Boston + Philadelphia September 2011

  • Hallo zusammen!


    Jetzt will ich zumindest mal anfangen, mein Versprechen einzulösen.


    Wie vor einiger Zeit angekündigt, steuere ich hier auch noch einen Reisebericht bei. Dieses Mal ist die Handlung wohl vollständig außerhalb Floridas, aber nicht ganz ohne. ;)


    Eigentlich war das ja nicht geplant. Aber manchmal muss man auch flexibel umplanen können, wenn sich Gelegenheiten ergeben. ;) Und so buchte ich kurzfristig Flüge nach Boston, von Boston nach Philadelphia und von Philadelphia zurück nach Frankfurt. Dieses Mal alleine, denn eine muss ja zu Hause das Geld verdienen. ;) Aber ich bleibe auch nur eine Woche!


    So brachte mich Dagmar am 12. September zum Frankfurter Flughafen, den Check-in hatte ich am Abend vorher schon online erledigt, so dass ich jetzt nur noch meinen Koffer abgeben musste, was schnell erledigt war, denn am Schalter von US Airways war nicht sehr viel los. Danach gab es eine kleine Wartezeit an der Passkontrolle, denn die Bundespolizei war zahlenmäßig nicht sehr üppig vertreten an diesem Tag. An der folgenden Sicherheitskontrolle gab es auch nichts Besonderes, so dass ich schon bald am Gate ankam. Dort stand dann auch schon der A330 bereit, der mich zunächst nach Charlotte bringen sollte. Den Umweg nahm ich gerne in Kauf, denn der Unterschied zum Nonstop-Flug nach Boston lag bei satten 1.000 Euro zum Zeitpunkt meiner Flugbuchung!


    In Charlotte erwarteten mich 28° C und mir war klar, dass ich hier näher an Florida als an Boston war. Ich konnte natürlich nicht anders, als mir die Ziele im Süden auf der Anzeigetafel anzuschauen. Aber ich konnte den Anblick ertragen, denn am Tag vor meinem Abflug hatte ich noch schnell die Flüge gebucht, die Dagmar und mich dann am 26. Dezember abermals nach Charlotte bringen werden, aber von da aus geht es dann weiter nach Fort Lauderdale! :)


    Der Flug war ohne besondere Vorkommnisse und der angenehmen Tatsache, dass ich mir mit einem anderen Fluggast eine 4er-Reihe in der Mitte teilen konnte. :) Halt, doch! Da war doch etwas. Es wurde kurz vor der Landung geklatscht! Der Grund hierfür war der, dass eine der Flugbegleiterinnen verkündete, das sei nun die Letzte des Kapitäns! Und somit an diesem Tag eine lange und erfolgreiche Karriere bei US Airways zu Ende geht. :shock: Gut, dass sie das erst ganz kurz vor der Landung sagt. Wer weiß, ob sonst alle so entspannt mitgeflogen wären. ;) Aber das hat er dann auch noch gut hinbekommen. Pünktlich landete die Maschine in Charlotte und es ging zur Immigration, die mir etwa eine Stunde Wartezeit abverlangte. Glücklicherweise hatte ich reichlich Zeit zum Umsteigen. Als ich dann endlich zu einem der Officer vordringen konnte, sprach der mich gleich in deutscher Sprache an, als er meinen roten Pass sah. Ich redete höflicherweise englisch und er deutsch. :D Meine Frage, ob er in Deutschland war, verneinte er allerdings, aber er würde an der Sprache arbeiten, was ich ihm gut benotete. ;)


    Nach dem Zoll gelangte ich dann relativ schnell wieder in den Abflugbereich, da der Flughafen von Charlotte ja vergleichsweise überschaubar ist.


    So ein wenig Florida hatte ich Charlotte aber auch. Um die Wartezeit zu überbrücken und den kleinen Hunger zu bekämpfen, kaufte ich mir ein Turkey-Sandwich und eine kleine Flasche Floridas Natural Orangensaft! :thumbup: Ein Auftakt nach Maß! ;) Bevor ich an der Kasse bezahlen konnte, wurde ich aber nochmals daran erinnert, dass ich mich nun in den USA aufhalte. Direkt vor mir wollte ein etwa 70 Jahre alter Herr sein Sandwich und eine kleine Flasche Wein bezahlen. Klar, dass er dazu vorher seinen Ausweis zeigen musste. :lol: Er schaute erst die Kassiererin und dann mich entgeistert an, so dass ich ihm bestätigte, dass er an diesem Tag sehr jung aussah. ;) Nach seinem ersten Schock konnte er darüber zumindest kopfschüttelnd lachen.


    Dann hieß es wieder einsteigen und mit 20 minütiger Verspätung konnte ich meinen Weg fortsetzen. Beeindruckend war der Flug über New York City, wo man in der Dunkelheit Manhattan erkennen und dort sogar einen vergleichsweise dunklen Fleck – den Central Park ausmachen konnte. Leider ist der Versuch gescheitert, dies bildhaft festzuhalten, zumindest war das Ergebnis nicht so doll. Kurz nach 20.00 Uhr erreichte ich dann Boston mit einem A320 von US Airways. Recht interessant ist der Anflug bei Dunkelheit auf Boston, da dieser von der Meerseite erfolgte und man beim Blick aus dem Fenster wohl das Wasser (was immer näher kam) und einzelne Schiffe erkennen konnte, aber der Pilot sah offenbar als einziger den Flughafen, was im Nachhinein gesehen auch ausreichend war. ;)


    Boston Logan International Airport ist auch kein allzu großer Flughafen, so dass ich recht schnell zu meinem Koffer und direkt im Anschluss zu einem Taxi kam, welches mich dann ins Hotel brachte. Boston ist zu dieser Jahreszeit gut besucht, so dass ich mit einer Unterkunft außerhalb des Stadtkerns vorlieb nehmen musste. Aber das Holiday Inn Boston-Somerville war keine schlechte Wahl und in der Nähe befindet sich auch eine Station der Subway.


    Da es bereits 21.30 Uhr war, als ich im Hotel ankam, ging ich noch schnell zu einem Snack ins Hotelrestaurant. Eine Portion New England Clam Chowder war ein guter Auftakt bei meinem Aufenthalt in Boston und danach verspürte ich auch die nötige Bettschwere, die mich diesen Anreisetag beenden liess.


    Ich war gespannt von der Stadt Boston, deren Skyline ich vom Hotel aus sehen konnte. Die Bilder dazu seht Ihr im nächsten Teil!


    Viele Grüße


    Uwe

  • Hallo zusammen!


