Beiträge von mareike

    Nevada 23.09. - 24.09.2006


    LAS VEGAS
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    Am 23.09. ging es für uns nach Las Vegas. Eventuell etwas unpraktisch geplant, da dies ein Samstag war...
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    Wir wollten also in eines der großen Hotels, wir sind dann einfach vorgefahren und haben nach den Preisen gefragt: Luxor(s.o.) 240 Dollar für ein 4er Zimmer, MGM noch teurer und alles andere lag sehr nahe an den vorherigen Preisen. Also haben wir beschlossen nicht knauserig zu sein und im Luxor zu übernachten. Wir haben erwartet, dass wir ein super luxuriöses Zimmer bekommen. Natürlich, für 240 Dollar die Nacht! Als wir im Zimmer waren, wurden wir jedoch schlimm enttäuscht. Es sah genauso aus wie jedes andere Motel in dem wir vorher waren. Okay das Bad war etwas schöner, aber sonst! Naja, es gab ja auch noch ein Casino im Erdgeschoss. Wir sind dann zu einer Erkundungstour auf dem Strip aufgebrochen.


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    Marco und Ben sind dann auf dem Stratosphere Tower gewesen und sind dort oben auf dem Dach noch auf einen Turm gegangen, an dem man mit einer Geschwindigkeit hoch und runter gefahren wird, bei der sich mir der Magen umdrehen würde. Ich bin also brav unten geblieben und habe mein Geld im Casino verspielt! Abends ging es dann für uns in die Coyote Ugly Bar des New York, New York. Eher weniger was für Mädchen...


    Am nächsten Morgen fuhren wir dann in die Las Vegas Outlet Mall und kauften erstmal gehörig ein!


    Von da aus sollte es für uns nach Death Valley und nach KALIFORNIEN gehen.

    danke und gerne! :jipi: weiter gehts.. :jipi:


    Utah 20.09. - 23.09.2006


    RED ROCK CANYON - BRYCE CANYON - ZION NP


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    Auf dem Weg zum Bryce Canyon sind wir durch das Gebiet des Red Rock Canyons gefahren, der in einem National Forest liegt und für sich schon eine absolute Attraktion ist!
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    Im Bryce Canyon angekommen, sind wir als erstes ins Visitor Center und haben da gehört, dass Schnee für die Nacht angesagt ist. Also wollten wir uns ein Motel suchen. Das wurde aber zu einem ganz schönen Debakel, da alles in der Umgebung ausgebucht war. Wir haben dann etwa 30km weit von den Grenzen des NP weg ein Motel gefunden. Dort sind wir dann auch geblieben, weil es schon spät am Abend war. Am nächsten Tag ging es dann zur Erkundungstour in den Bryce Canyon. Wir sind viel gewandert und haben alle möglichen Aussichtspunkte mitgenommen!
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    Auf der Wanderung haben wir dann Bäume gesehen, die unter den widrigsten Umständen wachsen können:
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    Am 22.09. 2006 sind wir schon früh morgens zum Zion NP gefahren. Marco ging es gar nicht gut, er hatte ne dicke Erkältung und so gingen wir drei alleine los.
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    Wir fuhren mit dem Shuttle Bus als erstes zum Trailhead der the narrows Wanderung. Wir hatten aber keinerlei Ausrüstung für die 8 km lange Wanderung dabei. Diese wäre aber wohl in Form von wassertauglichen Schuhen und Wanderstöcken von Nöten gewesen. Da wir aber so unbedingt wenigstens ein Stück von the narrows sehen wollten, zogen wir unsere Wanderschuhe aus, banden sie an unseren Rucksack und wateten barfuß durch das eiskalte, teilweise weit über kniehohe Wasser und auf sehr spitzen, glitschigen Steinchen. Dabei hatte ich die ganze meine Kamera in der Hand und sehr große Sorge, dass diese ins Wasser fällt!
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    Die Unterkühlung, kaputten Füße und die Angst haben sich aber sehr wohl gelohnt, der Canyon war hier wunderschön. Auf dem Weg zurück sind wir dann noch einem "Wildtier" begegnet! Das Eichhörnchen war ganz schön neugierig auf Bens Kamera.
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    Wir machten, obwohl es schon dunkel wurde, noch eine zweite Wanderung. Wir wollten auch eigentlich den kurzen Weg zu den Wasserfällen nehmen, aber irgendwie haben wir Geographen uns dann doch verlaufen. :-)
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    Hier stehen wir unter dem Wasserfall:
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    Auf dem Rückweg zum Bus sind wir dann noch dieser netten Tarantel begegnet:
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    Als es dunkel wurde habe ich mich wieder um meinen kranken Marco gekümmert und ihn neidisch auf unsere the narrows Wanderung gemacht. *g*


    Am nächsten Morgen gings nach NEVADA!

    Arizona 17.09. - 20.09.2006


    MONUMENT VALLEY - GLEN CANYON - THE WAVE - GRAND CANYON


    Das Navajogebiet erreichten wir gegen Sonnenaufgang. Der Weg zum Monument Valley war schon total spektakulär, vor allem die Farben! Aber der Weg war auch sehr gefährlich, ich hätte beinahe einen Hasen überfahren und das nicht nur einmal!


    Der Weg war schon so unfassbar schön!
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    Und als wir endlich ankamen, waren wir endgültig baff:
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    Wir kamen um neun Uhr morgens im Monument Valley an und der Campingwart fragte uns ob wir einen Campingplatz nah an den sanitären Anlagen haben wollten oder einen mit einer schönen Aussicht. Wir haben uns natürlich für Zweiteres entschieden. Und das war unsere Belohnung!


    WOW!!
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    Nach einer gehörigen Mütze Schlaf (wir waren ja die ganze Nacht gefahren), sind wir dann auf der dirtroad im Monument Valley rumgefahren und haben uns alles angeschaut. Abends wollten wir uns dann Nudeln kochen, aber dank meines Geschicks:
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    entschieden wir uns dafür essen zu gehen. Aber es gab weit und breit kein Restaurant, nur einen ekligen Imbiss im Supermarkt. Wir haben uns dann dort mit Brot eingedeckt und aßen spartanisch zu Abend.


    Auf der Suche sprangen uns dann noch wild rumlaufende Hunde ans Auto, bei denen wir große Angst hatten sie zu überfahren.


    Am Morgen sind wir extra früh aufgestanden um den Sonnenaufgang zu sehen:
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    Es kamen also alle Leute zu unserem Campsite und machten dort ihre Fotos. :-)


    Am Montag, den 18.08. fuhren wir dann zum Glen Canyon. Wir nahmen den komfortablen Campingplatz an der Wahweap Marina. Es gab dort richtig tolle, saubere Waschmaschinen! Mittags haben wir dann noch 2 Kajaks gemietet und sind damit zu ner Insel im Stausee gefahren und haben uns gesonnt!
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    Abends haben wir am Zelt gegrillt.


    Für den nächsten Tag hatten wir das Permitt für "the wave". Wir hatten die Permitts schon 3 Monate vorher bestellt und waren sehr froh, als wir im Visitor Center ankamen, wo gerade die restlichen Permitts verlost wurden und wir den Ranger nur fragen mussten ob das Wetter okay für die Wanderung ist.


    Wir fuhren also zum Trailhead vom Wire Pass Trailhead und von da aus ging es mit viel Wasser los!
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    Nachdem wir direkt die erste Abzweigung mit dem einzigen Schild auf dem Weg übersehen hatten :) , sind wir erstmal im Gulchskin Slot Canyon gelandet. Der war aber auch sehr schön. Jaja, vier Geographen und eine Karte.... Dann hatten wir endlich den richtigen Weg gefunden:
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    Es war eine recht anstrengende, aber dafür auch eine wunderschöne Wanderung.
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    Wir haben auf dem Weg nur einen Wanderer getroffen. In the wave waren dann aber leider etwas mehr Menschen! Aber einer von diesen hat dann auch netterweise ein Foto von uns vieren gemacht!
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    Hier habe ich meine gequälten Füße im Wasser von the wave gekühlt.
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    Als wir uns vor dem Rückweg noch ausruhen wollten, stattete uns diese nette Streifenhörnchen noch einen Besuch ab.
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    Hier noch ein abschließender Blick auf the Wave und den wunderbar blauen Himmel.
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    Den Abend ließen wir mit Spaghetti (unserem Standardgericht) ausklingen.


    Am Mittwoch, den 20.09. fuhren wir als erstes noch am Horseshoe Bend in der Nähe von Page vorbei. Dieses kleine Umweg hatte sich definitiv gelohnt!
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    Dann gings zum North Rim des Grand Canyon und wo wir eigentlich auch ein oder zwei Nächte bleiben wollten. Aber wie es dann so ist, gab es vorher einen starken Sturm und alle Aussichtspunkte bis auf einen waren gesperrt. Diesen haben wir uns dann natürlich angeschaut, aber die Aussicht war nicht sehr spektakulär, weil es so eine schlechte Sicht war (wie wir gelesen haben Dank der Luftverschmutzung). Außerdem gab es dort die höchste Touristendichte und mein Cappucino hat unfassbare 8 !!!!! Dollar gekostet und abscheulich geschmeckt!
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    Da uns der Grand Canyon nicht besonders gefallen hat, haben wir den Plan dort zu übernachten verworfen und sind direkt zum Bryce Canyon nach UTAH gefahren!

    Colorado (2) 14.09. - 16.09.2006


    ROCKY MOUNTAINS NP - DENVER


    Wir haben im Rocky Mountains NP erstmal Sightseeing gemacht.


    Da haben wir dann auch eine Elchkuh im Wasser gesehen!


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    Auf dem höchsten Pass hatten wir dann sogar Schneeregen!


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    Wir haben uns auf dem Aspenglen Campingplatz niedergelassen und besprochen was wir in den letzten zwei Tagen der Uni-Exkursion machen wollen. Wir beschlossen, die Gruppe nochmal zu trennen. Die eine Gruppe wollte am nächsten Morgen zu einer 2-Tages Wanderung in den Rockies aufbrechen. Die andere Gruppe inklusive mir, entschied sich dafür den nächsten Tag zwar noch in den Rockies zu verbringen, aber am Samstag den Tag Denver zu besuchen.


    Wir haben uns entschieden zwei kurze Strecken zu wandern, da wir nicht mehr so lauffit waren. Ben hatte immer noch Knieprobleme und hinkte noch. Wir wanderten vom Bear Lake zum Bierstadt Lake. Auf dem Weg haben wir diese tollen Fotos machen können.


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    Die Blätter der Bäume waren unheimlich toll gefärbt.
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    Dann machten wir eine kurze Pause im Auto. Da ist mir doch wahrhaftig meine Kamera herunter gefallen und ein Knopf abgebrochen! Der Tag war für mich gelaufen!


    Die anderen wanderten noch zu den Alberta Falls und ich muckte im Auto..



    :agrr::agrr::agrr::agrr:


    Abends fuhren wir nach Estes-Park. Wir wollten uns noch ein wenig amüsieren und essen gehen. Wir haben sind erstmal shoppen gegangen. Und was haben wir da gefunden? Es gab ganz viele Mineralien- und Fossilienläden. Und da gab es etwas was mich endlich wieder glücklich gemacht hat. Man konnte Geoden (Drusen) knacken, bzw. sie sich knacken lassen. Darin waren dann meist verschiedene Quarzminerale!


    Das hat mich wieder aufgemuntert. Danach waren wir Pizza essen und Igor berichtete uns, dass im Ort an dem Tag verschiedene Geschäfte eher zu machen, weil ein Highschool Footballspiel der ortsansässigen Mannschaft sei, und die Kinder der Besitzer dort spielten. Nach einer kurzen Diskussion war sofort klar, dass wir es uns angucken werden. Die Estes-Bobcats spielten!


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    Und wir waren natürlich für die Heimmannschaft. Und was machen die? Die verlieren doch tatsächlich trotz unserer Anfeuerung 38 zu 0!!!! Obwohl ich mir extra ein T-Shirt gekauft habe! Na toll!! Danach ging es ganz brav zurück zum Campingplatz und ins Bettchen, bzw. Zeltchen.



    Am Samstag sind wir dann los nach Denver. Nach einer spannenden Parkplatzsuche liefen wir den ganzen Tag durch die Stadt und versuchten die Kamera reparieren zu lassen, leider ohne Erfolg.



    Dann stießen wir mitten in Denver auf das OKTOBERFEST! Dort gab es neben Franziskaner noch Speisen, die wir noch nie gesehen haben! Aber typisch deutsche Speisen...


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    Am Abend ging es zum Motel in Denver, wo wir Sina abholen wollten und zu "unserer" Tour ohne Unibetreuung aufbrechen wollten. Sina hatte aber entschieden, dass sie doch nach Hause wollten und so riefen wir Igor an, der eigentlich alleine weiter fahren wollte, und der ist spontan mit uns mitgekommen!


    Wir fuhren dann also erst unser Mietauto am Flughafen abholen und dann wieder nach Denver Downtown um Igor abzuholen. Von da aus wollten wir so weit wie möglich an Mesa Verde ranfahren. Gegen zwölf Uhr nachts versuchten wir dann ein Motel zu nehmen und da sagte man uns dann, dass alles ausgebucht sei. Die nächsten 50 Meilen mindestens. Bis nach Utah hin sei nichts frei! Also strichen wir den ersten Programmpunkt unserer Reise "Mesa Verde" und fuhren durch bis Monument Valley in ARIZONA.

    Hey ihr! Erstmal sorry, bin zu Nichts gekommen diese Woche! Und danke fürs Mitlesen! Tipps werden gerne gegeben! Viele Grüße! Und weiter gehts..


