Hi Leute, ![]()
hier noch ein paar TV-Tipps von Freitag 14.05 - Sonntag 16.05. ![]()
Freitag, 14. Mai 2010
16.30 - 17.15 Uhr, 3Sat
Expedition nach San Francisco: Auf historischen Spuren in Arizona und Kalifornien
20.15 - 21.00 Uhr, Phoenix
Pyramiden in Amerika - Die legendären Kultbauten der Indianer
21.00 - 21.45 Uhr, HR
Amerikas Canyons - Berglöwen im Wilden Westen
21:00 Uhr, Phoenix
Pocahontas und Captain John Smith
"Liebe und Überleben in der neuen Welt"
Die Geschichte um die Indianerin Pocahontas und den britischen Abenteurer John Smith zählt zu den beständigsten amerikanischen Legenden der letzten 400 Jahre. War es wirklich Liebe oder wurde verklärt, was in einem viel nüchternem Licht zu sehen ist? Zu Beginn des 17. Jahrhunderts beherrscht Spanien weite Teile Süd- und Nordamerikas. Der englische König Jakob I. muss handeln, wenn er in Nordamerika noch eigene Kolonien gründen will. Eine Gruppe privater Investoren erhält den Auftrag, eine geeignete Mannschaft zusammenstellen. Sie soll unter dem militärischen Kommando des Abenteurers John Smith eine Siedlung in der neuen Welt gründen. Doch die Kolonie hat einen schlechten Start. Viele Kolonisten hungern, werden krank und sterben. In dieser verzweifelten Situation ersucht John Smith bei den gefürchteten Ureinwohnern um Hilfe. Die Indianer nehmen ihn gefangen. Als sein Leben in Gefahr scheint, wirft sich eine schöne, junge Frau schützend über ihn und fleht den Häuptling um Gnade an. Es ist Pocahontas, die Lieblingstochter des Indianerfürsten. Sie rettet nicht nur John Smith das Leben, sondern sichert auch als Mittlerin zwischen Indianern und Engländern das Überleben der Kolonie. Pocahontas und John Smith sollen sich nach diesem Rettungsversuch sehr nahe gestanden haben. Als Smith wegen einer Verletzung zurück nach England muss, erzählen die Kolonisten dem Mädchen, ihr Freund sei tot. Später nehmen sie Pocahontas sogar als Geisel, um ihren Vater zu erpressen. Während ihrer Haft wird sie zum Christentum bekehrt und mit dem englischen Tabakpflanzer John Rolfe verheiratet, von dem sie einen Sohn bekommt. Um Propaganda für die Besiedlung Nordamerikas zu machen, reist das Paar an den englischen Hof. Dort trifft Pocahontas den tot geglaubten John Smith wieder…
21.55 - 22.05 Uhr, Phoenix
"Das Crazy Horse Denkmal in South Dakota"
Seit über fünfzig Jahren arbeitet die Familie Ziolkowski daran, einen Berg in den Black Hills in die größte Skulptur der Welt zu transformieren. Das Denkmal für den Lakota-Häuptling Crazy Horse wird achtmal so hoch sein wie die Sphinx in Ägypten. Crazy Horse wurde zum Symbol indianischen Widerstands, nachdem er 1876 die Truppen von General George Armstrong Custer in der Schlacht am Little Big Horn vernichtend schlug. Nur ein Jahr später wurde Crazy Horse in Gefangenschaft erstochen. Am 3. Juni 1948 begann Bildhauer Korczak Ziolkowski, der sich kurz „Korczak“ nennen ließ, im Beisein von fünf indianischen Überlebenden der Schlacht am Little Big Horn mit einer ersten Sprengung die Arbeiten an der Skulptur, die Crazy Horse auf einem Pferd reitend und den Arm über die Black Hills ausstreckend darstellt. Bis zu seinem Tod im Jahre 1982 trug Korczak Tausende Tonnen Gestein ab und baute Straßen und Gebäude auf dem umliegenden Gelände. Seine Arbeit wird heute von seiner Frau und seinen Kindern fortgesetzt. Ein Ende ist nicht absehbar, bis jetzt ist lediglich das Gesicht des Häuptlings fertig gestellt. Das gesamte Projekt wird durch Spenden und Eintrittsgelder finanziert. Eine Million Menschen kommen jährlich, viele davon zum wiederholten Mal, um den Fortschritt der Arbeiten zu sehen. Staatliche Hilfe haben die Ziolkowskis abgelehnt, um ihre Unabhängigkeit zu wahren. Nach der Fertigstellung sollen alle Einnahmen den amerikanischen Ureinwohnern zukommen. Das nur siebzehn Meilen von den vier ebenfalls in Fels gehauenen Präsidentenköpfen von Mount Rushmore entfernte Crazy Horse Memorial soll der Welt zeigen, dass „auch der rote Mann Helden hat.“ So war es der Wunsch von Häuptling Henry Standing Bear, als er Korczak mit der Errichtung des Denkmals beauftragte.
