Beiträge von Sarasota

    Reisebericht Texas 2011 - Samstag, 15. Oktober

    Der Tag beginnt ganz gediegen mit einem Frühstück im Hotel direkt am Riverwalk. Toll – auch der Preis. Buffet kostet 20,-- - pro Person, versteht sich. Nunja, ist auch 4* Hotel, aber auch entsprechend gut.

    Östlich von San Antonio liegt New Braunfels, das wir als erstes besuchen. Wir parken beim Friesenhaus, ein Restaurant, das von Deutschen betrieben wir. Leider sind wir hier viel zu früh da um etwas zu essen. War ja erst Frühstück. Gleich daneben ist ein Farmersmarket den wir abgehen. Sonst bringt der Ort nicht viel und wir fahren weiter zum Vorort Gruene. Na der ist super schön herausgeputzt. Das finden aber nicht nur wir sondern Hunderte andere auch. Ist viel los dort, aber es ist ein richtig netter, kitschiger Ort.

     

    Wir fahren nicht direkt weiter nach Austin sondern machen einen Umweg über Gonzales. Hier gibt’s wie so oft eine historische Altstadt, aber zusätzlich noch ein gut erhaltenes Gefängnis. Ist echt schaurig, vor allem der Galgen mitten im Gefängnis.


    Jetzt geht’s aber nach Austin. Ganz ehrlich, wir sind nicht so begeistert von der Stadt. Kein Vergleich mit San Antonio. Irgendwie hektisch und schmuddelig. In der Altstadt gleich beim Driscoll Hotel gehen wir in die Visitorinformation. Hier versuchen wir über Priceline ein Hotel zu bekommen. Trotz 20 Versuchen keine Chance. Grund ist das heutige Footballspiel der Texas Longhorns. Auch recht, wir machen nun eine kleine Stadtrundfahrt mit unserem Auto. So auch zum Capitol. Dort bekommen wir gerade noch einen Parkplatz. Alles verparkt, weil das Stadion in der Nähe ist. Das Gebäude ist sehr imposant.


    Dann fahren wir weiter und so nahe wie möglich zum Stadion. Dort ist eine total super Stimmung, auch vor dem Stadion. Da sind noch Tausende Leute die einfach nur feiern und gar nicht das Spiel sehen.

      

    Weil wir in Austin kein Hotelzimmer bekommen haben versuchen wir es nun etwas nördlich in Round Rock. Und wir haben Glück. Im Best Western checken wir um 79,- ein. Großes, sauberes Zimmer – so solls sein.

    Abends essen wir gleich nebenan in einem Buffetrestaurant. Besonders gut die mexikansche Wurst – sehr spicy.

    Reisebericht Texas 2011 - Freitag, 14. Oktober - San Antonio

    Am Abend haben sich einige Leute mit ihren Oldtimern in unserem Hotel einquartiert. Tolle Autos. Aber leider ist der Frühstücksraum total überfüllt und wir fahren nach Kerrville in einen IHOP.

    Dann fahren wir nicht direkt nach San Antonio, sondern wir fahren eine Scenic Route kreuz und quer durch wunderschönes Farmland. Besonders schön zu Beginn die Strecke entlang des Guadalupe River. Im Gegensatz zum Norden und Westen ist es hier sehr gepflegt.

     

    Kurz nach Mittag erreichen wir San Antonio und schauen uns vom Süden beginnend alle Missionen an. Dann fahren wir zu unserem Hotel, das Hilton Palacio del Rio. Ein wirklich tolles Hotel direkt am Riverwalk und nahe beim Alamo. Weil wir so brav sind bekommen wir ohne Aufpreis ein Zimmer mit Riverwalkblick. Das Zimmer hat sogar Balkon und einen wunderbaren Ausblick. Toll!!! Bei Priceline hat der Spaß nur 70,- gekostet, bei Buchung über die Homepage von Hilton über 200,--

    Gleich machen wir uns auf zum Alamo, der letzten Mission. Ist eigentlich recht klein, aber beeindruckend.

     

    Danach gehen wir zum Riverwalk und machen eine Runde mit dem Boot. Muss man einfach machen ist wirklich Klasse. Unzählige Hotels und Restaurant, alle direkt am Fluß. Wir essen dann gleich gegenüber von unserem Hotel.

    Noch immer nicht müde machen wir einen Spaziergang zum Marketplace und Spanish Governer House. Zurück gehen wir dann am Riverwalk.

    Schön langsam wird es dunkel und vom Hotelzimmer haben wir einen herrlichen Blick auf die Lichter der Stadt.

    365km

    Reisebericht Texas 2011 - Donnerstag, 13. Oktober

    Kleiner Nachtrag zu gestern:

    Am Abend konnte ich über Priceline ein tolles, günstiges Hotel in San Antonio, Riverwalk ersteigern. Es ist das Hilton Palacio del Rio. Es kostet nur 70,- statt 170,-. Internet und parken extra – je teurer ein Hotel umso weniger ist inkludiert. Aber die Lage – ein Traum.

    Heute machen wir die Umgebung von Fredericksburg unsicher.

    In der Früh gab es wieder mal ein Gratisfrühstück im Hotel, war sehr gut.

    Zuerst fahren wir nach Johnson City und besichtigen den Lyndon B Johnson National Historical Park. Im Visitor Center ist eine Ausstellung über das Lebenswerk des ehemaligen Präsidenten und gleich anschließend das Haus in dem Johnson seine Kindheit verbrachte. Dann sind wir noch durch einen Park gewandert, wo eine Nachbildung von Farmen und ähnlichen Gebäuden ist. Recht interessant.

     

    Die Straße wieder zurück, und wir sind bei der Farm von LBJ die er auch als Regierungssitz verwendete, also das Texas White House. Wir machen dort eine Audiotour (CD) mit dem Auto. Unterwegs machen wir eine Führung durch das Weiße Haus. Auch eine kleine Airforce One ist ausgestellt. Wirklich sehenswert und beeindruckend.

    Auf dem Weg zurück nach Fredericksburg machen wir noch einen kleinen Umweg nach Luckenbach. Ein Pflichtbesuch. Echt urig dort das Postamt, der Laden und die Bar. Und wie jeden Tag spielt ein unbekannter Countrymusiker. Das Ganze ist total abgefahren.

     

    Bei Walmart kaufen wir uns Essen für ein Picknick. Das wollen wir im Enchanted Rock State Park verzehren. Es ist von Fredericksburg nicht weit hin. Ein wenig vor dem State Park können wir schon tolle Fotos vom Enchated Rock machen. Es ist ein Ayers Rock im Miniformat. Den Eintritt sparen wir uns, weil wir den Felsen schon von außen gesehen haben und picknicken an der Straße in einer schönen Anlage. Trotz 28° ist es im Schatten richtig angenehm.


    Im Hotel gehen wir zum Pool und genießen den restlichen Tag.

    185km

    Reisebericht Texas 2011 - Mittwoch, 12. Oktober

    Heute ist nichts besonders angesagt, es ist eher ein Kilometerfressertag.

    Wir starten bei Sonnenaufgang um noch schöne Fotos mit dem angenehmen Licht der Morgensonne zu machen – es gelingt.

      

    Dann verlassen wir Chisos Mountain und es dauert noch einige Zeit bis wir aus dem Park draußen sind. Ab nun ist fast die gesamte Strecke nur endlose Weite, echt fad.

    In Marathon wollte ich eigentlich tanken, aber 3,99 ist einfach zu teuer. Wir schaffen es bis fort Stockton und dort gibt es Benzin um 3,49 – das ist ein Unterschied. In Fort Stockton besichtigen wir die historische Altstadt und den größten Roadrunner. Dann rauf auf die Autobahn und mit 80 Sachen Richtung Osten.

     

    In jedem Ort bleiben wir stehen und besichtigen die Altstadt, sonst wäre es zu fad. Nach 650km sind wir dann in Fredericksburg angelangt. Da ist endlich was los. Wir haben ein Zimmer für heute und morgen wieder über Priceline ersteigert. Diesmal im Frederickburg Inn & Suites. Ein nettes Hotel mit schönem Garten um 60,- statt 90,-.

     

    Dann machen wir noch einen Bummel durch die Stadt und essen traditionsgemäß im Biergarten der Altdorf. Getrunken wird Spaten Oktoberfest. Gegessen wird ein Schnitzelburger – eh klar.

    650km

    Reisebericht Texas 2011 - Dienstag, 11. Oktober


    Obwohl es heute tolles Wetter geben soll hat es in der Früh um 8h nur 11°, na gut wir sind auch auf 1.500m. Dank der Internetseite Gusbuddy tanke ich noch günstig um 3,49. Nur wenige Kilometer weiter kostet der Benzin schon 3,69. Zum Vergleich – in Dallas hatte ich nur 3,09 bezahlt.