    Wyoming 09.09. - 14.09.2006


    DEVILS TOWER - BIGHORN MOUTAINS & CANYON - YELLOWSTONE NP - GRAND TETON NP


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    Nachdem wir am natürlichen Eingang der Wind Cave waren, gings zum Devils Tower. Dort wartete ein Regenguss auf uns, der sich gewaschen hatte. So schnell bin ich noch nie bis auf die Unterwäsche nass geworden.
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    Wir haben dafür eine tolle Ambosswolke sehen können, die die Fähigkeiten meines Weitwinkelobjektes sprengte!
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    Nachdem wir also pitschnaß wieder im Auto waren ging es nach Sheridan. Wir nahmen uns dort ein Motel, da der Wetterbericht Regen versprach. Also konnten wir abends noch in die Stadt und waren ganz lecker beim Mexikaner essen.


    Am nächsten Morgen ging es pünktlich um 6 Uhr los in die Bighorn Mountains.
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    Von dort aus fuhren wir dann zum Bighorn Canyon, in dem wir sogar gebadet haben. Wir waren also kurz in MONTANA! Leider hatten wir aber immer noch kein Bighorn Schaf gesehen!
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    Wir gingen noch schnell einkaufen und machten uns auf den Weg zum Yellowstone NP. Wir konnten am Yellowstone Lake sogar noch den Sonnenuntergang bewundern.
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    Es wurde nachts bitterkalt! Ich habe mit Mütze geschlafen! Am nächsten Morgen wurden wir mit der unglaublichen Schönheit des Parks entlohnt. Nervig waren halt nur die ganzen Touristen. Wie wir :-) Aber da kann man wohl nichts machen...
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    Die pools haben mich am meisten beeindruckt. Die mudpots waren aber auch interessant.
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    Der Old Faithful ist verlässlich ausgebrochen, aber die anderen Geysire waren auch sehr aktiv.
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    Ich fand den Grand Prismatic Spring am tollsten!
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    Nachdem wir den Wetterbericht für die nächsten Tage gehört hatten, entschieden wir, den Rest des Yellowstones auszulassen und schon Richtung Süden in den Grand Teton NP zu fahren. Damit wir, wenn das Unwetter am Yellowstone Park ist, schon weiter im Süden sind.
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    Der Grand Teton NP war einfach toll.


    Die eine Hälfte unserer Gruppe ging für eine 2 Tages-Wanderung in die Tetons und wir, die Verletzten und Kranken ;-), blieben am Zelt. Wir haben dadurch leider Schwarzbären verpasst.. Aber dafür hatten einen netten Nachmittag am See.


    Am nächsten Morgen warteten wir am Jenny Lake auf den Rest der Gruppe. Den Rest des Tages waren wir im Auto auf dem langen Weg nach Colorado. Wir sind sehr lange gefahren und wollten uns dann irgendwann einen Campingplatz nehmen. Da es keine große Auswahl gab, sind wir auf einen KOA Campingplatz in Rock Springs gegangen. Dort hatten wir zwar eine super Dusche, aber noch nicht mal Wiese oder Erde als Untergrund, wir hatten einen Schottercampingplatz.... Marco und ich haben aus voller Verzweiflung unser Zelt im Sandkasten des Spielplatzes aufgeschlagen.


    Am 14.09. kamen wir endlich in COLORADO an, genauer im Rocky Mountains NP.

    @ alle: danke! und um es schonmal voraus zu nehmen: in santa cruz war es sehr cool!


    South Dakota 05.09 - 09.09.2006


    BADLANDS NP- DEADWOOD - MOUNT RUSHMORE - WIND CAVE NP - BLACK HILLS


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    Wir fuhren also weiter von Nebraska aus nach South Dakota, genauer bis in die Badlands.
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    Dort besuchten wir das Vistor Center und wanderten ein wenig. Es war ziemlich heiß und ohne meinen Hut hätte ich das ganze wohl nicht ausgehalten, da die Sonne unheimlich brannte.
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    Am Anfang des Trails haben wir dann erstmal einen kleinen Schrecken bekommen, dank dem netten Schildchen(oben). Aber zur Beruhigung:


    Wir haben aber im ganzen Urlaub keine Klapperschlangen gesehen! Leider...
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    Nach der Wanderung waren wir alle gut verbrannt und es ging wieder ins Auto. Wir fuhren in Richtung Campingplatz. Als nettes Empfangskomitee erwartete uns eine riesige Bisonherde! Wir haben natürlich direkt einen Fotostopp eingelegt und den Bisons "Hallo" gesagt. Außerdem haben wir erste Präriehunde gesehen, aber dazu später mehr.
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    Unser Campingplatz war mal wieder recht spartanisch, es gab ein Plumpsklo (so sauber hätte ich es mir nie vorgestellt, sogar mit Duftspender!), Bänke und Tische. Aber dafür durften wir in wunderbarer Landschaft sein, was natürlich viel toller ist!
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    Als sich die Sonne unterging sind ein paar von uns auf einen nahegelegenen Hügel geklettert und haben sich den Sonnenuntergang angeschaut. Ich hatte das dringende Bedürfnis mich frisch zu machen (mit einem großen Kanister Wasser) und habe das ganze Spektakel natürlich verpasst :-(


    Und was passierte? Unser Basketballer Ben knickte mit seinem Knie um und konnte für den Rest des Urlaubs nicht mehr richtig laufen!
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    Der Sonnenuntergang war aber einfach toll und unser persönliches Campingplatz-Bison war so nett sich in Pose zu stellen:
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    Das Bison war aber nicht immer so lieb. Am selben Abend kam ich vom besagten Klohäuschen und da wartete das Bison dann auf mich. Man hatte uns vorher erzählt, wenn Bisons den Schwanz aufstellen wollen sie angreifen. Und was macht das Bison? Den Schwanz aufstellen! Ich bin dann bedächtig an ihm vorbei und es hat mich Gott-sei-Dank verschont.


    Am nächsten Tag (Mittwoch) fuhren wir als erstes nach Rapid City zum Einkaufen. Mittlerweile kannten wir uns besser in den Wal Marts aus und waren schneller beim Einkaufen. Wir fuhren in als erstes in nach Deadwood, eine ziemlich touristische, "alte" Westernstadt.
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    Auf dem Weg von Deadwood zum Mount Rushmore sind wir dann durch eine frisch gestrichene Spurmarkierung gefahren und haben eines unserer Autos gelb gefärbt. Gut, dass die Autovermietungen in den USA nicht so pingelig sind!
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    Wir sind nicht direkt zum Mount Rushmore gefahren, sondern haben in einer Kurve vorher gehalten, wo man mit Telebjektiv auch schöne Fotos machen konnte!
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    Dann gings zum Needles Highway..
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    .. und da war richtig fieses Regenwetter! Dafür haben wir dann dieses tolle Bild machen können:
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    Weiter gings zur Wildlife Loop: dort haben wir Bisons, ganz zahme Präriehunde, Pronghornantilopen und wilde Truthähne gesehen. Wir waren total begeistert!
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    Später haben wir noch ne Weinverkostung gemacht und waren in einem typisch amerikanischen "christmas shop". Das ist ein Laden, in dem man das ganze Jahr über Weihnachtssachen kaufen kann. Sehr merkwürdig.



    Abends gings dann zu einem echt tollen Campingplatz im Wind Cave NP.


    Am nächsten Morgen mussten wir schon um 4:45 aufstehen um zur Präriewanderung aufzubrechen. Unser Ziel war die Coyote Cave. Wir fuhren zum Trailhead und von dort aus ging es in einem ganz schönen Tempo auf zur Höhle. Andreas kann ganz schön rennen, wenn er will...


    Wir haben auf der Wanderung Elks, Präriehunde und wiedermal Bisons gesehen. Es war echt toll.
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    Angekommen an der Coyote Cave haben wir einen ersten Eindruck von der bevorstehenden Wind Cave Kriechtour bekommen. Wir gingen zwar nur ein kleines Stück in die Höhle es gab aber schon eine echt enge Stelle.
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    Jenny in der Höhle:
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    Am Mittag stand dann die Tour durch die Wind Cave auf dem Programm. Als erstes haben wir eine Touristentour gemacht, danach ging es zur Kriechtour in die Höhle.


    Am 08.09. mussten wir mal wieder früh raus (5:00). Wir fuhren zum Sylvan Lake und von dort aus ging es auf den Gipfel des Harney Peaks. Wir sind ca. 18km wandern gewesen.
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    Es war ganz schön anstrengend und ich musste mir beim Abstieg natürlich den Fuß verknacksen, aber dafür hatte man eine tolle Aussicht!
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    Mittags sind wir dann im Sylvian Lake schwimmen gewesen.


    Danach haben wir dem Krankenhaus in Custer einen kleinen Besuch abgestattet, weil Bens Knie immer noch nicht besser war.


    Abends haben wir dann gemütlich am Campingplatz gegrillt.



    Am. 09.09. ging es dann erst nochmal zum natürlichen Eingang der Wind Cave und dann auf nach WYOMING!

    SCOTTSBLUFF - SAND HILLS



    Um 11 Uhr kamen wir in Scottsbluff an. Hier gingen wir als erstes in Visitor Center und machten dann eine Wanderung auf die Zeugenberge.
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    Nach der Wanderung fuhren wir malwieder schnell einkaufen und dann eine ganze Strecke bis zu den Sand Hills in Nebraska. Leider konnten wir diese nurnoch im Sonnenuntergang bewundern.
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    Wir fuhren weiter bis nach Merriman und suchten uns einen Campingplatz am Cottonwood Lake. Er war wunderschön gelegen und am nächsten den Morgen den Nebel über dem See zu sehen war echt ein Erlebnis. Und wir erlebten es, weil wir mal wieder um 5 Uhr morgens aufgestanden sind!
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    Dann ging es für uns nach SOUTH DAKOTA!

    DENVER


    Wir starteten unsere Reise am 03.09.2006 um 4 Uhr morgens in Bochum, flogen vom Flughafen Köln/Bonn ab, machten einen Zwischenstopp in Newark und landeten schließlich Sonntags abends in Denver, Colorado. Wir stellten als erstes fest, dass 2 Gepäckstücke fehlen und die netten Flughafenmitarbeiter versprachen uns sich darum zu kümmern. Dann holten wir unsere 3 Mietwagen ab, alles sehr schicke Minivans.


    Wir bezogen unser erstes Motel und gingen noch schnell einkaufen, um für den nächsten Tag gewappnet zu sein. Am nächsten Morgen mussten wir schon um fünf Uhr aufstehen (nachdem uns die Fluggesellschaft freundlicherweise schonmal um 4 Uhr morgens geweckt hatte, um uns mitzuteilen, dass sie unsere Koffer wiedergefunden hatten und wir sie frühestens in 2 Tagen bekommen konnten) und um sieben Uhr gings los nach NEBRASKA

    Prolog:


    Die USA Reise 2006 kam im Zuge meines Geographie-Studiums zu stande. Wir suchten uns als große Exkursion die physisch-geographisch ausgerichtete USA-Exkursion mit Dr. Andreas Pflitsch aus. Diese sollte zwei Wochen dauern und wir überlegten uns noch 3 Wochen Urlaub anzuhängen. Die Exkursion startete in Denver und führte uns durch 5 Staaten: Colorado, South Dakota, Nebraska, Wyoming und Montana. Privat ging es dann weiter von Colorado aus nach Arizona, Utah, Nevada und Kalifornien.


    "Wir" sind vom 03.09.2006 bis zum 16.09.2006 meistens die Exkursionteilnehmner Marco, Ben, Igor, Sina, Jenny, Phillip, Heiko, Maik, Fabian, Fabian, Sebastian, Moritz und ich, sowie die Exkursionleiter Andreas und Benedikt.


    Vom 17.09.2006 bis zum 06.10.2006 sind "wir" dann nur noch Marco, Ben, Igor und ich.

    hey ihr,



    Vielleicht habt ihr ja mal Lust reinzuschauen. Ich würde mich freuen. Da dies mein erster und ein sehr alter Bericht ist, seht mir Fehler nach bitte! Ich habe leider keine Zeit alles nochmal Korrektur zu lesen... :schnupf:



    03/ 09 Sonntag Köln - Denver
    04/ 09 Montag Denver - Scottsbluff - Merriman 8:00h 586.66 km
    05/ 09 Dienstag Merriman - Badlands 2:27h 158.95 km
    06/ 09 Mittwoch Badlands - Deadwood - Custer 4:26h 351.99 km
    07/ 09 Donnerstag Black Hills - Wind Cave
    08/ 09 Freitag Custer - Hot Springs
    09/ 09 Samstag Custer - Devils Tower - Sheridan 6:27h 472.21 km
    10/ 09 Sonntag Sheridan - Lovell - Yellowstone 6:52h 422.01 km
    11/ 09 Montag Yellowstone - Teton 2:00h 120.00 km
    12/ 09 Dienstag Teton
    13/ 09 Mittwoch Teton - Rock Springs 5:33h 333.65 km
    14/ 09 Donnerstag Rock Springs - Rocky Mountain NP 7:21h 497.86 km
    15/ 09 Freitag Rocky Mountains NP - Denver 2:24h 164.74 km
    16/ 09 Samstag Denver - Monument Valley 9:53h 802.37 km
    17/ 09 Sonntag Monument Valley
    18/ 09 Montag Monument Valley - Page 3:15h 196.46 km
    19/ 09 Dienstag Page
    20/ 09 Mittwoch Page - Grand Canyon - Bryce Canyon 7:31h 454.55 km
    21/ 09 Donnerstag Bryce Canyon
    22/ 09 Freitag Bryce Canyon - Zion NP 2:48h 155.91 km
    23/ 09 Samstag Zion NP - Las Vegas 2:57h 256.78 km
    24/ 09 Sonntag Las Vegas - Death Valley - Lone Pine 6:33h 396.51 km
    25/ 09 Montag Lone Pine - Mono Lake - Yosemite NP 8:49h 534.29 km
    26/ 09 Dienstag Yosemite NP - Fresno 3:01h 182.78 km
    27/ 09 Mittwoch Fresno - Sequoia NP 3:30h 160.00 km
    28/ 09 Donnerstag Sequoia NP - Morro Bay 6:42h 382.48 km
    29/ 09 Freitag Morro Bay - Monterey - San Luis 5:36h 334.49 km
    30/ 09 Samstag San Luis - Santa Cruz 2:19h 139.55 km
    01/ 10 Sonntag Santa Cruz - San Francisco 1:36h 127.32 km
    02/ 10 Montag San Francisco
    03/ 10 Dienstag San Francisco
    04/ 10 Mittwoch San Francisco
    05/ 10 Donnerstag San Francisco - Köln
    06/ 10 Freitag Köln