Dokumentation von Christine Adelhardt (2007)
22.05 - 23.00 Uhr, Phoenix
"Virginia City und die wahre Geschichte des Wilden Westens"
Das Hollywood-Klischee vom Wilden Westen hat den Blick für die historische Wahrheit verstellt. Ein junger Archäologe hat jetzt durch Ausgrabungen bewiesen, dass Virginia City, die damalige Metropole des Goldrauschs, eine kosmopolitische Stadt und nicht wie bisher angenommen nur ein Ort des ungezügelten Lasters und der harten Männer gewesen sei. Doch wie war er wirklich, der Wilde Westen? Der Wilde Westen ist ein Mythos - Cowboys, Goldsucher und Outlaws mit locker sitzenden Colts sind ins kollektive Bewusstsein eingegangen. Im Hollywood-Western wurde manchmal Geschichtsfälschung betrieben oder zumindest die Legende als Wahrheit ausgegeben. Doch wie war der Wilde Westen? Darüber geben Ausgrabungen in Virginia City im Bundesstaat Nevada, der Hauptstadt des Goldrauschs, Aufschluss. Sie wurden von dem jungen Archäologen Kelly J. Dixon mit Unterstützung des Chefkonservators des Museums des Bundesstaates Nevada, Ronald M. James, durchgeführt. Waren die "Saloons" tatsächlich Orte des Lasters für ungehobelte Männer mit primitivem Geschmack? Austernschalen und Stielgläser, die in Virginia City am historischen Standort des berühmten "Boston Saloon" ausgegraben wurden, beweisen das Gegenteil: Dort muss des Öfteren französischer Champagner geflossen sein, und Knochenstücke lassen vermuten, dass Hammelkoteletts ebenso beliebt waren wie T-Bone-Steaks. Fundstücke, Identifizierungstechniken mit Hilfe von DNA-Analysen und Archivmaterial bringen nach und nach das wahre Gesicht von Virginia City zum Vorschein: Es war eine kosmopolitische Stadt, in der sich Fremde niederlassen und Gewerbe treiben durften. Eine zivilisierte Stadt mit damals hochmoderner Bergbautechnik. Eine ruhige, friedliche und fleißige Industriestadt fern des heroischen Wildwest-Klischees.
Dokumentation von Elmar Bartlmae (2007)
22:55 Uhr, ARTE
Gesetzgebung
Das Parlament von Idaho
Dokumentarfilm, USA 2006, Originalfassung mit Untertiteln
Regie: Frederick Wiseman
In Idaho, einem US-Bundesstaat im Nordwesten der USA, hat Filmemacher Frederick Wiseman die Arbeit von Parlamentsabgeordneten beobachtet. Er zeigt die Parlamentarier in Ausschusssitzungen und bei Begegnungen mit den Wählern und Lobbyisten aller Art und stellt auf diese Weise die Wege demokratischer Entscheidungsfindungen mit all ihren komplexen Zusammenhängen und Widersprüchen dar. Die grundlegende demokratische Institution jedes US-Bundesstaates ist das Parlament. Die von den Bürgern des Staates gewählten Abgeordneten verabschieden die Gesetze, in denen Rechte und Pflichten der Bürger festgelegt sind. Das Parlament bestimmt, woher die Gelder zur Finanzierung der bundesstaatlichen Institutionen kommen sollen. Die Abgeordneten weisen diese Finanzmittel zu und legen die Richtlinien für Polizei, Gefängnisse, Gerichte, Schulen, Universitäten, Sozialwesen, Institutionen zur Unterstützung von Armen und Benachteiligten, für Kontrollbehörden und alle anderen öffentlichen Dienstleistungen fest. Der Dokumentarfilm zeigt am Beispiel Idaho, wie diese demokratischen Entscheidungsabläufe funktionieren. Idaho ist ein Staat im Nordwesten der USA mit relativ niedriger Bevölkerungszahl, gewaltigen natürlichen Ressourcen, vielen Naturschönheiten und einer komplexen und faszinierenden Geschichte. Wie in vielen anderen westlichen US-Bundesstaaten geht es auch in Idaho um die Erschließung der natürlichen Ressourcen, um die Entwicklung des Tourismus, die Ansiedlung neuer Industrien, die Bewahrung der Umwelt und einer ländlichen Lebensweise. All diese Faktoren spiegeln sich in den Themen wider, die das Parlament während einer Legislaturperiode aufgreift, wie Frederick Wisemans Dokumentarfilm eindringlich zeigt.
