Es ist eine Ikone New Yorks: das gelbe Taxi. Touristen und Einwohner nutzen es täglich, um damit durch die Straßen der Millionenstadt zu brausen, dank Filmen wie "Taxi Driver" mit Robert De Niro wurde es zum
städtischen Kulturgut. Doch würde man darin freiwillig eine Nacht verbringen....
Genau diese Idee hat Jonathan Powley zum Geschäftsmodell verwandelt. Im Mai 2015 kaufte er ein "Yellow Cab" für 2600 Dollar und wandelte es in ein - äußerst enges - Hotelzimmer um. Man muss durch die
Schiebetür klettern, um ins Bett zu kommen. "Es ist sicherlich nicht das Four Seasons", sagt der 36-Jährige. "Aber vielleicht ist es deswegen so beliebt: Es ist einzigartig und eine Übernachtung, die man nicht so schnell vergisst."
Für New Yorker Verhältnisse ist eine Nacht in der spartanischen Unterkunft ein Schnäppchen. Für umgerechnet rund 35 Euro können abenteuerlustige Besucher das gelbe Taxi im Internet buchen. An Wochenenden steigt
der Preis auf etwa 46 Euro. Der Nachteil: Im Taxi-Hotel gibt keine Toilette, Waschbecken oder Dusche. Stattdessen gibt Powley seinen Gästen eine Liste öffentlicher Toiletten und Sportstudios sowie Tipps, wo sie Handys
und Laptops aufladen können
300 Gäste haben bislang in Powleys Taxi übernachtet, ihm zufolge ist es nahezu konstant ausgebucht. Mit 60 Prozent stammt ein Großteil seiner Kundschaft aus Deutschland.
"Die Deutschen lieben das Reisen," sagt er. "Viele sagen, dass es eine lustige und abenteuerliche Idee ist, in einem Taxi zu übernachten." Für Gäste aus Germany habe er schon deutsche Würste beim Fleischer und eine CD
von Sänger David Hasselhoff als Begrüßungsgeschenk gekauft. Den Blick auf die glitzernde Skyline Manhattans vom im Stadtteil Queens geparkten Wagen gibt es kostenlos mit dazu ![]()
Hier der gesamte Bericht:
http://www.spiegel.de/reise/st…kofferraum-a-1127450.html
Servus, klaus54 ![]()