    INSGESAMT 110 Std 7231.56 km



    Viele Grüße
    mareike

    Hallo ihr Lieben!


    erstmal: DANKESCHÖN :jipi:


    Grüße werden ausgerichtet! Und man sieht sich bestimmt mal wieder! Am liebsten in den USA!


    ich hab da noch nen Reisebericht. Aus unserem ersten USA Urlaub. Der ist aber mit Nichten so spannend. Ich stell ihn einfach mal ein. :-D


    Viele liebe Grüße


    Mareike

    Nevada


    28.09.2008 Howard Johnsons (Las Vegas) 49$ gefahrene Meilen:??


    Erstmal ausschlafen! Dann suchten wir alle Las Vegas Coupons zusammen und gingen shoppen! In beide Shopping Malls. Es war toll, wir fanden tolle Sachen, außerdem fuhren wir noch in einen Westernreitshop. Nach dem achtstündigen Shopping-Marathon waren wir kaputt, hatten immer noch kein Casino von Innen gesehen, gingen in unserem Hotel was Essen und dann ins Bett. Einfach fernsehen und schlafen... Super.. Naja, wenn man überlegt, dass wir eigentlich in der Subway gewesen wären.... Aber bei uns war nach 4 Wochen Wandern und Zelten einfach die Luft raus..



    29.09.2008 Flamingo Hotel (Las Vegas) 130$ gefahrene Meilen: ??
    Wir gingen erstmal wieder shoppen und unseren total dreckigen Chevy waschen (der natürlich immer noch voll rotem Sand war). Danach stellten wir uns an die ewig lange Check-in Schlange im Flamingo Hotel, wir warteten über eine Stunde.. Endlich im Zimmer waren wir begeistert:
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    Wir hatten einen Fernseher im Badezimmerspiegel:
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    Toll nicht? Man konnte Baden und gleichzeitig fernsehen. Wir gingen früh ins Bett. Einfach nur ausruhen.



    30.09.2008 Flamingo Hotel (Las Vegas) 130$ gefahrene Meilen: ??


    Wir wollten das Frühstücksbuffet im Imperial Palace ausprobieren. Das war sehr billig und durchschnittlich. Dann gingen wir erstmal in unseren Hotel Pool. Mittags um 12 Magharitas. :-D Danach gings erstmal wieder ins Bett.


    Abends brachen wir dann das erste Mal auf um uns Las Vegas anzuschauen. Wir gingen von Hotel zu Hotel und schauten uns alles an:
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    Abends gingen wir dann zur Piratenshow vorm Treasure Island:
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    Und das tollste war die Wassershow vorm Bellagio zu "Viva las Vegas", welche wir übrigends auch immer vom Hotelzimmer aus sehen konnten:
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    Dann haben wir noch ein wenig im Casino gespielt:
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    Wir entspannt nach einem wunderschönen Urlaub ins Bett.



    01.10.2008 Zu Hause


    Am Morgen packten wir unsere Taschen, checkten aus dem Hotel aus und gingen ins Harrahs frühstücken. Es war für den Preis recht gut. Dann fuhren wir zum Flughafen und gaben unser Auto völlig ohne Probleme ab. Am Flughafen checkten wir ein, LAS VEGAS - MINNEAPOLIS - AMSTERDAM - DÜSSELDORF. Oh Mann, das war was für mich.. Ich vertrage das Fliegen doch nicht! Der erste Flug war problemlos. In Minneapolis war dann der Flug überbucht. Gott-sei-Dank hatten wir unsere Boardingpässe schon! Kurz vor Amsterdam kamen dann Turbulenzen. Mir wurde schlecht und ich hatte keine Tüte-- also musste Marco im Landeanflug zu den Stewardessen und eine holen. Bzw. Zwei. Danach ging gar nichts mehr bei mir. Endlich in Amsterdam gelandet nahm ich zwei Reisetabletten und dämmerte so vor mich hin. Als es dann in Amsterdam weiterging dachte ich, ich sehe nicht richtig. Mit was für einer Maschine sollten wir nach Düsseldorf fliegen? Eine Propellermaschine, Fokker, mit sehr wenigen Sitzplätzen. Und das bei Turbulenzen. Und mir war doch so schlecht.... Ich war einfach nur fertig, aber die Tabletten haben mich sehr schläfrig gemacht. Als wir endlich in Düsseldorf angekommen waren, erwarteten meine Mama und meine Oma uns schon.


    Ein toller Urlaub war vorbei! und eines ist wie immer sicher: WIR KOMMEN WIEDER!!

    @ sarasota: sehr gerne!



    26.09.2008 Ferber Resort (Springdale) 25$ gefahrene Meilen: 4


    Nach dem entspannten Nachmittag am Vortag, haben wir uns für diesen Tag Großes vorgenommen. Wir wollten zu den Emerald Pools und durch die Narrows. Das Shuttle brachte uns also als erstes zur Lodge. Dort habe ich dann gesehen, dass man hier auch reiten kann! Bei der Besichtigung der Ställe und der Nachfrage nach dem Tempo, habe ich es mir aber anders überlegt. Man würde nur Schritt gehen und in einer großen Gruppe reiten. Also ging ich nach einigem Hin und Her mit Marco den Emerald Pools Trail:
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    Hier die Lower Emerald Pools:
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    Hier eine riesen Steinmännchen-Ansammlung auf dem Weg zu den Upper Emerald Pools:
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    Die Wasserfälle der Lower Emerald Pools finde ich am schönsten:
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    Vor allem, dass man auch drunter herlaufen kann:
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    Nach Beendigung des Trails fuhren wir direkt zum Temple of Sinawawa. Dort wollten wir den Narrows Trail gehen. 2 Jahre zuvor bin ich diesen mit Ben (Marco lag zu der Zeit krank im Bett) spontan gegangen. Wir waren damals einfach an der Haltestelle und als wir den Eingang gesehen hatten und wie flach es anfangs ist, haben wir gedacht wir ziehen einfach die Wanderschuhe aus und binden uns die auf den Rücken. Dann sind wir wie Storchen barfuß durch das eisig kalte Wasser getapst und hatten ewig Angst, dass uns die Kamera ins Wasser fällt.


    Dieses Mal waren wir also besser ausgerüstet. Wir hatten uns Neoprensocken gekauft und ganz billige Turnschuhe, die wir im Wasser anziehen konnten. Außerdem hatten wir Wanderstöcke und warme Kleidung. Ich fand es im Canyon wieder sehr kalt, außerhalb war es fast 30 Grad. Wir trafen in den Narrows zwei deutsche Pärchen in unserem Alter und gingen ca. 3 km mit ihnen zusammen:
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    Hier ein Eindruck von eine recht tiefen Stelle:
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    Die Wanderstöcke gaben Halt und wir hatten nicht allzu viel Angst um unsere Kamera. Es gab unter anderem wunderschöne Wasserfälle zu bestaunen:
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    Die Narrows sind wunderschön, ich kann die Wanderung nur jedem empfehlen. Man sollte sich natürlich vorher nach der Flash-Flood-Gefahr erkundigen. Ein Grund, warum wir jeden Tag einmal im Visitor Center vorbeischauten.
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    Hier noch eine wunderschöne Stelle in den Narrows:
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    Nach einiger Zeit trafen wir Wanderer, die schon auf dem Rückweg waren und uns erzählten, dass das Wasser ein Stück weiter sehr hoch im Canyon steht. Daraufhin machten wir Pause, aßen zu Mittag und machten kehrt. Auf dem Rückweg konnten wir noch Kletterer bewundern, die sich an dem Wasserfall abseilten! Das sah sehr spektakulär aus, vor alle, weil das Gestein so glitschig war!
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    Es kamen aber soweit alle heil herunter:
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    Am Campground angekommen, holte ich uns erstmal ein Belohnungseis an der Campingplatzrezeption. Dort bekam ich dann mit, dass alles um den Zion rum ausgebucht sei und sah zwei junge Deutsche, die recht verzweifelt aussahen. Ich sprach sie an, weil wir ja nur mit einem Zelt auf dem Zeltplatz standen und meist zwei erlaubt sind.Sie haben sich total gefreut und so hatten wir neue Nachbarn: Chris und Andi. Da wir für den 28.09.2008 zwei mal zwei Permits für die Subway-Wanderung hatten, boten wir ihnen an mit uns mitzukommen. Sie wollten gerne mit. Wir verbrachten einen lustigen Abend mit den Beiden am Zelt. Leider war unser Zelt schon ziemlich ramponiert. Meine Luftmatratze war kaputt, wir hatten überall Sand und die Schnauze echt voll vom Campen. Nach 3 Wochen nur Zelten... Marco und ich entschieden, am nächsten Tag in Springdale ein Motel zu nehmen und Sonntag wieder nach Hurricane und zur Subway Wanderung zu fahren.



    27.09.2008 Howard Johnsons (Las Vegas) 69$ gefahrene Meilen:??


    Am Morgen fuhren wir ins Visitor Center um uns die Permits für die Subway Wanderung abzuholen. Die Flash Flood Warnung lag bei 20 Prozent und wir sollten am Morgen nochmal nachfragen gehen. Marco und ich machten uns zum wiederholten Male (ich erinnere an die Campingplatz-Suche) auf den Weg nach Springdale.
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    Hier einige Basaltsäulen entlang des Weges:
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    Wir versuchten ein billiges Motel zu finden. Es gab aber keins.. Es war nichts unter 80 Dollar zu finden. Und wir hatten meine kaputte Matratze schon weggeschmissen, unseren Campingkocher, die Kühlbox und andere Sachen an unsere neu gewonnenen Freunde verschenkt. Was war zu tun? Wir waren einfach nur fertig und genervt. Und so begangen wir einen großen Fehler....


    Wir fuhren zurück zum Campground, um Chris und Andy zu sagen, dass wir die Subway Wanderung nicht mitmachen und schon zwei Tage eher als geplant nach Las Vegas fahren. Ich kann mir heute nicht erklären, wie wir auf so eine blöde Idee gekommen sind. Ich glaube, wir wollten einfach ein Bett. Sie bekamen also unsere Permits und wir machten uns auf den Weg Richtung Las Vegas. Dort checkten wir im Howard Johnsons ein und gingen nur noch in unserem Hotel was essen.



    Nachtrag: Das war eine der schlechtesten Entscheidungen, denn das Wetter wurde gut und Chris und Andy machten eine super tolle Wanderung... Ich hatte gelesen, dass der Weg zur Subway gar nicht so schön sei! Und das widerlegten Andy und Chris mit ihren tollen Fotos! Ich könnte mich jetzt noch schwarz ärgern! :agrr::agrr::agrr::agrr::agrr::agrr::agrr::agrr::agrr::agrr::agrr::agrr::agrr::agrr::agrr::agrr::agrr::agrr::agrr:

    @ alle: sorry, dass es so lange gedauert hat, aber weiter gehts!


    24.09.2008 Ferber Resort (Springdale) 25$ gefahrene Meilen: 2


    Gegen 8 Uhr machten wir uns mit dem Shuttle auf zu THE GROTTO. Dort stiegen wir aus, um die Angels Landing Wanderung nachzuholen, welche wir 2 Jahre zuvor hatten ausfallen müssen. Wir hatten einen wunderschönen blauen Himmel mit weißen Wölkchen. Sehr fotogen:
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    Anfangs war es noch recht frisch und wir kamen schnell voran:
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    Dann kommen erst einige lange und dann einige kurze Serpentinen bis zum Scout Lookout:
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    Allgemein ist der Weg sehr gut asphaltiert und solange man ein kleines bisschen Kondition hat, kann man den Weg bis zum Scout Lookout gut schaffen. Oben angekommen trafen wir Monika und Karl, die beiden Motorradfahrer, die wir auch schon im Monument Valley getroffen hatten! Was für ein netter Zufall. Vom Scout Lookout führt ein teilweise recht schmaler Grad bis zum Angels Landing Point.


    Ich fragte mich anfangs, warum so viele Leute hier aufgaben und nicht bis zum wunderschönen Angels Landing gingen. Hier der Beginn des Trails:
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    Hier ein Eindruck vom Aufstieg:
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    Ich fand es teilweise schon sehr kraxelig, steil und schmal. Wenn man aber keine Höhenangst hat, ist es in jedem Fall zu schaffen. Mich hat es immer nur eher aus dem Gleichgewicht gebracht, mich an den teilweise vorhandenen Ketten festzuhalten. Man darf nur nicht beim Klettern runterschauen, es geht 400m steil bergab. Ich habe irgendwo gelesen, das seit Bestehen des Nationalparks 6 Menschen auf diesem Trail umgekommen sind.


    Die Aussicht vom Trail aus ist sehr beeindruckend. Es gibt auch immer wieder breitere Stellen an denen man pausieren kann.
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    Hier ein Foto von Marcos Füßen und dem Ende des Trails:
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    Man kann die Parkstraße unten im Tal erkennen. Sowohl am Angels Landing, als auch am Scout Lookout, gab unzählige Chipmunks, die auf Futter von den Touristen warteten:
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    Hier nochmal ein Bild vom dem Grat, den man entlangwandert:
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    Das sieht schon schmal aus, oder?


