kleine Terrasse, aber derzeit leider unbenützbar, weil ca. 15cm Schnee liegen.


    Wir fahren dann bald rein nach Jasper. Sind doch noch ca. 40km. An der Strecke dann gleich die ersten Begegnungen mit Tieren. Bighorns und andere Rehe. Gleich neben oder auf der Strasse. Die lecken das Salz von der Fahrbahn!


    In Jasper ist auch nicht los. Total tote Hose. Ich kenne den Ort nur sehr lebendig. Es haben auch viele Läden derzeit geschlossen. Ist uns aber egal - Restaurant finden wir.
    Dann gehts wieder heim und das Wetter hat sich total gebessert. Die Wolken sind teilweise weg und man sieht die riesigen Berge. Wunderschön.
    Daheim noch kurz in Internet und die Country Music Awards angeschaut und dann gehts in die heia.