Nicht tagsüber, sondern nachts zeige sich New York von seiner besten Seite, schreibt Elizabeth Breiner im Vorwort zu Franck Bohbots Fotoband "Light on New York City" ![]()
Dann also, wenn das Licht in der Stadt künstlich ist. Der Franzose, der seit drei Jahren in New York lebt, hat eine Zeit lang als Standfotograf bei Filmproduktionen gearbeitet.
Und wie ein Filmset inszeniert er auch die nächtlichen Szenen: Sie spielen auf der Straße, die Kulisse ist jedoch stets ein Innenraum - Bars, Diners und Restaurants, Buch-,
Mode- und Schmuckläden, oder ein Kiosk. Nicht in die Höhe fotografiert wie so viele, die Kanten der Wolkenkratzer hinauf. Sondern in die Tiefe blickt, in die Räume hinter
den Fenstern und Türen, dort, wo die Stadt summt und lebt und nie müde zu sein scheint
Die Fotografien sind mit langen Belichtungszeiten aufgenommen,
die Motive dadurch gewissermaßen in Bewegung, was diesen Eindruck noch verstärkt.
Hier der Bericht darüber:
http://www.sueddeutsche.de/rei…-rotlichtszenen-1.3186767
Servus, klaus54 ![]()