Wissenschaftler haben das erste Mal nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima radioaktive Substanzen vor der Küste Nordamerikas entdeckt. Es handele sich um die Cäsium-Isotope 134 und 137, die charakteristisch
für den Atomunfall in Fukushima seien, erklärte Ken Buesseler, Wissenschaftler am "Woods Hole Oceanographic Institution". Die gesammelten Proben stammen aus dem Meer in der Nähe der Stadt Ucluelet an der Westküste
von Vancouver Island in der kanadischen Provinz British Columbia. "Radioaktivität kann sehr gefährlich sein und wir sollten sehr genau die Ozeane überwachen - besonders weil es sich bei Fukushima um die größte Freisetzung
radioaktiver Stoffe in die Ozeane in der Geschichte handelt." Buesseler erwartet nach eigenen Worten ähnliche Funde entlang der US-Westküste, beispielsweise vor den US-Bundesstaaten Washington und Kalifornien.
Hier die Meldung:
http://www.tagesschau.de/ausla…hima-nordamerika-101.html
Servus, klaus54 ![]()