Südwesten kleine Tour mit viel km in 7 Tagen

  • Ich konnte mich nun endlkich aufraffen und endlich einen kurzen Bericht über die letzte Reise schreiben.
    Ich beginne mal mit Tag 1. Nach frühen aufstehen ging es um 4:30 Uhr morgens auf zum Flughafen Nürnberg. Die Maschine startete pünktlich in Nürnberg, und die Sicherheitskontrolle in Frankfurt ging zügig. ich hatte also noch ein wenig Zeit in Frankfurt. Zeit hatte ich deshalb weil ich lieber 3 Stunden auf dem Stopp wollte statt 1,30 Stunden. Wenn ich fliege will ich keinen Stress. Ich hatte da gleich einmal das Internet getestet welches seit neuen in Frankfurt für eine halbe Stunde kostenlos ist. Die Anmeldung ist easy. Einfach mit dem Netzwerk verbinden, Handynummer eingeben und den Code fürs einloggen per SMS schicken lassen. Die Geschwindigkeit war super. Ich denke wenn man den Cache und Cookies löscht und einen zweites Handy hat noch einmal 30 Minuten surfen kann.
    Die halbe Stunde hat aber gereicht da das Boarding fast in der Zeit los ging. Der Flug war wie soll es auch anders sein lang und langweilig. Ohne Netbook könnte ich das nicht mehr ertragen, denn die alte 747 von der LH hat leider noch kein modernes Entertainment System und es wurden nur 2 uninterssante Filme gezeigt. Das Essen war ok.
    Nach pünktlicher Landung ging es nach 15 Minuten bei der Immigration :wow: (Ja ihr habt richtig gelesen, die Immi war rasant schnell) zum Schalter bei Hertz. Da gab es dann leider einen kleinen Dämpfer, denn ich musste über 1 Stunde mit vielen anderen auf ein Auto warten und das als Gold Member. :agrr: Beschweren brachte nur ein lustloses Achselzucken. Etwas positives hatte das ganze aber. Vor lauter Durst habe ich mir aus dem Automaten ein Wasser gezogen und als Wechselgeld Dollarmünzen erhalten. Die habe ich bis jetzt noch nie in der Hand gehabt. Deshalb wurden die auch gleich sicher in der Hosentasche versteckt :super:
    Erhalten habe ich als Auto einen Nissan Pathfinder. Der hat ein wenig entschädigt für die lange Wartezeit. :lach:

    Auch da habe ich wieder etwas neues gesehen. Das Radio hatte nur einen Einschub für die CD, hat aber insgesamt 6 CDS gefuttert - also praktisch ein CD Wechsler mit nur einen Einschub.
    Jetzt hatte ich noch gut 1 Stunde Fahrtzeit bis zu Moreno Valley laut Google. Daraus wurde aber leider nichts, denn aufgrund der extremen Wartetrei bei Hertz wurde aus der Stunde 2,5 Stunden aufgrund der Rush Hour.
    Nachdem ich das Hotel Best Western Moreno Valley erreicht habe bin ich hundemüde ins Bett gefallen.

    Am nächsten Morgen oder soll ich lieber sagen mitten in der Nacht bin ich um 4 Uhr wach gewesen. Also erst einmal zu Wal Mart und ein wenig die Zeit vertrieben, denn für den Joshua Park war es noch zu früh. Nach langen Shopping ging es zurück zum Hotel um sich ein wenig mit dem kostenlosen Frühstück zu stärken. Das Frühstück war geschmacklich ok.
    Gegen 7:00 Uhr ging es dann endlich los zum Joshua Nationalpark. Die Fahrt dorthin ist landschaftlich ok.
    Hier ein paar Bilder vom Park.

  • Der Joshua Tree Park hat mir gefallen auch wenn er nicht so spektakulär wie die andern Parks ist. Dennoch war es für die Rundreise ein schöner Einstieg und ist die 15 Dollar Eintritt pro Auto wert. Hier noch ein paar Bilder vom Park.

    Gegen Spätnachmittag ging es dann weiter Richtung Blythe wo die nächste Übernachtung war. Die Strecke zog sich und es gab links und rechts nicht viel zu sehen.

  • So der nächste Tag kann beginnen. Geschlafen habe ich im BW Blythe. Die Unterkunft war ausreichend und überdas kleine Dorf gibt es nicht viel zu schreiben. Ein paar Fastfoodketten ein paar Hotels und das war es dann schon.
    Auch heute bin ich wieder zeitig wach und es geht nach dem Frühstück sofort los. Heute war wieder viel Fahrerei angesagt. Das erste Teilstück der Route zog sich ca. 3 - 4 Stunden bis Phoenix - ich muss aber gestehen das ich gerne mal eine Rast einlege um eine zu rauchen. Über Phoenix kann ich nicht viel schreiben da ich nur durch gefahren bin in Richtung Goldfield Ghost Town. Was soll ich über die Geisterstadt schreiben?



    Nett, einmal durchlaufen und weiter ?( Na ganz so schlimm ist es auch nicht aber viel gibts nicht zu schreiben. Ist halt herrlich amerikanisch auf tourismus aufgebaut. Nach ungefähr einer Stunde gehts weiter.


    Das nächste Ziel ist der Theodore Roosevelt Staudamm. Ich entscheide mich für den Apache Trail. Anfangs ist die Straße noch geteert und dann nur noch sandige Schotterpiste. Ist aber mit jedem Auto problemlos befahrbar - bei Regen natürlich nicht.
    :!::!::!: Achtung - auch wenn die Straße problemlos befahrbar ist, ist es nicht erlaubt mit dem Mietwagen darauf zu fahren - sollte etwas kaputt gehen am Fahrzeug gibt es keinerlei Versicherungschutz. :!::!::!:
    Der Apache Trail ist eine ganz tolle Strecke mit unzähligen Fotostopps. Bis zum Dam braucht man ca. 3-4 Stunden.


  • Noch ein paar Bilder vom Apache Trail:



    Der Theodore Roosvelt Dam



    Nach dem Dam ging es kurz zum Tonto NAtional Monument einer alten Indianerbehausung im Berg. So jetzt noch ca. 1,5 Stunden fahren bis zum heutigen Etappenziel Payson.
    Fazit: Der Apache Trail ist für mich ein absolutes Highlight und werde ich bestimmt noch einmal machen. Es gibt so viel zu sehen und man fährt stundenlang durch herrlich Landschaft.

  • Das nächste Ziel ist der Theodore Roosevelt Staudamm. Ich entscheide mich für den Apache Trail. Anfangs ist die Straße noch geteert und dann nur noch sandige Schotterpiste. Ist aber mit jedem Auto problemlos befahrbar - bei Regen natürlich nicht.
    Achtung - auch wenn die Straße problemlos befahrbar ist, ist es nicht erlaubt mit dem Mietwagen darauf zu fahren - sollte etwas kaputt gehen am Fahrzeug gibt es keinerlei Versicherungschutz.
    Der Apache Trail ist eine ganz tolle Strecke mit unzähligen Fotostopps. Bis zum Dam braucht man ca. 3-4 Stunden.


    Diese Regel fanden wir auch recht interessant, vor Allem wenn es dann in Anlagen vom National Service Park keine geteerten Straßen gibt. (Da hab ich mich schon öfters gefragt....)
    Warst Du dann auch in Miami ;)

  • Nachdem ich im BW Payson gut geschlafen habe gehts nach dem Frühstück wieder los. Heutiges Ziel ist Sedona. Die Fahrt geht erst über Pine und Camp Verde nach Prescott zum Watson Lake. Die Fahrt war einfach nur toll. Erst ging es immer weiter nach oben und die vegetation war wie bei uns. Viel Bäume und alle grün. Nur das mir fast kein Auto entgegen kam, und eine halbe Stunde später war ich wieder in der Wüste. :super:



    Nun zum Watson Lake. Im Internet habe ich nicht viel darüber gefunden und ich verstehe nicht warum. Mich hat es zu den Granite Dells gezogen und ich könnte mir vorstellen locker ein paar Stunden dort zu verbringen.



    Der Zeitplan war aber leider eng gestrickt und so ging es weiter über die ALT 89 a über Jerome nach Sedona. Auch hier war die Fahrt über die Serpentinen mit vielen tollen Ausichtspunkten wieder ein Traum.



    In Sedona machte ich dann gleich die Red Rock Loop Road mit tollen Ausblicken auf die roten Riesen


  • Nachdem ich im Hotel eingecheckt habe ging es gleich wieder los. Es stand noch der Devils Bridge Trail auf dem Programm. Die Fahrt zum Ausgangspunkt des Trail ist nur mit einen High Clearance Fahrzeug zu meistern. Alles andere ist in meinen Augen unmöglich. Auch hier gilt wieder das die Straße mit MIetfahrzeug nicht befahren werden darf. Es gibt auch die Möglichkeit das Auto schon vorher zu parken. Dann läuft man halt ca. 45 Minuten One Way länger. Die Wanderung zur Devils Brige dauert mit Fotostopps und normalen Tempo ca. 2 Stunden. Der Weg ist anfangs noch normal und wird gegen Ende ein wenig schwerer. Erst kommt ein Ausichstpunkt auf die Brücke und ca. 20 Minuten später steht man dann oben. Wer will kann auf die Brücke gehen und sich fotografieren lassen - es ist breit und nicht wie es auf vielen Bildern aussieht sehr schmal. Mulmig wird einem alle mal wenn man drauf steht.



    Diese Wanderung hat sich gelohnt und wird 100 Prozent wiederholt :super:


    Danach ging es noch ein wenig durch Sedona fahren und anschließend abends hoch zur Airport Road um den Sonnenuntergang bei Sedona zu erleben.


  • Hi,
    da werden Erinnerungen wieder wach - wir fanden die Gegend um den Watson Lake auch durch Zufall und fanden sie wirklich recht schön.

    Zitat

    Im Internet habe ich nicht viel darüber gefunden und ich verstehe nicht warum. Mich hat es zu den Granite Dells gezogen und ich könnte mir vorstellen locker ein paar Stunden dort zu verbringen.


    einfach auf der richtigen Seite suchen rofl