US-Einreise: Kreuzfahrer müssen sieben Stunden warten ?

  • Das hatten sich die 2000 Gäste der "Arcadia" sicher anders vorgestellt: Während einer Luxus-Kreuzfahrt rund um die USA und Karibik fielen sie -
    der eigenen Einschätzung nach - der Willkür der US-Einreisebehörden zum Opfer. Sieben Stunden lang mussten die Passagiere Sicherheitskontrollen,
    biometrische Scans und Befragungen im Hafen von Los Angeles über sich ergehen lassen. Auslöser für den besonders ausgiebigen Sicherheitscheck soll
    eine Meinungsverschiedenheit zwischen einigen Kreuzfahrern und den US-Sicherheitsangestellten gewesen sein, berichteten einige der Passagiere dem "Daily Telegraph" ?(


    Dabei hatten die Passagiere zuvor während ihrer 11.000 Euro teuren Luxus-Kreuzfahrt keinerlei Probleme mit den US-Einwanderungsbehörden -
    bis zum 26. Mai in Los Angeles. Neun Mal waren Sie zuvor in US-Häfen von Bord gegangen, die Einreiseformalitäten wickelte das Sicherheitspersonal
    an den Grenzzugängen stets unkompliziert und recht zügig ab. Nach Angaben eines Passagiers war dies zunächst auch in Los Angeles der Fall.
    Dann begannen einige der mehrheitlich britischen Passagiere mit dem Sicherheitspersonal zu diskutieren, ob denn die Sicherheitskontrollen
    für eine Gruppe hauptsächlich älterer Passagiere notwendig sei. Daraufhin mussten sich nach Angaben der Passagiere alle 2000 Kreuzfahrer dem kompletten
    Sicherheitsprogramm unterziehen: Fingerabdrücke beider Hände, Retina-Scans, ausführliche Passkontrolle sowie detaillierte Befragungen zum Hintergrund der Reise.
    "Zunächst hielten sie die Kontrollen einfach, doch nach der Meinungsverschiedenheit mussten wir die Fingerabdrücke beider Hände abgeben
    und das andere biometrische Zeugs über uns ergehen lassen"


    Sieben Stunden dauerte die Kontrolle, die viele der Passagiere als unzumutbar empfanden. Die Kreuzfahrer seien nach eigenen Angaben
    "wie Tiere zusammen getrieben" worden und mussten bei Temperaturen von 27 Grad anstehen, ohne Wasser, Essen oder Zugang zu Toiletten :?:
    Ein Mitarbeiter der Einreisebehörde soll auf die Nachfrage einer verzweifelten Dame nach einer Toilette geantwortet haben: "Machen Sie doch hier an die Seite,
    uns macht das nichts aus." Durch die Verzögerung musste die Reederei einen weiteren Stopp der Kreuzfahrt auf Honduras absagen :!:
    Quelle: http://reisen.t-online.de


    Servus, klaus54 :chill:

  • das gehoert auch noch zu dem Artikel nur zur Klarstellung:
    Ausgefallenes Computersystem sorgte für weitere Verzögerung.
    Zu allem Unglück fiel ein Computersystem der Einreisebehörden aus, was ebenfalls zu Verzögerungen führte. Zudem standen laut Passagier Randall gerade einmal acht Mitarbeiter der Behörde für die 2000 Passagiere zur Verfügung. Nach Angaben einer Sprecherin der Reederei P&O Cruises habe man die Passagiere zum Teil wieder an Bord geholt, um Wartezeiten von mehr als einer Stunde zu vermeiden. Bei der Frage nach der Ursache der langen Kontrollen gibt sich die Sprecherin im "Daily Telegraph" diplomatisch und versucht zu entschärfen: "Die Verzögerungen bei der Einreise waren zum großen Teil auf Computerprobleme der Customs and Border Protections (CBP) zurück zu führen. Sie hatten nichts mit dem verbalen Angang des Sicherheitspersonals durch eine Minderheit unserer Gäste zu tun, die von den Verzögerungen klar frustriert waren. Die Vereinigten Staaten haben die strengsten und genauesten Sicherheitskontrollen der Welt und sie hatten den Eindruck die Sicherheitskontrollen weiter verstärken zu müssen, was in ihrer Macht steht."


    Wenn ich ueberlege, dass unsere letzte Immigration auch etwa 1 1/2 Stunden dauerte mit ca. 230 Leuten an Bord. Gar nicht so schlecht. :agrr: . Nein es sollte und muss anders gehen. Auf unseren bisherigen Kreuzfahrten wurden Reisende mit Visa oder GC schon am Tag vorher auf dem Schiff aufgerufen in einen bestimmten Raum zu gehen. Dort wurde die Immigration praktisch erledigt. Das ging ebenso bei den Reisenden mit Visa Waiver. Unsere letzte Kreuzfahrt endete in Cape Canaveral und da mussten alle im Terminal durch Zoll und anschliessend Immigration. Hat endlos lange gedauert.
    Was in dem Artikel nicht erwaehnt wurde, warum die Beamten sauer wurden. Es lief ja zuerst anders und dann nach Bemerkungen das "volle Program" . Vielleicht sollten sich die Kreuzfahrer auch bedenen, die die"Bemerkungen" machten bedanken. :agrr: Damit moechte ich aber nicht diesen Fall entschuldigen. :hot: