Lebenszeichen

  • Der eine oder andere hat es vielleicht gehört:
    In Harthausen hat es fürchterlich gekracht.
    Harthausen ist genau dort, wo wir leben. Es hat sich Luftlinie in weniger als 1 km eine Gasexplosion zugetragen, die die ganze Gegend erschüttert hat. 17 Feuerwehrleute wurden verletzt, z.T. schwerverletzt auf Intensiv.
    Wir mussten gestern früh unsere Häuser verlassen und schauen, wo wir unterkommen konnten.
    Nach einem Tag bei den Kindern haben wir uns entschlossen, in ein nahegelegenes Hotel auszuweichen.
    Heute gab es lange keine Entwarnung.
    Dann endlich am Nachmittag die Freigabe.
    Wir möchten keinem die Situation wünschen. Nicht zu wissen, ob man wieder, und wenn, wann, man nach Hause kann, das ist schon krass.
    Man hat alles eingepackt, aber vielleicht fehlen Tabletten oder so.
    Es sieht nach Brandstiftung aus, ich wünschte, so man den Täter hat, man würde ihn im Ortsmittelpunkt freilassen, vorher der Bevölkerung Bescheid sagen. Das würde sicher reichen


    Im Moment sind wir glücklich, wieder zu Hause zu sein und vor allem glücklich, dass "nur" Verletzungen passiert sind.


    Wer Info über das Unglück möchte braucht nur googlen: "explosion harthausen" liefert viele info.

  • Vor einer Woche versetzte eine riesige Explosion die Einwohner im pfälzischen Harthausen in Angst und Schrecken. Zuletzt verdichteten sich die Anzeichen, dass es sich dabei
    um Brandstiftung handeln könnte. Die Polizei hat nun ganz konkret einen Verdächtigen im Blick :super: Der Verdächtige komme aus dem Umfeld der geschädigten Firma,
    sagte der Leiter der Staatsanwaltschaft Frankenthal, Hubert Ströber. Er bestätigte damit einen Bericht der Zeitung "Die Rheinpfalz". Für eine Festnahme reiche es aber nicht:
    "Es besteht kein dringender Tatverdacht." In der Vergangenheit soll der Verdächtige dem Betrieb gedroht haben. Vor dem Hintergrund hält die Staatsanwaltschaft Brandstiftung
    für wahrscheinlicher als einen technischen Defekt. "Die Person, die bedroht hat, steht vordringlich im Fokus. Das ist der stärkere Tatverdacht", sagte Ströber :!:


    Mehr hierzu : :wow: http://www.swr.de/landesschau-…2164336/jegiir/index.html


    Damit scheint "KlausK" :huhu: sicht seiner Hoffnung, den Täter bald zu erwischen, zu erfüllen :thumbup:


    Servus, klaus54 :chill:

  • Gestern war auf SWR ein halbstündiger Bericht mit sehr viel Info.
    http://swrmediathek.de/player.…25-11e3-8b2f-0026b975f2e6
    Der Alltag ist bei vielen wieder eingekehrt, diejenigen, deren Häuser und Hallen zerstört wurden, haben noch lange zu Knabbern.
    Den höchsten Respekt und die Anerkennung aller zollt man den Feuerwehrleuten. Sie haben bei Flüssiggasbränden einen Mindestabstend von 200 m einzuhalten, die Geräte haben aber nur eine Reichweite von 60-80 m.
    Um es nicht zur absoluten Katastrophe kommen zu lassen, sind diese Jungs bis zur Feuerstelle vorgerückt und haben alle ihr Leben für uns Bewohner aufs Spiel gesetzt. Einige von ihnen sind immer noch im Krankenhaus, z.T. noch auf Intensiv.
    Die gelagerte Menge an Flüssiggas hätte locker ausgereicht, um den Ort von der Landkarte verschwinden zu lassen.


    Wer Zeit und Interesse hat, sollte sich den Film unbedingt anschauen, vielleicht wird einem der unglaubliche Wert der ehrenamtlich tätigen Feuerwehrkameraden nochmal klarer.
    Um mit Smileys zu Danken: :danke::thanks::gesund:


    Viele Grüße


    Klaus