Hallo Kanada-Freunde, ![]()
Montreal macht es dem Besucher anfangs nicht leicht. Der Weg vom Flughafen in die Innenstadt gleicht einer Buckelpiste. Der Highway ist voller Schlaglöcher.
Die engen Ein- und Ausfahrten und das Brückengewirr, je näher die Stadt kommt, wirken fast schon beängstigend.
Dazu der Blick auf eine Skyline, die im nordamerikanischen Vergleich ein bisschen kümmerlich aussieht...... ![]()
Doch wer Montreal als graue, gesichtslose Stadt abheftet, der irrt. Vielmehr lohnt es sich, genau hinzuschauen und einzutauchen in die Stadt,
die genau genommen aus mehreren kleinen Städten besteht: einem französischen Teil im Osten, einem britisch geprägten Viertel im Westen,
einer modernen Innenstadt, dem alten Kern mit Hafen im Norden und einer hügeligen Parklandschaft im Süden.... ![]()
mehr dazu:
http://www.welt.de/reise/staed…ropa-auf-Nordamerika.html
Seinen unverwechselbaren Charme entwickelt Montreal dann auch auf der östlichen, französischen Seite, dem Plateau Mont-Royal.
Wie fast die ganze Stadt wurde dieses Viertel zwar auf dem Reißbrett geplant. Boulevards wechseln sich ab mit kleinen Wohnstraßen und Parks.
Doch die Bebauung ist nicht steinern-großstädtisch, sondern bescheiden. Die Häuser zählen meist nur zwei bis drei Stockwerke.
Obere Wohnungen sind häufig nur über die für Montreal so charakteristischen eisernen Außentreppen zu erreichen, die an Feuerleitern erinnern.
Noch heute schlägt auf dem Plateau das französische Herz der Stadt. „Chocolatier“, „Patisserie“ oder „Boulangerie“ steht auf den Schildern......... ![]()
Diese Teilung ist bis heute selbst in der Innenstadt ablesbar. In der Kneipenstraße Rue Crecent geht es am Wochenende nicht anders zu als in London oder Manchester,
man trinkt lieber Bier als Wein. Selbst Ex-Rennfahrer "Jacques Villeneuve" hat sich den Sitten angepasst und sein hiesiges Edelrestaurant –
getreu der englischen Übersetzung seines Nachnamens – „Newtown“ genannt ![]()
Servus, klaus54 ![]()