    Es freut mich, dass einige mitlesen! :)


    Am ersten Morgen schaffte ich es immerhin bis um 5.30 Uhr zu schlafen. Das war doch schon ein guter Teilerfolg gegen die Zeitverschiebung. Im Weatherchannel liefen „Storm Stories“ – Wiederholungen, die ich schon gesehen hatte. So braute ich mir einen Kaffee, während es draußen hell wurde. Nach Kaffee, Dusche und Frühstück ging es dann auf Erkundungstour. Die Station der Subway war 5 Fußminuten vom Hotel entfernt und befand sich unter einer Interstate-Brücke. Nach einem Blick auf die rostige Eisenkonstruktion der Brücke entschied ich mich, die Brücke nicht genauer anzusehen.


    Die Subway brachte mich dann über 4 Stationen in die Stadt. Und wo fange ich die Besichtigung einer Stadt am Meer am besten an? Am Hafen! ;)


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    Hier sind wir an der Long Wharf. Rechts im Bild der Backsteinbau ist ein Marriott Hotel und der Turm etwa in der Bildmitte ist der ehemalige Zollturm.


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    Rund um den Hafen gepflegte Anlagen mit vielen Restaurants.


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    In Boston gab es keine Pelikane, also müssen jetzt die Möwen herhalten. ;)


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    Eine der Hafenfähren. Ähnlich wie in Hamburg Bestandteil des öffentlichen Nahverkehrs.


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    Zum Hafen werde ich sicher zurückkehren, aber nun geht es zunächst mit dem Trolley zu einer Stadtrundfahrt. Kommt Ihr mit?


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    Links der TD Garden. Hier ist die Heimspielstätte des amtierenden Champions der NHL: Die Boston Bruins. Das schauen wir uns später noch einmal genauer an!


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    Auch das gibt es in Boston: Betonwüsten, wo man sich fragt, was uns der Architekt damit sagen wollte.


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    Aber in Boston gibt es auch viel Grün. Im Hintergrund sieht man das Capitol – das Massachusetts State House.


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    Bostons grüne Lunge: Boston Common heißt dieser Park.


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    Historische Gebäude wie diese Kirche wechseln sich mit Glaspalästen ab.


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    Schön auch diese Erzeugermärkte mitten in der Stadt.


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    In der Mitte, etwas nach hinten versetzt: Der Prudential Tower, eines der höchsten Gebäude der Stadt und da kommen wir auch später darauf zurück.


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    Und hier der Eingang zum Prudential Center, was sich um den Tower gruppiert und eine feine Shopping Mall beherbergt.


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    Wir kommen zum Fenway Park. Erbaut wurde es 1912 und ist damit eines der ältesten Sportstadien der Welt und das älteste Baseballstadion überhaupt.


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    Einer der Eingänge zur Spielstätte der Boston Red Sox.


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    Boston liegt nicht nur am Atlantik, sondern auch am Charles River, den Ihr hier bei der Fahrt über die Havard Bridge seht, benannt nach dem Ort mit der bekannten Universität, die im Norden von Boston zu finden ist.


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    Andere Bundesstaaten, andere Sitten: Hier darf bei Schnee nicht geparkt werden!


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    Der Interstate 90 ist übrigens der längste Interstate der USA. Zwischen Boston und Seattle liegen 3.099,07 Meilen bzw. 4.958,51 Kilometer und auf dieser Strecke fährt man durch 13 Bundesstaaten.


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    Wenns ums Geld geht, da sind natürlich die Ordnungshüter nicht weit. ;)


    Da in Boston Wasser das bestimmende Element ist, gehört zu einer Stadtrundfahrt auch eine kleine Schiffstour durch den inneren Boston Harbour. Also hieß es nun umsteigen.


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    Hier kam gerade ein Katamaran von einer Walbeobachtungstour zurück. Das stand auch auf meinem Plan, hatte aber noch einen Tag Zeit.


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    Also ging es zunächst hinaus und hier der Blick nach vorne zum Hyatt Hotel, welches auf der Flughafeninsel steht.


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    Der Blick zurück auf die Stadt.


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    Hier seht Ihr die Tobin Memorial Brigde und die meisten von euch darauf sicher auch eine alte Bekannte: Die US 1. Nach Key West sind es von hier aus 1.654 Meilen ;)


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    Das Bunker Hill Monument erinnert an eine Schlacht des Unabhängigkeitskrieges im Jahr 1775. 67 m hoch und 1843 fertig gestellt.


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    Wir erreichen die Navy Yard. Hier liegt die USS Cassin Young im Dock, ein Zerstörer aus dem 2. Weltkrieg.


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    Und hier seht Ihr die USS Constitution. Das älteste schwimmfähige Kriegschiff weltweit. Der Stapellauf war bereits 1797 und es hat eine inhaltschwere Geschichte hinter sind, worüber hier ein Museum informiert.


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    Nach etwa 50 Minuten erreichten wir dann wieder unseren Ausgangspunkt und jetzt war auch der kleine Hunger da!


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    So ließ ich mich bei bestem Wetter auf der Terrasse des Chart House nieder und der Auftakt bestand aus einem Samuel Adams Boston Lager! ;)


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    Mit etwas Abstand betrachtet, muss ich sagen, dass es besser geschmeckt hat, als es jetzt aussieht. :lol: Eine New England Lobster Roll – frisch und sowas von lecker!


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    Nach dem leckeren Mahl schaute ich hinaus in Richtung Atlantik.


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    Reges Treiben am Hafen bei bestem Wetter. Das Gebäude rechts im Bild ist übrigens das Court House.


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    Nachdem ich feststellte, dass “mein“ Rundfahrtschiff schon von der nächsten Tour zurückkehrte, schien es doch an der Zeit das Sightseeing fortzusetzen.


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    Viel Grün und auch Kunst zwischen alten und modernen Gebäuden. Der Wharf District Park. Links und rechts davon verläuft die US 1.


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    Der Weg führte mich dann weiter in die Innenstadt.


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    Der Custom Tower aus anderer Perspektive. Heute ist hier übrigens auch ein Hotel untergebracht. Das Marriott's Custom House Hotel. Der Turm ist 151 m hoch, wurde 1910 fertig gestellt und war damals das höchste Gebäude der Stadt. Heute liegt der Turm damit in Boston immerhin noch an 17. Stelle. Bostons erster Wolkenkratzer.


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    Die Innenstadt von Boston ist sehr gepflegt und es befinden sich hier mehrere Marktgebäude.


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    Ich entscheide mich für den Quincy Market. Hat jemand Hunger? Wenn nicht jetzt, dann aber gleich! ;)


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    Vom Irish Pub über Brezelstände bis zum Fischimbiss ist hier alles zu finden, was das Herz und der Magen begehrt.


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    Mitten drin eine interessante Kuppel.


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    Und weiter geht es mit den Leckereien!


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    Da sind wir durch die Halle durch wieder im Freien!


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    Hier noch einen Blick auf ein weiteres ehemaliges Marktgebäude – den South Market.


