AUA-Übernahme von Lufthansa so gut wie perfekt !

  • Hi Gemeinde, :huhu:


    LUFTHANSA wird die AUA nun fast sicher übernehmen, siehe: :wow:


    http://news.orf.at/081113-31682/index.html


    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/austrianairlines104.html



    Leider gibt es keine Aussagen zum Stellenabbau, was dies meistens heißt, dürfte wohl jedem klar sein.......... :?:


    Was dies für uns Kunden bringt, bleibt abzuwarten..... :?: , Also Servus, klaus54 :chill:

    Beste Grüße aus MUC, vom "Stern des Südens" :love:

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  • Hier mal mein Senf zu dem Thema, immerhin hab ich mal für die AUA kurzfristig gearbeitet:


    Ich finde es gut, dass überhaupt IRGENDJEMAND die AUA mit ihren ganzen Schulden, für die Hauptsächlich ein gewisser Herr Lauda verantwortlich ist, übernimmt. Schon klar dass die Lufthansa nicht für alle Schulden bürgt, aber ein ganzer Teil bleibt dennoch erhalten wenn man auch bedenkt dass die Airline erst in einigen Jahren wieder schwarze Zahlen schreiben könnte.
    Somit bliebt die Marke der Airline und mehr Mitarbeiter als ohne Übernahme erhalten. Ist im Prinzip egal, ob die Übernahmeairline jetzt Lufthansa, Air France/KLM oder whatever heißt.
    Ohne die Übernahme würde die Situation ganz ganz anders ausschauen....

  • Hallo Pancake,
    wer weiss wer an all den Miesen schuld ist, die AUA hat die Lauda Air doch am absoluten Hoehepunkt uebernommen.Hier mal ein kleiner Auszug aus der Geschichte der Lauda Air:


    Lauda Air



    Gründung: 1979
    IATA-Code: OS (Lauda Air ist Teil der Austrian Airlines Group), NG vormals
    ICAO-Code: LDA
    Rufzeichen: Lauda
    Sitz: Österreich
    Drehkreuz:
    Heimatflughafen: {{{Homebase}}}
    Firmenstruktur: GmbH
    Allianz: Star Alliance
    Flottenstärke: 12
    Ziele: 130 Ziele in 66 Ländern
    Lauda Air ist die Tochtergesellschaft der staatlichen Fluglinie Austrian und wird vor allem auf dem Ferienflugsegment eingesetzt. Gemeinsam mit den Flugesellschaften Austrian, Slovak Airways und der Regionalflugesellschaft Tyrolean Airways, auch bekannt unter Austrian Arrows, bildet sie die Austrian Airlines Group. Die Austrian Airlines Group fliegt 130 Destinationen in 66 Ländern an und ist seit dem 26. März 2000 Mitglied der globalen Star Alliance.



    Die Lauda Air wird im Jahr 1979 vom dreifachen Formel 1-Weltmeister Niki Lauda gegründet. Er erwarb die Bedarfsflugkonzession und nahm den Flugbetrieb mit zwei Flugzeugen vom Typ Fokker F-27 auf.


    In den 1980er-Jahren beginnt eine rasante Aufwärtsentwicklung der Fluglinie. Lauda Air beginnt eine Kooperation mit ITAS, eine Transportkapazitätenerweiterung wird nowendig. Zwei Boeing 737-300 werden gekauft und das Catering wird vom Wiener Spitzengastronom Attila Dogudan DO&CO übernommen. Mit der ersten Boeing 767-300ER fällt der Startschuss zum Linienservice nach Bangkok, Hongkong und Sydney.


    1990 erhält Lauda Air die weltweite Linienkonzession, und Ende Oktober 1991 wird der Linienservice um Melbourne in Australien erweitert.


    Am 26. Mai 1991 stürzt eine Boeing 767-300ER auf der Strecke Bangkok - Wien ab (siehe weiter unten). Durch die Kooperation mit Lufthansa werden ab Dezember 1992 dreimal wöchtentlich Liniendieste nach Miami (über München) mit einer Boeing 767-300ER aufgenommen. Im Januar 1993 beteiligt sich Lufthansa an Lauda Air. Ab März 1993 wird Los Angeles viermal pro Woche über München angeflogen.


    1993 wird außerdem die Lauda Air S.p.A., eine Beteiligungsgesellschaft in Italien, gegründet. Diese fliegt von Mailand aus mit einer Boeing 767-300ER in die Karibik.


    Mit den 1994 erworbenen Canadair Regional Jets werden die Flüge in die Europa-Destinationen Barclona, Madrid, Brüssel, Genf, Manchester und Stockholm aufgenommen.


    1996 startet die partielle Zusammenarbeit zwischen Austrian Airlines und Lauda Air. Ebenfalls 1996 wird "Nikis Kids Club" für Kinder von 6 bis 12 Jahren gegründet.


    Am 12. März 1997 beteiligen sich Austrian Airlines mit 36%, Lufthansa mit 20% an Lauda Air. Die neue Boeing 767-300ER "Frank Sinatra" bricht am 30.08.1999 zu ihrem Erstflug auf. Eine zwölftägige Weltreise mit Stops in Frankfurt, Bangkok, Sydney, Honolulu und Los Angeles stand auf dem Programm.


    Niki Lauda gibt 2000 seinen Rücktritt als Vorstand der Lauda Air bekannt, Austrian Airlines erhöhen die Beteiligung auf 88%. 2001 erhöht Lauda Air die Frequenz nach Australien auf 5x pro Woche. Auch im Jahr 2001 gewinnt Lauda Air 3 Awards: Den "Business Traveller Award" als "Europas beste Fluggesellschaft", den "Golden Globo" als beste Ferienfluggesellschaft Europas und wird "Airline des Jahres" im Wirtschaftsmagazin Capital. Im Jahr 2002 wird die finanziell angeschlagene Lauda Air schließlich von Austrian übernommen und so vor dem Konkurs bewahrt.


    Niki Lauda hingegen kauft kurze Zeit später die Mehrheitsanteile an der Österreich-Tochter der in Konkurs geratenen deutschen Fluglinie Aero Lloyd. Aus dieser (Aero Lloyd Austria GmbH) gründet er Ende November 2003 wieder eine eigene Fluglinie, die NIKI.


    Lauda Air konzentriert sich seit der Zusammenführung des Flugbetriebs voll auf das Ferienflugsegment.


    Die Beteiligungsgesellschaft Lauda Air S.p.A. wird im September 2005 von der Livingston SpA, einem Tochterunternehmen der Ventaglio Group, übernommen.


    Im Jahr 2007 wird Lauda Air an die Dachmarke Austrian herangeführt und den Namen "Lauda Air – The AUSTRIAN way to holidays" tragen.


    Inzwischen wurde ein Gutteil der Flotte in den Farben der Austrian innerhalb der Airline Group umgewidmet, während Lauda Air die reine Charterflugsparte abdeckt. Jedoch wird es im Frühjahr 2007 eine Entscheidung des Vorstandes geben, nachdem die Marke "Lauda Air" völlig verschwinden könnte, da man überlegt, sie in der Austrian-Flotte zu integrieren. Gründe dafür könnten unter anderem sein, dass Werbung für Niki Laudas neue Fluglinie, NIKI, vermieden werden soll. Außerdem könnte dies als Rationalisierungsmaßnahme und zur einfacheren Erkennung der Austrian Airlines Group dienen. Dies wird mittlerweile auch vom Vorstand bestätigt, es gehe in Richtung "Integration in die AUA"



    Als Ferienflugesellschaft steurt Lauda Air in erster Linie Urlaubsziele in der ganzen Welt an, wobei sie sich aus dem Langstreckengeschäft ab dem Sommerflugplan 2007 ganz zurückziehen soll.


    Die Flugzeuge gehören zur Austrian Airlines Group, besitzen jedoch die Lauda-Bemalung.


    2 Airbus A320-214
    2 Boeing 737-7Z9
    1 Boeing 737-8Z9
    5 Boeing 737-8Z9 WL
    1 Boeing 767-3A1 ER
    1 Boeing 767-3Z9 ER

  • Es ist nicht egal ob die Lufthansa oder die Russen einsteigen. Es wäre sogar um einiges besser wenn die Russen einsteigen würden.


    Der Flughafen Wien-Schwechat ist mit AUA DER Flughafen für dan Osten. Ein Großteil der Passagiere sind Transferpassagiere die in den Osten weiterfliegen! Übernimmt die Lufthansa, werden sich die Deutschen diese Destinationen unter den Nagel reissen was bei den Russen sicher nicht der Fall wäre.


    Allerdings soll von den Russen nie ein Angebot bei der AUA eingelangt sein. MAl schaun was bei dem AUA Chaos rauskommt.


    Was den Niki angeht, der lacht sich natürlich ins Fäustchen. Der ist ein Geschäftsmann durch und durch.

  • Hi Community, :huhu:


    jetzt ist der Kauf fast perfekt, fehlt nur noch die Zustimmung der EU :!:


    siehe: :wow:


    http://news.orf.at/081205-32518/index.html


    Lufthansa hat die "AUA" übernommmen :thumbup: , die "AUA" soll eigenständig mit eigener Flotte von
    Wien aus erhalten bleiben, die Schulden in Höhe von ca. 500 Millionen gehen damit zu Lasten der Lufthansa ?(


    Mal sehen ob dies nicht doch auch Arbeitsplätze kostet :?:


    Servus, klaus54 :chill:

    Beste Grüße aus MUC, vom "Stern des Südens" :love:

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