    Wir haben uns viel länger als gedacht am Angels Landing aufgehalten und so verbrachten wir noch einen ruhigen Nachmittag und Abend am Zelt.

    23.09.2008 Ferber Resort (Springdale) 25$ gefahrene Meilen: 221


    Nach dem entspannten Tag gestern wollten wir uns wieder eine dirtroad zumuten. Marco brachte mich zu den Wahweap Hoodoos. Wir fuhren über eine mehr oder weniger gut zu befahrende Straße und parkten vor einem Gatter. Von dort aus musste man nur einem Wash Richtung Süden folgen und war in 15 Minuten an den Wahweap Hoodoos oder auch im Valley of the White Ghosts.


    Hier ein Eindruck von dem komplett ausgetrockneten Flussbett:
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    Der tonige Boden war extrem ausgetrocknet und in große Schollen zerbrochen:
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    Im Flussbett habe ich ein großes, noch nicht verfestigtes Konglomerat gefunden:
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    Und hier sind sie:
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    Leider waren wir erst am Vormittag vor Ort und hatten nicht so tolles Fotolicht:
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    Was der Schönheit dieser Erosionsüberbleibsel aber keinen Abbruch tat:
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    Wir waren total begeistert. Es gibt 3 Stellen an denen man sich dort Hoodoos anschauen kann, sie liegen alle recht nah beieinander:
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    Wir trafen nur ein Pärchen, die uns erzählten, dass sie die Hoodoos gestern verzweifelt gesucht hätten und heute nach 4 stündiger Wanderung endlich gefunden hätten. Ich traute mich kaum zu erzählen, dass wir quasi mit dem Auto vorgefahren waren...


    Auf dem Rückweg zur Straße lagen Kühe auf der dirtroad. Sogar ein Kälbchen, das sich von uns nicht aufschrecken ließ:
    [Blockierte Grafik: http://freenet-homepage.de/mareike.wischermann/datafiles/16611f4bc03f73.JPG]

    Von dem Valley of the white ghosts fuhren wir über die 89 nach Westen Richtung Kanab und weiter bis nach Springdale. Die Strecke ist wunderschön, aber zieht sich ziemlich. Wir haben uns die Fahrtzeit verkürzt indem wir überlegt haben, wo wir am besten unsere Ranch bauen, wenn wir in Las Vegas viel Geld gewinnen. :-D


    Weiter gings zum Zion NP. Die Strecke von Osten her ist sehr schön und lädt durchaus zu einigen Fotostopps ein:
    [Blockierte Grafik: http://freenet-homepage.de/mareike.wischermann/datafiles/DSC_009311f4bbb7a5b.jpg]

    Nachdem wir durch den Zion gefahren waren und uns in Springdale einen Campingplatz suchen wollten, begann unsere Rundreise. In Springdale war uns der Campingplatz zu teuer und hässlich. Wir wollten aber nicht im Park schlafen, da wir 4 Tage bleiben und gerne die Möglichkeit zum Dusche haben wollten. Ich dachte, dass es etwas vom Park entfernt schon einen schönen, günstigen Campingplatz geben würde. Aber wir fanden keinen. Also sind wir mindestens eine Stunde planlos umhergefahren, um dann doch wieder in Springdale auf besagtem teurem und nicht besonders schönem Campground einzuchecken.


    Im Visitor Center besorgten wir uns noch Wanderkarten und ich kaufte mir endlich mein Buch über die Geology der Nationalparks in Utah. Zurück am Zelt gingen machten wir uns wie so oft Nudeln und gingen schlafen.

    23.09.2008 Wahweap Campground (Page) 19$ gefahrene Meilen: 65


    An diesem Tag waren wir einfach nur erschöpft. Wir wollten nicht mehr zur Wave-Verlosung und fuhren erstmal zum Horseshoe Bend. Dort waren wir schon mal vor zwei Jahren und damals waren wir alleine dort.. Dieses Mal waren mindestens 20 Leute dort und meine Laune wurde nicht besser. So langsam war ich einfach ein bisschen ausgelaugt, Marco ging es nicht anders. Der Horseshoe Bend war trotzdem beeindruckend:
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    Leider waren wir zu nicht ganz passender Zeit dort und hatten diesen blöden Schatten auf den Fotos:
    [Blockierte Grafik: http://freenet-homepage.de/mareike.wischermann/datafiles/16011f4bb1abf8.JPG]


    Eigentlich wollten wir noch zum Antelope Canyon, den wir schon zwei Jahre zuvor ausgelassen hatten, aber wir hatten uns zu sehr in den Haaren. :-D


    Also fuhren wir zum Campground ausruhen... Und probierten unsere blauen Bio-Chips aus Escalante:
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    Sie waren nicht gut, haben einfach nur nach Salz geschmeckt. Ich verbrachte den Rest des Tages mit Lesen und Schlafen. Einfach mal einen Tag ausspannen und nichts machen..
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    Marco fotografierte unsere Campground-Nachbarn:
    [Blockierte Grafik: http://freenet-homepage.de/mareike.wischermann/datafiles/DSC_006911f4bc3f2f8.JPG][Blockierte Grafik: http://freenet-homepage.de/mareike.wischermann/datafiles/DSC_008811f4bc52b2e.JPG]


    Hier mal ein Bild unseres völlig vollgestopften Chevys:
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    Ganz links in rot unser Schätzchen: die Kühltruhe!


    Am Nachmittag fuhren wir ins Visitor Center in Big Water, danach nach Page einkaufen und wir machten uns einen gemütlichen Grillabend, der jegliche schlechte Stimmung verschwinden ließ. Wir hatten uns in den letzten Tagen einfach zu viel zugemutet. Außerdem war es der einzige kleine Streit in diesem wundervollen Urlaub. Vollgefuttert gingen wirm mit voller Vorfreude auf den nächsten Tag früh schlafen.

    @ Fischer: Oh ja die White Pocket hätte ich auch gern gesehen! Aber wir hatten genug vom Offroad fahren-.--. ehrlich gesagt..


    @ Sarasota: :huhu: dankeschön.. bemühe mich, bald den nächsten Tag zu schreiben..


    @ Mike: sehr gerne! Freut mich, dass ihr mitlest und ich so den Urlaub nochmal neu erlebe :super: Im Nachhinein finde ich es zum Selbstfahren bei solchen Straßenverhältnissen auch zu wild. Ich stelle bald noch ein (sehr schlechtes) Video vom Weg web von CBS online.



    Ich hab die ganze Zeit gefilmt, weil ich mir dann ein bisschen vorkam, als würde ich fernsehen :lach:

    22.09.2008 Wahweap Campground (Page) 19$ gefahrene Meilen: 161


    An diesem Tag sind wir früh aufgestanden, da wir ein Permit für Coyote Buttes South hatten und um 8 Uhr Ortszeit an der Paria Contact Station sein wollten, um an der Coyote Buttes North Verlosung teil zu nehmen. Zwischen Utah und Arizona gibt es im Sommer eine Zeitverschiebung von einer Stunde, dass heißt, wir sind um 7:00 Arizona-Zeit losgefahren und waren um 8:40 Utah-Zeit an der Contact Station. Vor der Tür standen schon sehr viele Autos... Wir waren froh, dass wir im letzten Urlaub schon einmal die Wave-Lotterie gewonnen hatten und diesen Urlaub nicht unbedingt nochmal hin mussten. Es wäre zwar schön gewesen, aber kein Muss für uns, es gibt ja noch so viel anderes zu sehen. Als die Türen der Rangerstation öffneten, strömten über 80 Leute in das kleine Vistor Center. Ich füllte die Bögen aus, wir kauften eine USGS Topo-Karte für das Gebiet um die Cottonwood Teepees, fragten nach dem Straßenzustand und wir warteten auf die Auslosung. Es war schrecklich voll und überall hörte man nur deutsches Geplappere. :-) Wir bekamen kein Permit und beschlossen uns diese Tortur und Zeitverschwendung kein zweites Mal anzutun, wir hatten ja noch andere Sachen zu sehen!


    Los ging es also über die gut zu befahrene House Rock Valley Road, am Wire Pass Trailhead vorbei und bis zum Corral Valley. Nach dem Steckenbleiben am Vortag hatten wir eigentlich schon genug vom Offroad fahren. Nachdem wir links abgebogen sind, wurde die Strecke etwas holpriger. Dann nach einigen Kilometern ziemlich sandig. SEHR, SEHR sandig. Ab und zu zweigten Wege ab und wir waren uns stellenweise trotz Karte recht unsicher, wo wir lang müssen. Der Sand wurde tiefer und tiefer und zwischendurch ragten immer wieder spitze Steine aus dem Weg. Man musste also Gas geben, wenn der Sand tief wurde und scharf abbremsen, damit man das Auto nicht durch die Steine kaputt macht. Marco hat das toll gemacht, aber das war nichts für meine Nerven. Ich hatte die ganze Zeit Angst, dass uns jemand entgegenkommt. Wenn man in dem tiefen Sand gebremst hätte, wäre man bestimmt stecken geblieben. Ausweichen wäre gar nicht gegangen, die Straße war den größten Teil der Strecke so breit wie das Auto. An einigen Stellen war der Sand so tief, dass wir mit dem Unterboden den Sand wegsäbelten und richtig auf dem Sand schlitterten. Bloß nicht anhalten!!! An der Poverty Flat Ranch nahmen wir das erste Mal einen falschen Abzweig und rasten quasi an der Ranch vorbei, um nicht stecken zu bleiben. Wir fuhren in einem Bogen rechts an der Ranch vorbei, dann standen wir an einer Kreuzung und waren uns sehr unsicher wo lang es geht. Wir hatten zwar eine Karte, aber es gab wesentlich mehr Abzweige als eingezeichnet. :-( Ich bekam mal wieder Angst. Wir trafen die richtige Entscheidung und bogen rechts ab, so dass wir bald vor einem Gatter standen. Ich hatte irgendwie im Hinterkopf, dass wir dadurch müssen, aber da waren auch Reifenspuren links am, Gatter vorbei. Denen folgten wir blöderweise und prompt fuhren wir auf eine riesige Steinplatte auf, um dem sehr tiefen Sand vor uns auszuweichen. Auf der Platte konnten wir drehen und wir standen wieder vor dem Gatter.. Grade nochmal gut gegangen. Ich öffnete das Gatter und Marco fuhr durch. Weiter gings durch den tiefen Sand, bis wir irgendwann einen Hügel runtergefahren sind, wo wir auch parkten. Im Nachhinein hätte ich oben auf dem Hügel geparkt. Denn direkt nach der Abfahrt fiel uns auf, dass wir dort ja auch wieder durch den tiefen Sand bergauf mussten! Nun ja, das versuchte ich erstmal zu verdrängen.


    Auf ging es zu den Cottonwood Teepees! Man läuft etwas Richtung Westen und schon sieht man sie:
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    Der Sandstein ist hier einfach spektakulär geschwungen und gefärbt:
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    Wieder mal habe ich mir die Felsformation nicht so riesig vorgestellt, daher hier ein Foto mit Vergleichsobjekt:
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    Wir hatten super Wetter zum Fotografieren:
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    Am Sockel des Plateaus konnte man Ansätze von Boxwork sehen:
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    Hier eine besonders schöne Formation aus sehr dünnen Sandsteinplatten:
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    Allgemein ist dieses Gebiet sehr fragil und wir haben uns so manches Mal nicht getraut auf die Felsen zu klettern, um sie nicht zu zerstören. Es gab aber auch Stellen, die man auch ohne große Angst erklimmen konnte. Roter und gelber Sandstein liefen nur so ineinander über. Eine sehr unwirkliche Gegend:
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    Wir umrundeten die Teepees und sahen dabei einen Coyoten. Außer uns war nur noch ein Pärchen dort, sonst weit und breit niemand. Es war sehr ruhig und einsam. Einfach toll. Beim Umrunden sahen wir dann sogar noch einen Kojoten aus der Ferne, der aber natürlich leider vor uns weglief.
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    Hier noch einige Eindrücke der Cottonwood Teepees:
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    Eine besonders interessante Stelle:
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    Hier zwei Ausblicke vom oberen Teil der Teepees:
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    Es war toll hier, die sehr anstrengende, lange und aufregende Fahrt hatte sich gelohnt.
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    Hier noch ein Weitblick:
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    Wir waren froh, dass wir so ein Glück mit dem Wetter hatten:
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    Leider hatte ich die ganze Zeit den Rückweg schon im Kopf und wurde etwas ungeduldig. Mir graute es vor der Fahrt den sandigen Berg hoch und die ganze Tiefsand-Strecke wieder zurück... Ich beschloss den ganzen Rückweg aus dem Auto zu filmen, da mir das Ganze so etwas surrealer vor kam. Es klappte. Ich war nicht ganz so nervös und Marco konnte in Ruhe fahren. Auf der Hinfahrt hab ich ihn mit meiner Panik auch ganz nervös gemacht. Wie immer meisterte Marco ohne jegliche Probleme die Strecke und brachte uns heil zurück auf den Asphalt.


    Wir beschlossen, den Rest des noch recht frühen Nachmittag am Lone Rock Beach des Lake Powell zu verbringen. Wir fuhren mit dem Auto bis an den Strand (eine sehr seltsame Erfahrung) und legten uns an den Strand. Es war sehr windig und mir zu kalt zum Schwimmen. Marco war tapfer und ging kurz schwimmen.


    Bevor wir zum Campground aufbrachen, dankte ich nochmal unserem Trailblazer für seine tolle Leistung in den letzten Tagen!
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    Er hatte uns nie im Stich gelassen. Aber Marco musste ich natürlich noch viel mehr danken. Er ist ruhig, sicher und einfach toll gefahren. Ich hätte das nie geschafft!
    Am Abend machten wir uns noch was Leckeres zu Essen und fielen nach einer ausgiebigen Dusche sehr müde ins Bett.