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    Nicht weit davon der irische Teil Bostons. Hier befindet sich ein Pub am anderen.


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    Diese interessanten Gebäude begegneten mir auf dem Weg zum TD Garden.


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    Direkt davor befindet sich eine Skulptur, die das Siegtor der Boston Bruins durch Bobby Orr aus dem Jahr 1970 darstellt, als die Bruins den Stanley Cup gegen St. Louis Blues gewannen. Aus dem Jahr 2011 ist noch keine Skulptur sichtbar. ;)


    In Inneren des Gebäudes im Hintergrund, befindet sich nicht nur eine Bahnstation und die Spielstätte der Bruins, sondern auch ein Fanshop und dort erfüllte ich den Auftrag unseres Ältesten nach Beschaffung von Devotionalien. ;) Was ich allerdings nicht gekauft habe, das ist ein benutzter Eishockeyschläger aus der letzten Saison zum Preis von 799 (siebenhundertneunundneunzig) US-Dollar.


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    Auf meinem weiteren Weg kam ich an bekannten Namen vorbei, denen ich aber widerstand. Ein wenig konnte ich jetzt nachvollziehen wie es Odysseus gegangen sein muss, als er von den Sirenen gerufen wurde. ;)
    Mein Weg führte mich weiter zum Prudential Tower, wo ich zur richtigen Zeit sein wollte.


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    Direkt daneben: The Mother Church


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    Von der gleichen Stelle der Blick in die andere Richtung zum modernen Boston.


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    Überraschenderweise ohne jegliche Sicherheitskontrolle, gelangte man mit dem Aufzug hinauf in die 50. Etage und hatte so den Überblick über Boston.


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    Links im Bild der Charles River und im Hintergrund der Atlantik.


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    Langsam wurde es dunkler.


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    Mit ein wenig Zoom sieht man die vorgelagerte Insel mit dem Flughafen.


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    Benachbarte Gebäude und rechts sieht man den Brunnen, den wir vorhin unten gesehen haben.


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    Hier sieht man den Fenway Park bei einem Spiel der Boston Red Sox.


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    Über dem Charles River bricht die Dunkelheit herein.


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    Ein Blick in Richtung Flughafen und Meer und sogar der Mond leistete seinen Beitrag.


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    Auf dem Boden der Tatsachen wieder angekommen, ging es zurück in Richtung Subway und die Uhr des Custom Tower sagte mir auf eindrucksvolle Weise, wie spät es ist. Zumindest war es nun so spät, dass meine Füße nicht länger an tiefster Stelle zubringen wollten und so durften sie mich ins Hotel zurück bringen. Und das ist auch der Moment für eine Unterbrechung des Reiseberichtes. Auf den folgenden Tag freute ich mich schon lange, denn mein Plan war, ein paar Wale in freier Natur zu sehen.


    Ob das auch gelang, das seht Ihr im nächsten Teil! ;)


    Viele Grüße


    Uwe

  • Bist wohl ein Glückspilz? Bei so schönem Wetter hätte ich Boston auch mal gerne gesehen ;) , hatte jedesmal mit dem Wetter eher Pech. So freut es mich wenigstens von Dir tolle Bilder zu sehen.


    Freu mich schon auf die Fortsetzung :huhu:

  • Hallo zusammen!


    Ja, über das Wetter in Boston konnte ich nicht klagen. Das war Sommer pur mit bis zu 30° C. Einen Regenguss hatte ich dann aber am letzten Abend auch.


    Zurück nach Boston: ;)


    Nach der Stadtbesichtigung am Vortag stand nun mein „Seetag“ an. Von Boston aus bieten verschiedene Schifffahrtsunternehmen Fahrten zur Stellwagen Bank an, die sich in der Bucht von Massachusetts zwischen Cape Cod und Cape Ann befindet. Die Stellwagen Bank ist ein Naturschutzgebiet, in dem sich in den Sommermonaten verschiedene Walarten aufhalten. Und das wollte ich mir nicht entgehen lassen. Somit ging es am Morgen wiederum zum Hafen, um mir ein Ticket für die Fahrt um 10.00 Uhr zu besorgen. Ein Ticket konnte ich mir kaufen, aber leider wurde die erste Fahrt des Tages abgesagt und somit hatte ich 2 Stunden Zeit bis zur nächstmöglichen Tour.


    Somit folgte ich dem Harbour Walk ein Stück des Weges.


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    Hier ist eine von mehreren Anlegestellen, wo man mit einer Hafenfähre zum Flughafen gelangen kann.


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    Neu und alt liegen auch in Boston oft dicht beieinander, wie man hier am Beispiel dieser rostigen Brücke vor dem Bankenviertel sieht. Immerhin ist sie für den Fahrzeugverkehr gesperrt.


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    Auch dieses unscheinbare Holzhaus in der Bildmitte steht etwas im Gegensatz zum Hintergrund.


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    Der Blick über den Boston Harbour ließ erahnen, dass es noch einmal ein schöner Sommertag wird.


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    Im Hafengebiet gibt es noch ein paar alte Restaurants, die allerdings einen sehr unterschiedlichen Ruf genießen. Die Meinungen gehen über die Qualität sehr weit auseinander.


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    So ging es weiter in den Financial District, wo ich in einem Starbucks eine kurze Pause einlegte.


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    Dann war es endlich soweit an Bord des Katamarans zu gehen. Videokamera und Fotoapparat waren geladen und ich gespannt.


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    Kurz nach dem Verlassen des Hafenbeckens, gab der Steuermann dann auch richtig Gas.


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    Noch ein Blick zurück und wir verließen die Gewässer von Boston.


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    Frühzeitig hielten die Ersten Ausschau, aber wir hatten noch ein Stück zu fahren und es gab auch noch andere Motive.


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    Verschiedene Inseln, Leuchttürme und Leuchttürme auf Inseln. ;)


    Nach etwa einer Stunde verlangsamte das Schiff seine Fahrt und nun hielt es offenbar keinen mehr unter Deck und alles hielt Ausschau nach den Walen.


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    Zwei Parkranger erschienen nun auch auf dem Oberdeck, um Hintergrundinformationen über das Gebiet und die Wale zu geben. Der Katamaran kreuzte hin und her und es wollte sich kein Wal zeigen. Nicht nur die Passagiere wurden leicht unruhig, sondern auch den beiden Parkrangern ging langsam der Text aus.


    Aber die Wale hatten offenbar ein Einsehen und schickten kurz einen Pilotwal als „Vorprogramm“, dessen auftauchen aber nicht mehr als ein visueller Appetithappen war, denn so schnell wie er kam, tauchte er auch wieder ab und ward nicht mehr gesehen.


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    Ein Beobachtungsschiff aus Glouchester kreuzte unseren Weg. Über Funk wurden Informationen ausgetauscht. Das andere Schiff hatte wohl kurz Kontakt mit Buckelwalen, diesen aber verloren und kreuzte nun in der Hoffnung auf ein Wiedersehen.


    DA! In etwa 500 m Entfernung machten Buckelwale auf sich aufmerksam. Die aufsteigende Fontäne ein untrügliches Zeichen. Die Stimmung an Bord war gerettet und der Steuermann führte den Katamaran mit leichter Fahrt in die Richtung der Sichtung. Plötzlich waren mehrere Wale da und so konnte ich mehrere Aufnahmen aus größerer Entfernung machen.


    Der Höhepunkt war dann aber das Auftauchen eines Buckelwals direkt neben dem Schiff und die besten Bilder will ich euch natürlich nicht vorenthalten.


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    Aber ich denke, noch besser sind in diesem Fall bewegte Bilder. Schaltet eure Lautsprecher an, klickt auf diesen Youtube-Link und wählt die Vollbildanzeige. Und erschreckt bitte nicht vor dem schwäbischen Dialekt im Hintergrund! Die sind überall! ;)


    http://www.youtube.com/watch?v=x6BM60IEdMQ


    Das war sehr beeindruckend diesen Wal praktisch in Reichweite erleben zu können. Einfach klasse. Und sehr majestätisch, wie dann das Abtauchen erfolgt.


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    Nach diesem tollen Erlebnis ging es mit hoher Geschwindigkeit zurück und wir erreichten nach etwa einer Stunde wieder Boston.


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    Nach der erfolgreichen Schiffstour ging es noch kurz zu…


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    … aber das war nichts Spektakuläres wie in Chicago, oder das was später noch kommen wird. ;)


    Soviel für den Moment. In der nächsten Folge bringt mich ein „Spezialauftrag“ zum Cruise Terminal in Boston. 8)


    Viele Grüße


    Uwe

  • Hallo zusammen!


    Donnerstag, 16. September. An diesem Tag ließ ich es zunächst etwas ruhiger angehen und begab mich nach einer Runde im Pool und dem Frühstück in Richtung Cruise Terminal. Auf dem Weg dorthin, ging es zunächst ein Stück mit der Subway in Richtung Ziel und dann weiter mit der Silverline, einer Busline, die zunächst im Tunnel als Obus fährt und dann nach Verlassen des Tunnels auf Antrieb mit Verbrennungsmotor umgestellt wird. Im Vergleich dazu, dass Boston die älteste U-Bahn der USA betreibt (seit 1897), ist das eine innovative Lösung.


    So stieg ich am Black Falcon Terminal aus und sah dort drei Kreuzfahrtschiffe liegen. Zunächst die Norwegian Dawn und die Caribbean Princess.


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    Am Ende des Terminals lag die Aida Aura.


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    Ja, wen haben wir denn da? :shock: Da sitzt doch das Töchterlein auf dem Poller! ;)


    Okay, jetzt sind Worte der Aufklärung nötig. 8) Catharina war hier nicht vom Himmel gefallen, sondern durch ihre Arbeit auf der Aida Aura an diesem Tag für ein paar Stunden in Boston gelandet. Da wir gerne das Angenehme mit dem Sinnvollen verbinden, musste über dieses Treffen in Boston im Vorfeld nicht lange gesprochen werden. Und dann kam noch das Nützliche dazu, denn Catharina hatte in der Aufregung vor ihrem ersten Schiffseinsatz zu Hause ihre Kreditkarte vergessen und die hatte ich nun natürlich dabei. ;)


    Ihre erste Tour führte sie gleich von Madeira, über die Azoren nach Halifax und damit war das auch gleich eine Atlantiküberquerung zum Auftakt. Nun standen einige Fahrten zwischen Montreal und New York City an.


    Nach einer Sicherheitskontrolle gingen wir kurz an Bord und ich bekam eine persönliche Schiffsführung, die allerdings etwas eingeschränkt war, da die amerikanischen Behörden eine Routinekontrolle durchführten.


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    Unseren Rundgang starteten wir ganz oben auf dem Oberdeck.


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    Auch eine größere Badewanne gab es hier zu sehen. ;)


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    Eine Etage tiefer, ein „Golfplatz“.


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    Catharinas Arbeitsplatz: Die Restaurants und Bars der Vielfahrer.


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    Wie unschwer festzustellen war, wollte sie aber gerne mal wieder festen Boden unter den Füßen haben und der kleine Hunger war bei ihr auch da. ;-) So fuhren wir zum mir bereits bekannten Chart House. Wenn man junge Damen zum Essen ausführt, sollte man kein Risiko eingehen. ;-) Nach einem Begrüßungssekt wurde uns dann leckerer Fisch aufgetischt. :thumbup:


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    Vor mir stand eine Portion Scrod (junger Kabeljau) mit leckeren mashed potatoes und Spargel. Catha entschied sich für Lachs mit Prosciutto ummantelt.


    Es gab eine Menge zu erzählen, so dass die Zeit wie im Flug verging. Wir gingen noch eine kleine Runde durch die Stadt und nach einem Zwischenstopp bei Starbucks brachte ich sie zum Schiff zurück.


    Die Norwegian Dawn war schon wieder unterwegs, während sich die Caribbean Princess auf die Reise machte.


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    Dann hieß es auch bei der Aida Aura „Leinen los“ und „rückwärts ausparken“ in die Bucht zurück.


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    Dann legte der Steuermann den Hebel um und die Aida Aura dampfte mit Catharina ab nach Bar Harbour, dem nächsten Hafen auf der Strecke nach Montreal.


    Auf dem Weg zurück zum Hotel, verließ mich dann kurzzeitig mein Glück mit dem Wetter, denn es fing an zu regnen. Das leckere Essen am frühen Nachmittag mit Catharina machte keine weitere Mahlzeit an diesem Tag mehr notwendig und so gab es nur noch einen kleinen Snack nach ein paar Poolrunden.


    Das war es dann auch fast aus Boston. Freitags stand dann der Flug nach Philadelphia an. Und an dieser Stelle knüpft dann die Fortsetzung an.


    Viele Grüße


    Uwe

  • Hallo zusammen!


    So, jetzt gibt es keinen weiteren Aufschub mehr - es geht weiter! Sorry für die lange Unterbrechung, aber manchmal bietet das Leben im Internet auch ohne Reisebericht doch einiges an Kurzweil. ;) Aber nun schauen wir mal, dass der Reisebericht in ein paar Etappen zu Ende gebracht wird.


    Blenden wir also zurück zum 16. September 2011:


    Am Morgen packte ich meine sieben Sachen im Holiday Inn Boston-Somerville und nach dem Frühstück ging es mit dem Taxi zum Boston Logan International Airport.


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    Dort stand dieser Airbus von US Airways zum Flug nach Philadelphia bereit. Es ging pünktlich los und mein Fensterplatz bescherte mir beim Rollen zur Startbahn noch einen Blick auf die Skyline von Boston.


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    Ohne Wartezeit erhob sich der Vogel dann auch gleich und gewährte mir bei bestem Wetter noch ein paar Fotomotive auf dem Flug.


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    Hier ein Blick auf Boston und einen Teil der Hafenanlagen.


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    Hier macht der Präsident mit seiner Familie Urlaub und wurde dort im letzten Sommer von einem Hurrikan vertrieben. Unter der Flügelspitze erkennt man die Insel Martha´s Vineyard. Sicher auch ein schönes Fleckchen Erde, was aber nicht mehr in meinen Zeitplan passte und so muss zunächst der Blick von oben reichen.


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    Noch ein Blick auf eine bekannte Stadt - das Spielerparadies Atlantic City.


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    Dann kam auch schon das Ziel dieses kurzen Fluges näher: Philadelphia mit dem Delaware River.


    Philadelphia war 1790-1800 Hauptstadt und damals die größte Stadt der USA. In Philadelphia tagte der erste und teilweise auch der zweite Kontinentalkongress sowie der Verfassungskonvent von 1787, die amerikanische Unabhängigkeitserklärung wurde hier verkündet und die Verfassung beschlossen. Für mich Grund genug, das alles mal näher anzusehen. Back to the roots!


    Bevor Philadelphia bei mir an die Reihe kam, gab es aber zunächst einen Ausflug in das Steuerparadies Delaware. Delaware ist bereits seit Jahren der wirtschaftlich erfolgreichste Bundesstaat der USA. Es handelt sich übrigens um den zweitkleinsten Bundesstaat. Hier gibt es u.a. keine Umsatzsteuer, aber eine besonders günstige Versteuerung von Holdinggesellschaften. Viele der 620.000 Firmenadressen sind zum Teil reine Briefkastenadressen und gehören den erfolgreichsten Firmen der USA.


    Der Bundesstaat trägt den offiziellen Beinamen „The First State“, da Delaware 1787 als erster Staat der dreizehn Kolonien die Verfassung der USA ratifizierte. In Delaware gibt es nur drei Countys, so wenige wie in keinem anderen US-Bundesstaat. Die größte Stadt ist Wilmington und die Hauptstadt ist Dover. Einer der größten amerikanischen Luftwaffenstützpunkte liegt in der Nähe von Dover.


    Die Luftwaffe wollte ich nun nicht gleich bemühen, aber ich war gespannt, was sich sonst Interessantes in Delaware für mich findet. Somit ging es am Flughafen von Philadelphia zu Hertz, wo mein Name nicht nur auf der Goldmember-Tafel sondern auch noch direkt am Parkplatz dieses Wagens zu lesen war:


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    Damit ging es über den Interstate 95 und dann über die US1 nach Delaware und dort ganz in den Süden nach Rehoboth Beach, wo es ein Tanger Outlet gibt und große Schnäppchen beworben werden.


    Die Fahrt durch Delaware war weniger spannend, denn es handelt sich hier um ein sehr ländliches Gebiet. Die Straßen und Brücken waren zum Teil in weniger gutem Zustand. So erreichte ich nach einer kurzen Pause in Dover, dann nach einiger Zeit den Strand von Rebohoth Beach.


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    Ein schöner Sandstrand und im Sommer ist hier sicher eine Menge los, denn einige Großstädte wie Philadelphia und Washington sind nicht sehr weit von hier. Das Straßenbild entsprach auch eines typischen Seebades mit vielen Restaurants und Läden.


    Den Abend liess ich dann in einem Outback Steakhouse ausklingen und im örtlichen Holiday Inn Express wurde übernachtet. Dort bereitete ich mich auch auf den Einkauf vor, denn dieses Tanger Outlet besteht aus drei Teilen (Midway, Bayside und Seaside) und da will ein Einkauf doppelt gut vorbereitet sein.


    Am folgenden Morgen ging es dann auch nach dem Frühstück los und die drei Locations wurden nacheinander abgearbeitet.


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    Zusammenfassend gesagt, der ganz große Knaller war es nicht, was die Preise betrifft, denn z.B. in Florida ist die Kleidung auch nicht teurer, vielleicht sogar noch etwas günstiger. Der wesentliche Vorteil bestand beim Einkaufen darin, dass der aufgedruckte Preis auf dem jeweiligen Schild auch der Endpreis war. Man musste keine Steuer drauf rechnen. Aber dieser "Nettopreis" entsprach in etwa dem vergleichbaren Bruttopreis in anderen Staaten. Somit habe ich in dem Bewusstsein, bald wieder in Florida sein zu können, keine Unmengen eingekauft.


    Somit ging es zurück zum Philly Airport, wo ich den Wagen wieder zurück brachte und von dort ging es wiederum mit einem Shuttlebus in die Innenstadt zu einer Subway-Station. Normalerweise gibt es dort eine Bahnverbindung, aber die war wegen Bauarbeiten unterbrochen. Bei der Fahrt mit dem Shuttlebus sah ich einige Teile der Stadt, die doch stark an Wirtschaftskrise erinnern, denn in den Randbereichen liegt einiges im Argen und manche Bausubstanz befindet sich in üblem Zustand.


    Zu guter Letzt erreichte ich dann nach dem Umsteigen mit der Subway mein gebuchtes Hotel, das Hampton Inn am nördlichen Rand der Innenstadt.


    Philadelphia hatte mich jetzt richtig neugierig gemacht und so bummelte ich noch um ein paar Ecken, um mir einen ersten Eindruck zu verschaffen.


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    Das mächtige Rathaus der Stadt.


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    Viele Gebäude sind nachts in diesem Stil beleuchtet.


    Der Rundgang spätabends durch Philadelphia war beeindruckend und so war ich gespannt, was mich am nächsten Morgen bei Tageslicht erwartet. Aber nun war es Zeit das bequeme Bett im Hampton Inn aufzusuchen.


    In der nächsten Folge geht es dann mitten in Philadelphia weiter!


