Die Partei von Präsident Obama hat auch im Senat die Mehrheit verloren. Jetzt wird das regieren noch schwerer.
Siehe orf.at/stories/2252527/
Die Partei von Präsident Obama hat auch im Senat die Mehrheit verloren. Jetzt wird das regieren noch schwerer.
Siehe orf.at/stories/2252527/
Und dennoch: Wäre Obama eine Aktie, dann müsste man jetzt zugreifen. Denn der amerikanische Präsident wird nach diesem Wahldebakel unter Wert gehandelt. Die Stimmung unter
den Bürgern ist deutlich schlechter als die objektive Lage. Die amerikanische Wirtschaft ist wieder die Konjunktur-Lokomotive unter den Industrieländern
Die Arbeitslosenquote ist seit
Obamas Amtsantritt von über zehn auf unter sechs Prozent gesunken
Die einst bankrotte Autoindustrie macht wieder gute Gewinne. Und Amerika ist heute unabhängiger von
ausländischem Öl als unter Bush
Obamas Dilemma: Noch spüren die Amerikaner von all dem wenig. Löhne und Einkommen stagnieren seit mehr als zehn Jahren. Dass ausgerechnet jene nun als Wahlsieger gefeiert werden,
die für den Stillstand verantwortlich sind, ist die tragische Ironie für den einstigen Hoffnungsträger im Weißen Haus.
Die Republikaner haben Obamas Politik - wann immer möglich - blockiert
Das Katastrophen- und Krisenjahr 2014 haben sie geschickt ausgenutzt: Putins Annexion der Krim,
die brutalen Verbrechen des "Islamischen Staates" und die Angst vor Ebola haben viele Amerikaner verunsichert. Das Wahlprogramm der Republikaner hatte dafür eine einfache Erklärung:
"Obama ist Schuld, weil er Amerika geschwächt hat."
Wenn die Republikaner nun schon davon sprechen, 2016 das Weiße Haus zurückzuerobern, dann machen sie sich selbst etwas vor. Die Partei ist zerstritten. Konstruktive Alternativen
zu Obamas Politik - Fehlanzeige. ![]()
Mehr dazu:
http://www.tagesschau.de/ausland/kommentar-usa-101.html
Servus, klaus54 ![]()