Beiträge von Veilchen666

    Tag 3:



    Direkt nach dem Frühstück nach Little Italy und Chinatown ist durchaus eine Herausforderung für "schwache" Mägen...


    Little Italy ist wirklich sehr „little“. Eigentlich ist es nur noch eine Straße. Die chinesische Community in New York hat sich rundherum angesiedelt und Italy ein wenig in den Hintergrund gedrängt. In Chinatown selbst war am Vormittag noch nicht allzu viel los. Die Händler waren gerade dabei ihre Waren (Gemüse, Fische, Geflügel, Obst usw.) aufzubauen. Der Geruch, der von den Ständen (und vor allem aus den Kellern der einzelnen Geschäfte) drang, war doch relativ „intensiv“. Insgesamt war es nett das mal gesehen zu haben, aber so richtig vom Hocker hat es und nicht gehauen.


    Im Anschluss ging es wie fast immer zu Fuß weiter zum sehr angesagten Stadtteil SoHo. Hier reihen die die Shops nur so aneinander, Prada, Armani, usw. Da wir allesamt keine wirklichen Markenfreaks sind (und auch das nötige Kleingeld etwas fehlt) sind wir hier aber nur durchgebummelt. Über die Canal Street gelangt man in einen weiteren In-Stadtteil namens TriBeCa (Triangle Below Canal). In der Canal Street wechselt das Bild etwas. Die noblen Häuser in SoHo wechseln hier einer Unzahl von Straßenständen. An diesen verkaufen die Straßenhändler komischerweise fast die gleichen Marken wie in den Hi Society-Stores, nur viel, viel billiger ;o)


    Financial District: Also Börse, Wall Street (irgendwie unerwartet kleine Straße), Charging Bull, die Trinity Church (ganz nett, aber nicht zu vergleichen mit Kirchen in Österreich) und natürlich Ground Zero. Es ist schon etwas beklemmend hier zu stehen und zu sehen, welch riesiges Loch nach den Anschlägen vom 11. September hier entstanden ist.


    Zum Sonnenuntergang ging’s dann über die Dächer der Stadt, eine Aussichtsplattform gelegen im 70. Stock am Rockefeller Center. Hat sich meiner Meinung nach ausgezahlt, weil wir von dort oben wirklich tolle Bilder gemacht haben. Die Aussicht über die Stadt, wenn langsam die Lichter angehen, ist beeindruckend.

    Also, nach langer Zeit, hier mal meine ersten Berichte. Ich hab das übrigens zum Teil als Tagebuch mitgeschrieben, nicht dass ihr glaubt, jetzt nach ein paar Monaten kann ich mich so genau erinnern ;o)


    NEW YORK:


    Tag 1: Anreise. Spät am Abend angekommen. Alles recht easy eigentlich. Also keine Probleme bei den Einreiseformalitäten. Öffentliche Verkehrmittel schnell kapiert. Gewohnt haben wir in der 28th Street. Von wo wir auch den ersten kurzen Rundgang gemacht haben. d.h. direkt zur Fifth Avenue, vorbei am Empire State Building, dann zum Broadway, Time Square, wo wir ins Mariott gegangen sind und uns im “The View” ein Bier gönnten. Danach hundemüde ins Bett. Zimmer war relativ laut. Ich kannte bis dahin keine Stadt, in der nachts soviel Polizeisirenen zu hören sind ;o)


    Tag 2:


    Das Frühstück, in einem - wie bald bemerkt überall in den USA - auf gefühlte 10 Grad herunter gekühlten Raum, präsentiert sich wie erwartet. Kaffee (die Kaffee-Experten fanden ihn etwas gar schwach) aus Bechern, einiges (meist süßes) Gebäck, Obst, Cornflakes, Joghurt usw. Insgesamt recht ok.


    Erste Station heute der Central Park. Dazu braucht man wohl nicht viel zu sagen. Die "grüne Lunge" halt. Macht dem Namen alle Ehre. Es gibt einige Baseballfelder und wir schauten auch kurz zu, wie ein paar Hobbymannschaften gegeneinander antraten. Das Spiel scheint irgendwie recht cool zu sein. Die Amis steigern sich jedenfalls ordentlich rein. Wir, als gelernte Europäer, fanden es zwar auch recht nett, aber so richtig hat sich der Sinn Anfangs nicht erschlossen (was sich im Laufe der Reise geändert hat). Eine runde Kugel in ein Tor zu fetzen, erscheint uns aber weiterhin die sinnvollere Freizeitbeschäftigung zu sein.


    Im Park werden wir Zeuge des Zieleinlaufes vom NY City Triathlon. Die Zuschauer am Rand der Strecke gehen voll mit und es zeigt sich deutlich, wie begeisterungsfähig die Amerikaner sind. Viele haben selbstgemalte Transparente mit (Go, Daddy, Go!! usw.) und alle unterstützen die wackeren Teilnehmer lautstark. Auf jeden Fall ein schöner Moment, der doch einen gewissen Mentalitätsunterschied zu uns (eher introvertierten) Österreichern zeigt.


    Nach einigen Kilometern im Central Park und einem kurzen Abstechter zum Guggenheim Museum (wobei wir hier nur die Architektur bewundert haben) ging es mit der U6 wieder „runter“ bis zu Grand Central Station. Der Bahnhof ist wohl einer der schönsten, den wir je gesehen haben. Relativ "frisch" renoviert, wurde seine klassische, alte Bauart aufrechterhalten. Es gibt zahlreiche Geschäfte, Restaurants und einen Delikatessenmarkt. Sehr nett.


    Danach ging es zum Mittagessen, bei dem wir einen Freund getroffen haben, der zu der Zeit gerade in NY lebte. Am Union Square brachte er uns in ein recht nettes Burgerlokal . Nach der Burgerstärkung ging es noch in einen Coffee-to-go-Laden, bei dem noch ein wenig Koffeinnachschub besorgt wurde.


    Nach dem Essen gingen wir weiter in südliche Richtung zum Washington Square Park, der sich im Greenwich Village befindet. Hier liegt auch die New York University. Dementsprechend ist die gesamte Umgebung auch relativ „jung“ und „in“. Weiter ging es von hier aus – wie fast immer zu Fuß – über die Christopher Street zur Uferpromenade des Hudson Rivers. Diese Gegend ist von der New Yorker Bohème belagert, Künstler, Schriftsteller, Homosexuellen-Szene, alles hier zu finden.


    Die Temperatur ist mittlerweile ordentlich angestiegen und setzt uns ganz schön zu. Am Pier ist es recht nett. Imbissbuden, Water-Taxi-Anlegestellen, Läufer, Biker, Skater und viele, viele Touristen. In der Gansevoort-Straße begeben wir uns auf eine neue Attraktion von New York, die vor kurzem noch überall als Insidertipp angepriesen wurde: The High Line (eine alte Bahntrasse wurde begrünt und über ein paar Kilometer lang zu einem Spazierweg umfunktioniert). Von dort oben aus hat man einen guten Ausblick über die alten Industriegebiete von Meatpacking District und Chelsea. Mittlerweile ist der Weg scheinbar vom Insidertipp zu einer Hauptattraktion geworden, denn die Idee sich das mal anzusehen, hatten nicht nur wir.


    Als letzte Station hatten wir noch das Flat Iron Buildung vor uns. Vom westlichen Teil Manhattens ging es dazu in der 21st Street quer durch den Stadtteil Richtung Osten. In der 5th Avenue ist diese Gebäude dann zu finden, welches durch seine dreieckige Bauweise berühmt wurde.


    Danach ging es zurück zu unserem Hotel. Nach einem kleinen Bierchen in der hoteleigenen Bar ging es schon ins Bett.

    Ich hab bei meinen Trip im Sommer Baseball SAN FRANCISCO vs. LOS ANGELES gesehen. Da gab es mehrere Keilerein in einem Sektor. Außerdem ständige Provokationen, wie dem "Feind" das Kapperl fladdern usw. Also friedliche Stimmung schaut anders aus.