    Gruß


    Uwe

  • ojaaaa bitte schnell weiter schreiben :bussi: baaaald bin ich auch da :jipi: auf den Prudential Tower möchte ich auch, unser Hotel liegt direkt in / an den dem Komplex... und die Walbeobachtungstour ist auch schon gebucht und achjaaaa ich freu mich sooooooo :jipi:


    Gibt es im PT überhaupt keine Scherheitskontrollen? Heißt, ich kann mein Stativ auch mit hoch nehmen? Hast Du sonst noch Tipps für Boston? Der Tower ist für den Abend, wenn wir ankommen geplant und am nächsten Tag halt, Wale beobachten, dann mit dem Old Town Trolley fahren und ein wenig bummeln?! oder hast Du da was dran auszusetzen? :D
    ja ja ich hör ja schon auf, Dich zu löchern, aber ich freu mich so :S


    achso in Philadelphia sind wir in diesem Hotel

  • ojaaaa bitte schnell weiter schreiben :bussi: baaaald bin ich auch da :jipi: auf den Prudential Tower möchte ich auch, unser Hotel liegt direkt in / an den dem Komplex... und die Walbeobachtungstour ist auch schon gebucht und achjaaaa ich freu mich sooooooo :jipi:


    Gibt es im PT überhaupt keine Scherheitskontrollen? Heißt, ich kann mein Stativ auch mit hoch nehmen? Hast Du sonst noch Tipps für Boston? Der Tower ist für den Abend, wenn wir ankommen geplant und am nächsten Tag halt, Wale beobachten, dann mit dem Old Town Trolley fahren und ein wenig bummeln?! oder hast Du da was dran auszusetzen? :D
    ja ja ich hör ja schon auf, Dich zu löchern, aber ich freu mich so :S


    achso in Philadelphia sind wir in diesem Hotel


    Ja, klar habe ich an Deinen Vorhaben etwas auszusetzen! :thumbdown: Du nimmst mich nicht als Guide mit! :D


    Im September 2011 gab es im PT zu meiner Verwunderung keinerlei Sicherheitskontrollen. Selbst wenn man in Frankfurt auf den Maintower nach oben will, erfolgt eine Kontrolle wie auf dem Flughafen. Dort war aber nichts!


    Old Town Trolley in Boston ist gut gewählt, zumal das im Hop on hop off Verfahren funktioniert. Im Zusammenhang mit dem Trolley steht auch noch eine Schiffsrundfahrt durch den Boston Harbour, was im Preis inbegriffen ist.


    Das Hotel in Philly ist zumindest vom Standort her gut gewählt. Denn da kommt man auch zu Fuß überall hin in der Innenstadt.


    Wenn Du was spezielles wissen magst, dann musst Du fragen. ;)


    Viele Grüße


    Uwe

  • Und damit gehts dann gleich mit dem Folgetag in Philadelphia weiter!


    Das Frühstück im Hotel fiel an diesem Tag bewusst spartanisch aus und das hatte seinen Grund. Mein Faible für Märkte und Markthallen liess mich den Tag im Reading Terminal Market beginnen.


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    In einer ehemaligen Bahnstation, die bis 1984 diese Funktion erfüllte, gibt es eine Markthalle mit über 100 Ständen.


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    Mein Weg führte mich dann zu "Carmen", die wohl eine der besten Adressen für Philly Cheesesteak sein soll. Und was wäre ein Besuch in Philadelphia ohne ein Philly Cheesesteak Sandwich? ;)


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    Es war wirklich sehr lecker und der Andrang war an diesem Stand entsprechend.


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    Die mögliche Nachspeise am Nachbarstand verkniff ich mir aber. ;)


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    Auch Melone und Brokkoli war an diesem Tag nicht vorgesehen. Alles in allem ist es aber eine schöne Markthalle mit großem Angebot und Atmosphäre.


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    Aber nun war es an der Zeit, sich die Stadt anzusehen und so führte mich mein Weg durch die Straßen von Philadelphia.


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    Die Independance Hall. Wie so oft - ein historisches Gebäude mit einem Gerüst.


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    Hier steht man Schlange. Es ist Sonntag und die Amerikaner wollen ihre Liberty Bell sehen. Die wollte ich natürlich auch sehen, aber das vertagte ich dann auf den Montag.


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    Ich begnügte mich zunächst mit einem Blick von draußen durch die gesicherte Fensterscheibe.

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    Unmittelbar vor der Independance Hall steht George Washington auf einem Sockel und beobachtet das Treiben.

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    Nur einen Steinwurf davon entfernt befindet sich die ehemalige Börse. Dort wird auch heute noch Handel betrieben, aber doch etwas anders als früher.

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    Eine kleine Mall mit einem Foodcourt hat dort Einzug gehalten.

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    Dann ging es zu Fuß zurück auf der Market Street in Richtung City Hall. Unterwegs gab es noch das eine oder andere Fotomotiv.


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    Lighter than light? Lighter geht’s nicht! :D Aber zum Thema Bier kommen wir später noch einmal! ;)

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    Das Hardrock Cafe darf natürlich in keiner wichtigen Stadt der USA fehlen. Es befindet sich im Reading Terminal an der Market Street.

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    Ein interessantes Gebäude gegenüber der City Hall: Masonic Temple – Der Freimaurer Tempel wurde für die Grand Lodge von Freimaurern aus Philadelphia konstruiert und 1873 fertig gestellt.

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    Ein Blick über den John F. Kennedy Blvd. in Richtung Finanz Distrikt. Rechts der Masonic Temple und links die City Hall.

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    Das mächtige Rathaus, die Philadelphia City Hall, steht mitten auf dem Penn Square, wo sich die beiden historischen Hauptstraßen der Stadt, die Broad Street und die Market Street, im rechten Winkel kreuzen. Damit bildet sie den geografischen Mittelpunkt des historischen Stadtkerns. Der Uhrenturm auf der Nordseite ist 167 m hoch und damit das höchste gemauerte Gebäude der Welt. Auf seiner Spitze steht eine Statue des Koloniegründers Pennsylvanias, William Penn. Die City Hall wurde 1901 nach 30 Jahren Bauzeit fertig gestellt.

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    Hier ein Blick aus dem Innenhof der City Hall in Richtung Market Street East.

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    Und hier der Blick in Richtung Broad Street North. Der Innenhof verfügt über Ausgänge in alle Himmelsrichtungen.

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    Die South Broad Street.

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    Der Eingang des Ritz-Carlton Hotels.

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    Das Rathaus von der South Broad Street aus gesehen.

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    Dicht beim Rathaus befindet sich das Wanamaker Building. Da gehen wir jetzt rein. Bitte folgt mir unauffällig! ;)

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    Schon befinden wir uns mitten im Gebäude!


    Und was es mit dieser Orgel auf sich hat, das erfahrt Ihr im nächsten Teil! ;)

    Viele Grüße

    Uwe

  • Ich freue mich, dass immer noch mitgelesen wird. Somit muss es hier weiter gehen! ;)



    Wir stehen nun im Wanamaker Building in Philadelphia und direkt vor einer Orgel. Was war dieser Herr Wanamaker denn überhaupt für ein Mensch? Das steht hier auf diesem Schild vor dem Gebäude:


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    Offenbar ein Pionier mit Weitblick und eine soziale Ader hatte er wohl auch. Aber wenden wir uns wieder dem Gebäudeinneren zu.


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    Keine Kirche, aber eine Kathedrale des Konsums und bekannt ist das in Philadelphia auch einfach unter dem Namen "Macy´s". Für mich ist das neben dem Macy´s in Chicago das schönste Kaufhaus überhaupt.


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    Dieser Vogel passt hier auf die Damenschuhe auf.


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    In den Ecken des Gebäudes befinden sich schön gestaltete Treppenhäuser.


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    Auch die Seiteneingänge sind besonders gestaltet.


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    Hier ein Blick aus dem ersten Obergeschoß auf den Verkaufsraum im Erdgeschoß und die Orgel, die auch zu festgelegten Zeiten zu hören ist und das war eine feine Sache für meine Ohren! Nach diesem kulturellen Genuß im Kaufhaus setzte ich meinen Weg durch die Stadt fort.


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    Natürlich gibt es auch solche Ecken jeweils auf der anderen Seite der schönen Fassaden.


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    Aber auch eine buntgemischte Bausubstanz, Straßencafes und etwas Grün ist vorhanden.


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    Der Abend war erreicht und somit auch der kleine Hunger, der an diesem Abend in einem TGI Fridays bekämpft wurde. Die Bedienung war nicht nur sehr flott, sondern tat auch etwas für mein Selbstwertgefühl. Als ich zum Auftakt einen Cocktail bestellte, durfte ich meinen Ausweis zeigen, bevor das Getränk serviert wurde. :D:du:


    Dolle Sache, da gehe ich öfter hin! ;)


    Das Essen war übrigens lecker und danach trat ich wieder auf die Straße hinaus. Da ich an diesem Tag schon genug auf den Füßen war, entschied ich mich für einen Fernsehabend im Hotel und zu diesem Zweck wollte ich mir noch etwas Bier holen, da im Hotel keins erhältlich war, wie ich gesehen hatte. Also auf zu bewährten Lieferanten! Bei CVS war Fehlanzeige. "Wir verkaufen kein Bier!" Ein kleiner Lebensmittelladen an der Ecke führte ebenfalls keinen Gerstensaft. Da! Ein Liquor-Store ganz dicht beim Hotel! Aber da hing ein handgeschriebener Zettel an der Tür, dass man wohl alle möglichen Getränke führt, aber eben kein Bier. :wow:


    So ging ich nochmals um den Block, um mich innerlich auf Wein umzustimmen, denn den würde ich ja im Liquore-Store bekommen. Da sah ich in einer Seitenstraße einen kleinen Laden, vergittert und nicht sonderlich einladend. Aber da konnte man Bierreklame durch die vergitterten Fenster sehen. Mit etwas Abenteuerlust betrat ich den Laden durch die am Boden schleifende Tür. Und siehe da: Hier gab es Bier in allen erdenklichen Sorten! Die Gänge zwischen den Regalen waren mehr als eng und die Regale selbst brechend voll. Die Kasse befand sich in einem vergitterten Verschlag im Raum und in diesem Gitter befand sich eine Öffnung von nur etwa 20 x 20 cm, wo man sein Geld loswerden konnte. Dort hing ein Stück Pappe auf der handgeschrieben "no credit cards" zu lesen war. Hier hätte ich auch unter keinen Umständen mit Kreditkarte zahlen wollen. :help:


    So zahlte ich bar und verliess mit meiner Beute den Laden. Wie ich dann in Erfahrung brachte, darf in Pennsylania das Bier nur in besonderen Geschäften verkauft werden. (Dieses Geschäft war besonders! ;)) Dazu gibt es sogar eine Mindestabnahme, die aber nach Mitternacht gelockert wird. So genau nahm man es in "meinem" Laden glücklicherweise nicht.


    Da ist mein Rat für euch: Achtet darauf, dass euer Hotel in Pennsylvania eine Bar hat, wenn Ihr dort übernachten wollt, das erspart euch unter Umständen viel Lauferei! Aber auch interessante Eindrücke. ;)


    So begab ich mich in mein Zimmer und warf das TV-Gerät an. Zum Einkauf muss ich noch anmerken, dass ich mich ja immer wieder hinreissen lasse, Dinge zu testen, die ich noch nicht kenne... :rolleyes:


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    Auf der Bierdose stand "Budweiser & Clamato" zu lesen. Dazu war eine Limette erkennbar. Ich war zufrieden mit mir und dem Tag und dazu völlig arglos, aber durstig. Also die Bierdose erst gereinigt, dann geöffnet und rein mit dem Zeug!


    X(:huh::cursing::wow::help::seufz::agrr::hust: BÄÄH! Das schmeckt ja wie Bier mit Tomatensaft!!! :S:schnupf:


    Eine kurze Rechere ergab, das IST Bier mit Tomatensaft! :wow: Und etwas Limette in unmerklicher Menge und Salz. :vertrag:


    Glücklicherweise hatte ich ausreichend "normales" Bier gekauft, so dass ich diesen Geschmack und die bösen Geister vertreiben konnte. :grml::P
    Der Rest des experimentellen Gesöffs gelangte unter ständigem Rühren in den Ausguß. Also meine klare Warnung an euch! Finger weg von Budweiser & Clamato! :idee:


    Das wars für heute! In der nächsten Folge geht es dann weiter mit einer Stadtrundfahrt durch Philadelphia und viele Bilder gibt es auch wieder.


    Viele Grüße


    Uwe

  • Vielen Dank für deinen super Bericht und die tollen Bilder. Bin leider erst jetzt drauf gestoßen. Wir waren zur gleichen Zeit in New England und weils schön zu deinem Beitrag passt, ein Foto vom 16. September 2011 wie die Aida aura grad in Bar Harbour einläuft.


  • Vielen Dank für deinen super Bericht und die tollen Bilder. Bin leider erst jetzt drauf gestoßen. Wir waren zur gleichen Zeit in New England und weils schön zu deinem Beitrag passt, ein Foto vom 16. September 2011 wie die Aida aura grad in Bar Harbour einläuft.



    Hallo Fritz!


    Vielen Dank! Das ist ja klasse, wie sich die Dinge manchmal verzahnen. Dein Bild ist ja auch toll. Ich glaube, in diese Ecke müssen wir auch mal hin. Das Bild reiche ich an unsere Tochter weiter.


    Viele Grüße


    Uwe

  • Mein vorletzter Tag in diesem Urlaub. Normalerweise mache ich eine Stadtrundfahrt zu Beginn eines Aufenthaltes, um einen Überblick zu bekommen. Aber am Wochenende waren die Rundfahrtbusse mehr als voll und da vertagte ich das auf den Montag, genauso wie die Besichtigung der Liberty Bell. Somit ging es nach dem Frühstück los zur nächsten Haltestelle der Rundfahrtbusse. Dort musste ich nicht sehr lange warten und in der Folge zeige ich euch ein paar Bilder aus der Stadt des Philly-Sound.


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    Dreh- und Angelpunkt der Innenstadt von Philadelphia. Der Turm des Rathauses.


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    In der Nähe des Kunstmuseums zu finden: Jeanne d´Arc in Gold.


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    Für amerikanische Verhältnisse schon historisch: Die Straßenbahn von Philadelphia.


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    Ein Blick über den Schuylkill River zur Skyline der Stadt.


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    Philadelphia Museum of Art. Ein mächtiges und weithin sichtbares Bauwerk, welches 1928 fertig gestellt wurde. Ich denke, die wenigsten von euch waren da schon drinnen, aber ich denke, die allermeisten haben diese Treppenstufen schon gesehen. Denn sie waren Filmkulisse im Film "Rocky" und 4 weiteren Folgen davon, in dem die Titelfigur zu der Musik "Gonna fly now" die 72 Treppenstufen als Trainingsgelände nutzte. Diese Treppe trägt daher auch den Namen "Rocky Steps".


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    ... und da steht er: Rocky Balboa! Damit es niemand vergisst.


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    Ein Blick durch den Fairmont Park zur Skyline.


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    Und wir sind schon wieder mitten drin am John F. Kennedy Blvd. und vor uns die City Hall.


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    Der Weg der Stadtrundfahrt führte am Rathaus vorbei in ein innerstädtisches Wohnviertel, was man eher in einer Kleinstadt vermuten würde.


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    Die nächste Station des Hop-on-hop-off Busses war dann am Delaware River und hier stieg ich aus, um zu Fuß weiter zu gehen.


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    Ein Blick über den Fluß auf die andere Uferseite. Dort liegt in Camden, New Jersey die USS New Jersey als Museumsschiff.


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    Die Moshulu liegt am Penns Landing Pier und hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Es ist eine 1905 unter dem Namen Kurt für die Hamburger Reederei G. J. H. Siemers & Co. gebaute stählerne Viermastbark. 1917 wurde sie für einige Monate in Dreadnought umbenannt, anschließend erhielt sie ihren heutigen Namen, den sie nur 1948 noch einmal für kurze Zeit gegen Oplag umtauschte. Die Moshulu ist am Beginn von Francis Ford Coppolas "Der Pate - Teil 2" zu sehen. Heute ist es ein Restaurantschiff.


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    Hier ein Blick auf die Benjamin Franklin Bridge, die an dieser Stelle Pennsylvania mit New Jersey verbindet.


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    Wildlife auf der Mole von Penns Landing. Sie hatte es eilig!


    Damit kehren wir dem Delaware River den Rücken und in der nächsten Folge geht es über die Market Street weiter zur Liberty Bell.


    Gruß


    Uwe

  • So und damit sind wir auf der Zielgeraden, was den Reisebericht betrifft.


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    Vorher muss man auf dem Weg von Penns Landing zur Market Street noch eine Straßenbrücke überqueren und da trifft man einen alten Bekannten. Den Interstate 95. Immer in Richtung Süden und man ist in ca. 20 Stunden in Miami. ;) Aber ich hatte mein Fahrzeug ja längst wieder abgegeben und so bevorzugte ich den Weg zur Market Street, die vom Delaware River bis zum Rathaus führt.


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    Es folgen ein paar Impressionen vom östlichen Teil der Market Street.


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    Das war Benjamin Franklins Post Office. Dieser Mann gehörte mit Sicherheit zu den wichtigsten Männer bei der Entstehung der heutigen USA. Er war aber nicht nur Postler und richtungsweisender Staatsmann, sondern - unter anderem - auch Erfinder. Der Blitzableiter, wie wir ihn heute kennen, stammt aus seiner Idee.


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    Weitere Bilder von der zum Teil sehr beschaulichen Market Street.


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    Nach einigen Metern Fußweg erreichte ich dann wieder den Bereich der Independance Hall. In der Nähe der Hall gibt auch ein Besucherzentrum und dann das Gebäude mit der Freiheitsglocke.


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    Heute - am Montag - war kein großer Andrang und so konnte ich nach einer kurzen Gepäckkontrolle direkt bis zur Liberty Bell vordringen.


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    Ein schönes Stück Geschichte.


    Nach dem Besuch der Glocke, ging es zu Fuß weiter über die Market Street und als nächstes war ein kurzer Gang durch Philadelphias Chinatown an der Reihe.


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    Ein etwas anderes Philadelphia und der Blick in verschiedene Imbissstuben oder Restaurants wirkte selten wirklich einladend.


    Wenig einladend wirken auch einige Gebäude am Rande der Innenstadt.


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    Ich hätte noch mehr Bilder dieser Art schiessen können, aber ich belasse es bei diesem einen, was stellvertretend für eine Menge Arbeit steht, die zu tun wäre.


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    Nun sind wir wieder mitten drin in der Stadt und unmittelbar am John F. Kennedy Blvd. Nur ein paar Schritte davon entfernt, befindet sich in Sichtweite der City Hall, der John F. Kennedy Plaza oder auch LOVE Park genannt.


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    Die weltberühmte LOVE Skulptur. Hier steht sie mitten in Philadelphia.


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    Ein Blick vom LOVE Park auf die City Hall.


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    Das Philadelphia Museum of Art mit den Rocky Steps vom LOVE Park aus gesehen.


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    Das Kunstwerk mal andersrum.


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    Wenige Schritte davon entfernt, befindet sich das Comcast Center.


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    Es befindet sich im Stadtteil Center City und ist mit 297 Metern und 57 Etagen das höchste Gebäude in Philadelphia. 2008 wurde es fertig gestellt.


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    Noch ein typisches Bild von Center City, wo historische und moderne Gebäude nebeneinander zu finden sind.


    Das war es dann auch, was ich euch von meiner kleinen Tour im September 2011 zeigen wollte. Am folgenden Dienstag, dem letzten Tag, erfolgte noch ein wenig Shopping, während mein Gepäck im Hotel auf mich wartete. In Pennsylvania ist übrigens Kleidung frei von Umsatzsteuer. Aber hier gilt ähnliches wie das, was ich in Delaware in Erfahrung gebracht habe. Die Nettopreise sind dort entsprechend höher, als anderswo.


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    Abends ging es dann mit einer alten Boeing 767 von US Airways auf direktem Weg zurück nach Frankfurt. Die Sitze hatten ihr Geld längst verdient, denn die waren ziemlich durchgesessen. Meine Sitznachbarn waren ähnlich begeistert wie ich, aber wir hatten Glück im Unglück, dass uns ein ordentlicher Rückenwind die Flugzeit auf gut 7 Stunden verkürzte.


    Schön, dass Ihr mitgereist seid! :)


    Viele Grüße


    Uwe