Mit freundlichen Grüßen aus Mexiko

  • Die Auslieferung des " El Chapo" kam nicht überraschend. Bemerkenswert ist jedoch der Zeitpunkt - nur einen halben Tag vor der Amtseinführung Donald Trump als US-Präsident. Schon im Mai 2016 hatte Mexiko


    dem Auslieferungsantrag des Nachbarn im Norden zugestimmt. Viele Monate vergingen, weil die Justiz den Einspruch der Anwälte des Sinaloa-Kartellchefs bearbeiten musste - Zeit, in der Joaquín "El Chapo" Guzmán


    immer wieder Schlagzeilen machte: Weil er sich über die schlechte Behandlung im Hochsicherheitsgefängnis beschwerte, über Depressionen klagte, über fehlende Decken und schlechtes Essen :!: "El Chapo" machte


    eine steile Gangsterkarriere und schmuggelte Tonnen von Drogen in die USA. Seit deren Auslieferungsbegehren blühen in Mexiko die Spekulationen darüber, dass Guzmán über Politiker auspacken könnte, die mit dem


    organisierten Verbrechen kooperieren. Guzmán ist nicht der erste Drogenboss, der ausgeliefert wird, aber der dickste Fisch. Ob er ein Abschiedsgeschenk für Obama oder Antrittsgeschenk für Trump ist, das wird noch diskutiert.


    Hier der Bericht darüber: :wow: http://www.tagesschau.de/ausla…apo-ausgeliefert-101.html


    Servus, klaus54 :chill:

  • Wenn in diesen Tagen in New York die Brooklyn Bridge gesperrt wird, muss das nicht unbedingt an einem Unfall oder Bauarbeiten liegen. Die Verbindung
    ist auch der kürzeste Weg, um einen der vermutlich gefährlichsten Verbrecher aller Zeiten von einem Hochsicherheitsgefängnis zu einem Bezirksgericht
    zu transportieren. Dort, im US District Court, wird sich in den kommenden Wochen Joaquín „El Chapo“ Guzmán Loera, der weltweit gefürchtete Boss
    des mexikanischen Drogenkartells Sinaloa verantworten müssen :!: Das MCC an der Park Row 150 in Lower Manhattan hat knapp 800 Gefangene und für
    Schwerverbrecher im neunten Stock einen besonderen Sicherheitstrakt. Im sogenannten Südflügel 10 oder auch „The Shoe“, der Schuh, genannt, saßen
    schon der World-Trade-Center-Terrorist Ramzi AhmedYousef, Milliardenbetrüger Bernard Madoff und Mafia-Boss John Gotti :P


    Hier der Bericht: :wow: https://www.welt.de/vermischte…immer-als-Guantanamo.html


    Servus, klaus54 :chill:

  • Am 19. Januar 2017 - einen Tag vor dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump - hatte Mexiko den Drogenbaron an die Vereinigten Staaten ausgeliefert. Das Sinaloa-Kartell gilt als der Hauptprofiteur der jüngsten Opioid-Epidemie in den USA und drückt seit Jahren immer billigeres und reineres Heroin in den Markt. Im September soll das Gerichtsverfahren beginnen. Die Beweismittel der Staatsanwaltschaft umfassen 300.000 Seiten. Das Mammutverfahren verspricht auch ein wenig Hollywood-Flair: So könnten die Schauspieler Kate del Castillo und Sean Penn in den Zeugenstand gerufen werden. Die Aussichten sind düster. Sollte Joaquín "El Chapo" Guzmán in nur einem der 17 Anklagepunkte wie Drogenschmuggel, Geldwäsche und illegaler Waffengebrauch schuldig gesprochen werden, wird er auch noch den Rest seines Lebens hinter Gittern verbringen..... ?(


    Eine Stunde pro Tag darf Guzmán in einen Fitnessraum, die übrigen 23 Stunden sitzt er in einer Einzelzelle. Das Licht brennt rund um die Uhr. Wegen der harten Haftbedingungen gilt das Manhattan Correctional Center als "Guantánamo von New York". Er sitzt mitten in Manhattan in einem Bundesgefängnis, die Fluchtgefahr ist gleich Null, sagt Balarezo. Es ist eine Bestrafung. Meiner Meinung nach wollen sie ihn damit zwingen, sich schuldig zu bekennen oder mit der Staatsanwaltschaft zusammenzuarbeiten. Sollte sich "El Chapo" auf einen Deal einlassen, um im Tausch gegen Insiderinformationen über den Drogenhandel bessere Haftbedingungen oder eine kürzere Haftstrafe zu erhalten, dürften zahlreiche Köpfe rollen. Wenn er auspackt, könnte er mexikanische Politiker, korrupte Polizisten auf beiden Seiten der Grenze und auf kreative Buchführung spezialisierte Banker belasten. Was die Ermittler besonders interessiert: Wo hat "El Chapo" sein sagenhaftes Vermögen versteckt :?: Nach Einschätzung der US-Behörden verdiente der Drogenboss während seiner kriminellen Karriere bis zu 14 Milliarden Dollar. Bis jetzt haben sie nicht einen Cent gefunden.


    Hier der Bericht: :wow: https://www.bo.de/nachrichten/…aft-el-chapos-tiefer-fall


    Servus, klaus54 :chill: