"Black Friday" in den Staaten

  • Es ist schon dunkel auf dem Highway 495 in Massachusetts, rund 50 Kilometer westlich von Boston. Doch am Thanksgiving-Abend scheint es,
    als sei der halbe Staat unterwegs. Um Mitternacht öffnen die Geschäfte im Wrentham Village Premium Outlet. Es ist das sogenannte Black-Friday-Wochenende.
    Die Werbung verspricht die größten Rabatte der Saison: „Entire Shop on Sale“ heißt es da oder „70% Off“. Das will sich niemand entgehen lassen :!:
    „In vielen Familien ist es Tradition, nach dem Truthahn-Essen in den Angeboten zu stöbern und dann zur Midnight Madness zu kommen“.
    Jeder amerikanische Bundesstaat hat eigene Gesetze. In New Hampshire und Maine zum Beispiel beginnt der Black Friday bereits am Thanksgiving-Abend
    um 18.00 Uhr. Es ist der Tag, an dem die Geschäfte in den USA den meisten Umsatz machen - und an dem auch diejenigen Läden einen „Sale“ haben, die ihre Ware
    normalerweise nur zum regulären Preis anbieten.
    Traditionell ist das Wochenende des Erntedankfestes, das immer auf den letzten Donnerstag im November fällt, auch der Startschuss für das Weihnachtsgeschäft. Allerdings
    gibt es besonders für Deutsche, die zum Shoppen nach Amerika fliegen, einiges zu beachten...... ?(


    Höchstgrenze beachten: Waren sind zollfrei, wenn ihr Wert nicht mehr als 430 Euro beträgt. Dabei gilt der Kaufpreis der Ware. Wenn zum Beispiel ein Mantel ursprünglich
    399 US-Dollar gekostet hat und auf 89 Dollar rabattiert wurde, dann gilt dieser niedrigere Preis - allerdings zuzüglich der amerikanischen Mehrwertsteuer. Denn die ist in den
    USA nicht im Preis inbegriffen, sondern kommt oben drauf.


    Kassenzettel aufheben: Wenn der Originalpreis noch auf dem Mantel klebt, kann der Zollbeamte einen reduzierten Preis nicht erkennen. Deshalb sei es wichtig,
    den Kaufbeleg aufzuheben, und die gekauften Waren müssen außerdem für den eigenen Gebrauch sein.


    Verrechnen gilt nicht: Die Freimengen einzelner Reisender können nicht addiert werden. Wer mit der Familie unterwegs ist und sich zum Beispiel einen Laptop
    für 800 Dollar kauft, muss dafür an der Grenze Steuern zahlen - weil die Höchstgrenze von 430 Euro überschritten wurde. Denn der Zoll erlaubt nicht, dass eine Gruppe
    ihre Freimengen für einen Einkauf zusammnschmeißt.


    Informationen: Der Zoll hat die App „Zoll und Reise“ herausgebracht. Mit der können Reisende herausfinden, welche Waren bei der Einreise nach Deutschland
    erlaubt sind. Falls die Freimengen überschritten werden, kann man sich auch die Einfuhrabgaben ausrechnen lassen. Die App benötigt keine Internetverbindung - so kann
    man sie auch ohne Roaming-Gebühren oder WLAN-Verbindung im Urlaub nutzen. Sie ist für das iPhone und für Android-Smartphones erhältlich.


    Hier der gesamte Bericht: :wow: http://www.nwzonline.de/reisen…en_a_31,1,2835557552.html


    Servus und viel Spaß beim shoppen, klaus54 :chill: