Fast jeder kennt Yellowstone, Yosemite, den Grand Canyon oder die Everglades – jedes Jahr ziehen die Nationalparks in den USA
Hunderte Millionen Besucher an. Doch die Instandhaltung der Sehenswürdigkeiten verschlingt Milliarden Dollar an Steuergeld und trotzdem
sind viele von ihnen dringend renovierungs- und reparaturbedürftig. Zum 100. Jubiläum des National Park Service (NPS) wird kontrovers debattiert,
wie der Finanzbedarf gedeckt werden kann.....
Deshalb will Washington neue Einnahmequellen auftun - und schielt auf die Privatwirtschaft. Das sorgt für viel Diskussionsstoff.
"Yosemite, gesponsert von Starbucks
", fragte die "Washington Post" bereits provokativ.
Die Nationalparks sind ein Mammut-Unterfangen, das machte NPS-Direktor Jonathan Jarvis bei den Budget-Verhandlungen im Juni deutlich:
"Wir sind verantwortlich für die Verwaltung von mehr als 400 Parks - darunter 59 geschützte Nationalparks - mit mehr als 84 Morgen Land"
Von Eintrittsgeldern und Spenden allein können sich die Parks nicht finanzieren. Für das laufende Geschäftsjahr, das im Oktober 2015 begann,
erhält der Service mit seinen 22.000 Mitarbeitern gut 3 Milliarden Dollar aus dem Staatshaushalt. Darin sind wegen der Jubiläumsfeier schon
deutliche Zuschüsse erhalten
Washington will lieber alternative Geldquellen anzapfen als mehr Steuergeld aufzuwenden.
Coca-Cola oder McDonald's Nationalpark sollten diese jedoch nicht lauten, aber es ist ein erster Schritt in diese Richtung. Die Namen von
Spendern - auch von Unternehmen - dürfen künftig etwa Fahrzeuge oder Sitzbänke in den Parks zieren
Diese Art der Kommerzialisierung gefällt aber natürlich nicht jedem.
Hier der Bericht:
http://www.n-tv.de/wirtschaft/…erne-article18487201.html
Servus, klaus54 ![]()