Heute jährt sich der Todestag von Johnny Cash zum zehnten Mal. Cash war mehr als ein Musiker, er war so etwas wie der letzte Aufrechte der Musikindustrie,
einer der sich für die Rechte der Indianer und gegen den Vietnamkrieg einsetzte. Er ist in den 60er-Jahren in amerikanischen Gefängnissen aufgetreten und hat dabei so manchem Gestrauchelten
die Alternative der Musik als Lebensstil vorgeführt. Stefan Maelck über den "Late Great Johnny Cash" und warum die Alterskarriere bei keinem anderen so überzeugend funktionierte ![]()
Dokumentation, Heute
um 23:05 im (MDR) Mitteldeutscher Rundfunk
Johnny Cash hat den Gaul Musikindustrie geritten, wurde abgeworfen, nahm stattdessen den Zug, sprang vom Dach des Zuges auf den nächsten Klepper, erfand sich immer wieder neu
und blieb doch immer Johnny Cash. Er hat dem Tod mehrfach ins Auge geschaut, hat die Trompeten gehört und sich doch nicht ins Bockshorn jagen lassen – denn der "Man in Black", das war er schließlich selbst.
Mit seiner Spätphase führte Johnny Cash vor, wie gut seine musikalischen Erben die Botschaft seines Lebens verstanden hatten. Sich vor denen zu verneigen, die sich vor ihm verneigten,
das war kein serviler Kratzfuß, das war Respekt und zugleich die große Weisheit eines einzigartigen Musikers und Menschen ![]()
Lohnt sicher, es sich anzusehen, Servus, klaus54 ![]()