    Zu Beginn ist es sogar nebelig, aber die Landschaft gibt auch nicht soviel her. Überraschend nett und sauber hingegen Marfa, der nächstgelegene Ort. Bald wird das Wetter besser, aber auch die Gegend. In der Ferne sieht man endlich hohe Berge.

      

    In Presidio an der mexikanischen Grenze biegen wir nach Osten auf den Highway 170, auch genannt El Camino. Wird im Internet als tolle Scenic Straße gepriesen und das stimmt total. Die Straße führ immer wieder knapp entlang des Rio Grande im Big Bend State Park, und man hat tolle Ausblicke auf Canyons und Felsen. Abwechslungsreich und wunderschön. Eigenartig allerdings die Straße, weil sie ständig bergauf und bergab geht wie auf einer Achterbahn. Das Ganze 80km lang, wobei die letzten 40km einfach grandios sind. Danach kommt man nach Terlingua mit einer Ghost Town und Studde Butte, zwei abenteuerliche Aussteigerstädte.

     

    Und dann sind wir gleich im Big Bend National Park. Nach nur wenigen Metern biegen wir auf die Old Maverick Road, ein 15 Meilen lange unbefestigte Straße. Ganz schön staubig und rumplig, aber gehört einfach dazu. Am Ende der Straße sind wir dann wieder am Rio Grande und haben einen super Ausblick auf einen Canyon, wo der Fluß rauskommt. Der Rio Grande ist aber nur ein Flüßchen und recht langsam derzeit unterwegs.

     

    Weiter geht’s dann quer durch den Park zum Hauptvisitorcenter. Die Strecke bis dahin total abwechslungsreich und wunderschön. Wir fahren noch weiter bis zum Ostende des Parks zum Boquillas Canyon Overlook. Die Strecke dahin eher eintönig, aber dafür spielt es im Radio Rio Grande von Duran Duran (bei voller Lautstärke). Gegen Ende sieht man dann ein hohes Felsengebirge – grandios. Die Temperatur ist hier auch nicht ohne. Bis zu 32° und auf 1400m hat es noch 30°!

    Wir fahren dann wieder ca. 30km dieselbe Strecke zurück und biegen dann zu den Chisos Mountains zur gleichnamigen Lodge ein. Es geht nochmals ordentlich rauf auf 1700m, aber auch da ist es noch wahnsinnig heiß. Die Landschaft wieder ganz anders, auf einmal stehen Bäume neben der Straße.

    Die Lage der Lodge ist einmalig, die Zimmer sind groß, das Bad nicht. Es hätte schon ein Fernseher reingepasst, aber das gibt’s hier nicht. Hingegen WLAN, nur merke ich im Zimmer nichts davon.

     

    450km

    Reisebericht Texas 2011 - Montag, 10. Oktober

    Zuerst der Wetterbericht:

    Es ist wieder kühl, aber nicht so wie gestern. Es hat immerhin 15°. Leider ist es aber total bewölkt. Zu Beginn jedenfalls.

    Nach dem Frühstück im Hotel fahren wir auf der Autobahn I-20 Richtung Westen. Nach kurzer Fahrt sind wir beim Monahans Sanddunes Statepark. Der Park ist nur klein – 3km lang – aber trotzdem sehenswert. Immer wieder sind entlang der Straße einige Sanddünen. Echt überraschend in der Gegend. Lange halten wir uns hier nicht auf, denn es ist noch immer kühl und windig.

     

    Wir bleiben auf der Autobahn bis Pecos und biegen dann auf die 17er nach Süden.

    Gleich was zum Tempolimit. Texas ist anders. Auf der Autobahn darf man hier 80 km/h fahren und auf der Bundesstraße sogar 75 km/h. Schneller als bei uns daheim!

    Die Landschaft bis hierher: Weite, Weite Weite – alles flach. Wir sind aber auf 1000m.

    Aber bald sehen wir Berge in der Ferne und dann wird es landschaftlich wieder schön. Mitten drin liegt dann Fort, ein netter kleiner Ort. Wir besichtigen das Fort. Naja nicht ganz aufregend, aber doch sehenswert.

    Dann beginnen wir den Scenic Loop um die Davis Mountains. Der erste Stopp ist im Davis Mountains State Park. Hier ist die Indian Lodge in der wir gerne übernachten wollen. Wir haben Glück es ist ein Zimmer für uns frei. Total schön die Anlage und auch das Zimmer. Nicht nur das wir eine klasse Unterkunft haben, auch ersparen wir uns viel herumfahrerei um ein gutes Zimmer zu bekommen. Ist in der Gegend nicht so einfach.

     

    Nach dem einchecken erkunden wir den State Park. Wir sind überrascht wie schön der ist. Vom Skyline Overview auf ca. 1600m haben wir einen tollen Rundumblick. Toll!

    Unser nächster Halt auf dem Rundkurs ist das McDonald Observatorium. Eines der größten seiner Art. Und der Platz ist ideal gewählt, weil es hier in der Nacht stockdunkel ist. Liegt ganz schön hoch auf genau 2.000m.

     

    Die Runde ist knapp über 100km lang und wunderschön. Landschaftlich auch abwechslungsreif. Man glaubt jeden Moment John Wayne und Winnetou tauchen auf.

    Wieder zurück genießen wir die Sonne auf der Bank vor unserem Zimmer. Abends essen wir dann gleich in der Lodge.

    Das Wetter ist nach Pecos bald schön geworden und wir hatten angenehme 23° und strahlenden Sonnenschein.

    400km

    Das absolute Highlight war aber 2012:

    Da habe ich in Sarasota (der nette Mann bei Alamo kannte mich schon) eine rote Corvette bekommen!

    Irre - nur kurz auf Gas und schon warst auf 80kmh.

    Habe das Auto aber leider bald zurückgegeben, weil absolut kein Stauraum.

    Obwohl wir immer mit wenig Gepäck reisen, da ging echt nix rein in den "Kofferraum"


     


    Das war das beste gratis! Upgrade das ich jemals hatte.

    War viel Glück dabei. Kleine Station, netter Mitarbeiter den ich bereits kannte und dann noch gerade die Corvette reingekommen.

    Reisebericht Texas 2011 - Sonntag, 9. Oktober

    Beim Zimmerpreis ist diesmal kein Frühstück inkludiert, aber es gibt ein delikates Buffet um 9,--, da schlagen wir zu.

    Und vor der Eingangstür bekommen wir dann eine Watschn – es ist saukalt bei nur 10°. Gleich ins Auto und eingeheizt.

    Etwas südlich von Amarillo ist der Palo Duro Canyon, den wir ein wenig durchfahren. Es ist noch immer kalt und wir fahren im Canyon eine große Runde. Wunderschön, trotz Kälte und vielen Wolken. Der Canyon ist der zweitgrößte der USA nach dem Grand Canyon.


    Dann fahren wir die Autobahn weiter Richtung Süden. Die Landschaft ist gelinde gesagt – fad. Wenn mal ein Ort auftaucht fahren wir runter von der Autobahn und durch den Ort. Leider geben diese Orte nicht viel her. Viele Geschäfte zu, viele Häuser verlassen.

    Die nächste große Stadt ist dann Lubbock. Hier machen wir Halt beim Buddy Holly Museum – der Gitarrist mit der großen Brille – you know.

     

    Weiter geht’s auf brettel ebener Strecke vorbei zuerst an Baumwollfeldern und später dann an unzähligen Ölpumpen.

    In Midland besuchen wir das Haus, in dem Georg W. Bush seine Kindheit verbrachte und Jeb geboren wurde. Ein kleines, nichtssagendes Haus.

    Weiter dann nach Odessa am Flughafen vorbei und was fliegt da auf einmal ober uns? Kaum zu glauben, aber es ist ein Tarnkappenflugzeug. Viele Gelegenheiten hat man nicht um sowas zu sehen. Bin total happy!! Das Flugzeug dreht ein paar Runden – es ist heute eine Flugshow hier. Und wir bekommen den Tarnkappenbomber echt gut vor die Linse wie auch einige andere alte Kriegsflugzeuge.

     

    Wir fahren dann weiter zu unserem Hotel in Odessa. Wieder über PL gebucht um 70,-- statt 179,--. Ein neues tolles Hotel. Sauber und gepflegt wie alle vorherigen Hotel. Diesmal haben wir echt gute Hotels bekommen.

    In Odessa besichtigen wir dann noch zwei als Sehenswürdigkeiten angepriesene alte Häuser. Naja, das eine haben wir nicht einmal fotografiert….

    Ganz herzig aber dann Jack Ben Rabbit eine überdimensionale Hasenstatue.


    Zwischen zwei Footballspielen gehen wir dann noch in Logans Roadhaus gut schmausen.

    Ab morgen wieder super warmes Wetter – so solls sein.

    500km

    Wenn wir in Florida sind, dann mieten wir immer für 2-3 Wochen ein Cabrio.

    In letzter Zeit gabs immer einen Ford Mustang (über Alamo)

    2017 hatten wir sogar einen GT 5.0 - total super Sound.

    Da hatte ich auch wieder viel Glück mit einem Gratisupgrade. Dieses Gefährt gehört sicher zu den special cars.

    Wir sind halt Glückskinder.


     

    Reisebericht Texas 2011 - Samstag, 8. Oktober

    Schön langsam wird’s zur Routine, das zeitige aufstehen.

    Mangels Alternativen gehen wir heute zu Cracker Barrel frühstücken. Normalerweise nicht unser Lokal weil es dort so viel grits und ähnliches für Zahnlose gibt. Aber wir werden angenehm überrascht. Wir essen Weißbrot mit Loch und in diesem Loch ist ein Spiegelei. Dazu noch sehr geschmackvolle hashed browns. Lecker.

    Zuerst fahren wir auf der I-44 nach Norden und sind bald in Oklahoma. Endlose Weiten nur in der Weite einige Berge. Genau zu denen fahren wir, es sind die Wichita Mountains. Wir hoffen da einiges Getier zu sehen und wir werden total überrascht, weil auf einmal Bisons auftauchen. Nicht einer, nicht zwei sondern echt viel. Mit dem hatten wir wirklich nicht gerechnet. Eine schöne Überraschung. Kaum sind wir wieder in der Ebene sehen wir dunkle Regenwolken. Und genau dort müssen wir hin. Bald schüttet es das es ärger nicht geht. Auf der Autobahn nach Amarillo (I-40) geht’s aber trotzdem zügig. Diese Autobahn ist zeitweise die ehemalige Route 66. Das Route 66 Museum in Clinton schauen wir uns nicht an – es schüttet zu stark. Aber das nächste Museum in Elk City lassen wir nicht aus. Wunderschön kitschig das Ganze.

     

    Danach schauen wir uns einige kuriose Attraktionen an der Strecke an, wie den schiefen Wasserturm und das riesige Kreuz in Groom. Wir fahren auch durch den Ort – total ausgestorben und grindig.

    In Amarillo angelangt fahren wir zuerst zum berühmten Steaklokal Big Texan.


    Eine Touristenfalle, muss man aber gesehen haben. Am anderen Ende der Stadt ist dann die Cadillac Ranch und dort in der Nähe ist auch unser Hotel.


    Diesmal das Courtyard by Marriott. Auch wieder mittels Priceline günstig ergattert. Um 50,- statt 89,-.

    Alle elektronischen Geräte noch an den Strom zum aufladen angehängt und dann erkunden wir die Innenstadt. Ist recht nett. Auch hier gibt es eine historische Route 66, die ist aber leider nicht aufregend, bis auf zwei Lokale.

    Wieder zurück beim Hotel gehen wir gleich in der Nähe wieder in ein Steaklokal, das Salt Grass Steakhouse. Wirklich lecker.

    Jetzt wird noch Football geschaut bis mir die Äuglein zufallen.

    Zum Wetter: Die 30° der Vortage haben wir nicht mehr. Durch den Regen hat es auf 18° abgekühlt. Morgen soll es auch noch durchwachsen sein, aber dann wieder toll.

    560km

    Der Bryce Canyon ist wohl einer der schönsten Natioalparks der USA - und vor allem im Schnee.

    Wir waren 2018 im März dort bei -10°, aber dafür mit etwas Schnee.


       


    Empfehlung fürs Hotel und Restaurant:

    Nicht im Rubys Inn übernachten oder essen, sondern als Hotel empfehle ich das Best Western+ Bryce Canyon Grand Hotel. Ist gleich gegenüber vom Rubys Inn.

    Als Restaurant empfehle ich das Bryce Canyon Pines ca. 10km vom Hotel entfernt auf der 12er. https://brycecanyonrestaurant.com/