PepsiCo hat den Fehdehandschuh von Coca-Cola aufgenommen. Doch um dem Erzrivalen besser Paroli bieten zu können, muss sich PepsiCo neu aufstellen. Und das kostet Geld, viel Geld
Die millionenschweren Restrukturierungskosten haben sich auch in der Bilanz zum zweiten Quartal negativ niedergeschlagen. So ging der Überschuss im Jahresvergleich um 21 Prozent zurück
auf 1,5 Milliarden Dollar oder 94 Cent je Aktie. PepsiCo versucht derzeit, sein Marketing für zahlreiche Kernmarken, allen voran das Flaggschiff Pepsi-Cola, zu verbessern und steckt viel Geld in die Werbung.
Darüber hinaus versucht das Unternehmen, seine Produkte besser auf die jeweiligen landestypischen Geschmäcker in internationalen Schlüsselmärkten wie etwa China abzustimmen ![]()
Zudem will PepsiCo den US-Milchmarkt mit Premium-Joghurts aufrollen. Hierzu setzen die Amerikaner auf eine Kooperation dem deutschen Molkereiunternehmen Theo Müller.
Seit kurzem stehen etwa die Produkte "Joghurt mit der Ecke" und der Fruchtjoghurt "Froop" unter den Namen "Müller Corner" und "FrütUp" in den Regalen.
Solche Markteinführungen sind natürlich ebenfalls recht kostenintensiv. PepsiCo war mit seinen Getränken im Ringen mit Coca-Cola um den wichtigen Heimatmarkt zuletzt ins Hintertreffen geraten
und hatte Marktanteile eingebüßt. Anfang des Jahres hatte Konzernchefin Indra Nooyi daher ein Sparprogramm vorgestellt. Bis zum Jahr 2014 will der Konzern 1,5 Milliarden Dollar einsparen.
Dafür werden 8.700 Stellen weltweit gestrichen
Quelle: www.boerse.ard.de
Servus, klaus54 ![]()