    Zur Austria (aktuell böse) und Rapid (aktuell lieb)-Diskussion. Hier sollte sich jeder ein wenig genauer ansehen, was in den eigenen Reihen passiert. Bei uns zuletzt "Bilbao", "die Koch-Geschichte", schon öfters Platzsturm usw. einfach zum Schämen. Bei den Grünen "Angriff auf den Westbahnhof", "Sturm-Keilerei am Platz", "Simpsons-Transparent" usw.


    Wie es der gute, alte Schneckerl einmal so schön formuliert hat: "Do san a paar Hu****kinder dabei". Leider. Auf beiden Seiten.

    Vertragsabschluß war vor bzw. während der Quali. Bullen damals noch mit Chancen auf CHL. Rapid gegen Villa war klar Aussenseiter. Austria und Sturm haben es ganz knapp geschafft. Von daher unglückliche Entscheidung. Sonst steht der ORF da mit der Verpflichtung Europa League zu zeigen (auch im Frühjahr, falls jetzt keiner weiterkommen würde) und CHL nicht, obwohl dort die "große Musi spielt".
    Ist halt immer so eine Sache. Alle wollen, dass der ORF spart. Wenn er es tut, ist es auch keinem Recht.

    Ich war beim Bremenspiel auch in Hamburg danach. z.B. St. Pauli gegen Düsseldorf geschaut. War sehr fein.


    Und Mike. Ja, das wissen wir eh, dass ihr mehr seid. Es gibt auch mehr Kieselsteine als Diamanten. Was davon wertvoller ist, soll jeder selbst beurteilen ;)

    Hallo,


    melde mich wieder kurz. Sind gerade in Page. Es ist heiß, heiß, heiß. Aber herrlich. Haben heute Lower und Upper Antelope Canyon besichtigt. Wahnsinn! Und dann ganz gemütlich am Nachmittag Schwimmen am Lake Powell. Morgen geht es weiter zum Bryce Canyon.


    Da wir jetzt echt schon sehr viele Dinge gesehen haben, die von Euch hier im Forum empfohlen wurden und alle wirklich toll waren, noch einmal ein herzliches Danke an Euch !!!


    Melde mich in den nächsten Tagen wieder.


    Bis bald,
    Andi

    Hi Leute,


    schöne Grüße aus den USA. Sind jetzt nach vier Tagen NYC in Sedona angekommen. Läuft alles toll bisher. Mehr News dann nach meiner Rückkehr !!


    lg
    Andi

    Hallo zusammen,


    am Samstag geht es los bei uns! Danke nochmals für die vielen wertvollen Tipps. Haben einiges davon beherzigt.
    Werde Euch danach natürlich Bericht erstatten.


    lg
    Andi

    Bohemian Rhapsody titelt der Standard recht schön über das gestrige Spiel der Bullen. Ein wenig Pech war natürlich dabei. Ein bisschen weniger arrogantes Auftreten v.a. vor dem Gegentor wär aber auch nicht blöd gewesen. Mir is wurscht. Am Sonntag in Salzburg sind Punkte drin !!!

    So da. Flüge gebucht, Mietauto gecheckt, Hotels gebucht. Vieles mit Eurer Hilfe. Ein fettes DANKE !! Werde in nächster Zeit mal die Details posten, komme aber gerade nicht so dazu.

    in LA wollen wir einen halben Tag UNIVERSAL, sonst halt Hollywood und Beverly Hills anschauen, Freaks am Venice Beach beobachten, ein wenig am Strand herumhängen und als Lynch-Fan muss ich natürlich den Mulholland Drive begutachten.


    SF nehmen wir wohl das Best Western Americana.

    danke eurer hilfe haben wir den großteil der planung durch. auch hotelbuchungen sind schon weit fortgeschritten. jetzt fehlt uns nur noch san francisco und los angeles. habt ihr da noch tipps? in la würde ich persönlich gerne nahe venice beach ein hotel haben. san francisco weiß ich ehrlich gesagt gar nicht, wo da sinnvoll ist. bitte noch einmal um eure hilfe. dann gebe ich langsam ruhe ;)