Samstag, 15.Mai 2010
11:36 Uhr, MDR
Durch die Wildnis Amerikas
3.000 Kilometer zu Fuß (2/2)
Film von Max von Klitzing und Rainer Blank
Im zweiten Teil der Wanderung auf dem nordamerikanischen Appalachian Trail trifft die Filmcrew das Paar Calvin und Holly im Juni wieder. Seit ihrem Start vor zwei Monaten in Georgia sind die beiden über 1.500 Kilometer mit Zelt, Schlafsack und Proviant auf dem Rücken zu Fuß unterwegs und haben noch nicht einmal die Hälfte des Weges hinter sich. Mit 3.400 Kilometern ist der Trail nämlich einer der längsten Wanderwege der Welt. Er folgt dem Verlauf der Appalachen und führt durch 14 Staaten nach Norden bis Maine. Dort wollen Calvin und Holly im Herbst das Ziel, den 1.600 Meter hohen Mount Katahdin, erklettern - rechtzeitig zum Indian Summer. Werden Sie es schaffen? Mit ihnen haben sich noch viele andere auf die lange Wanderschaft durch die zumeist wilde, unberührte Landschaft des Gebirgszuges begeben. Da ist zum Beispiel Rainer, der Deutsche aus dem Schwabenland mit seiner Hündin Ronja. Die zwei haben mittlerweile einen Vorsprung von mehr als 600 Kilometern auf Calvin und Holly erwandert. Maeve und Sam, die beiden amerikanischen Studenten, sind im Herbst am Mount Katahdin angekommen. Doch als sie den Berg besteigen wollen, ist er wegen schlechten Wetters gesperrt. Mit Calvin und Holly warten Maeve und Sam, ob das Wetter noch umschlägt und den Berg freigibt.
Samstag, 15.05 ab 19:25 Uhr ZDF: "DFB-Pokalfinale aus Berlin, Werder Bremen : FC Bayern München
Sonntag, 16.Mai 2010
Nacheinander alle drei Teile der Nationalparks der USA ![]()
ab 17:00 Uhr, EinsPlus
Nationalparks in den USA (1/3)
Zwischen Bergen und Savanne
Der Film besucht folgende Nationalparks in den USA: Den Joshua Tree Nationalpark, dessen Kaktus Arme den Weg durch eine unwegsame Wüste weisen. Im Death Valley, dem 'Tal des Todes', scheint die Luft unter dem Meeresspiegel förmlich zu sieden. King`s Canyon, Sequoia, Mono Lake und Bodie werden von 2.000 Meter abfallende Felswände dominiert, darüber zeigen sich die Schneegipfel der Sierra Nevada. Im Yosemite Nationalpark fallen Granitfelsen senkrecht ab und Wasserfälle stürzen in die Tiefe dies gehört zu Kaliforniens beliebtestem Natur Besuchsziel. Schließlich geht es in den Lassen Nationalpark sowie den Humboldt Redwood State Park: Der 'Ring of Fire' im Norden Kaliforniens.
dann: 17:55 Uhr, EinsPlus
Nationalparks in den USA (2/3)
Zwischen Wasser und Wüste
Im zweiten Teil der Reihe werden folgende Nationalparks in den USA vorgestellt: Grand Canyon: Bis zu 1.600 Meter tief hat sich der Colorado River in das Felsplateau gefressen. Von oben wie unten ist die Schluchten Landschaft beeindruckend. Zion: Eine grüne Oase in einer steinernen Wüste im Süden Utahs. Bryce Canyon: Tausende leuchtende Felsnadeln züngeln in den Himmel Utahs. Monument Valley: Die Navajos jagten in dieser Felswüsten Landschaft, die zum Inbegriff des Wilden Westens wurde. Lake Powell: Ein spektakulärer Canyon versank im Wasser eines Stausees. Arches Nationalparks: Steinerne Fenster und Torbögen zeichnen die zerklüfteten Sandsteingrate.
und zum Schluß: 18:55 Uhr, EinsPlus
Nationalparks in den USA (3/3)
Zwischen Dampf und Eis
Der dritte Teil der Reihe 'USA Nationalparks' stellt folgende Regionen vor: Everglades: Krokodil Sümpfe in Florida. Yellowstone Nationalpark: Ältester und spektakulärster der Naturreservate. Der 'Old Faithful' Geysir bricht zuverlässig alle 90 Minuten aus. Bären und Bisons kreuzen den Weg. Great Smoky Mountains: Blauer Dunst verhüllt eine einzigartige Pflanzenvielfalt. Olympic Nationalpark: Regenwälder unter dem Mt. Olympus. Glacier: Montana lockt mit menschenleerer Wildnis in den Rocky Mountains. Mesa Verde: Anasazi Wohnstätten in den Canyons von Colorado. Rocky Mountains Nationalpark: Eine Berg und Waldwildnis über mehrere Klimazonen. Grand Teton: Das Jagdgebiet der Shoshonen. Berge wie Frauenbrüste.
Viel Spaß beim schauen
, klaus54 ![]()