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klaus54

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Donnerstag, 18. Januar 2018, 13:54

Traumwagen aus Amerika – so funktioniert’s

Wichtig für jeden Import: Das Auto wird in den Staaten zum Nettopreis gekauft. Die 19 Prozent Mehrwertsteuer werden später beim deutschen Finanzamt gezahlt. Hinzu kommen zehn Prozent Einfuhrabgaben und rund 250 Euro Abfertigungsgebühr. Der Container, in dem das neue Schmuckstück die Reise nach Bremerhaven antritt, kostet versichert 750 bis 1.200 Euro. Mit dem Schiff geht es in rund sechs Wochen nach Deutschland. Die Zahl der privaten Autoimporte aus den USA hat in den letzten Jahren wieder deutlich zugenommen :super:

Vor der Übergabe an die Spedition werden der Fahrzeugbrief, das "Certificate of Title" (Gebrauchtwagen) oder das "Certificate of Origin" (Neuwagen) und die Zollpapiere abgestempelt :!: Die US-Fahrzeuge verfügen über keine allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) und müssen nicht nur vom Zoll geprüft, sondern auch abgenommen werden. Bereits zuvor sollte man daher mit dem TÜV Kontakt aufnehmen. Die formlose Faxanfrage sollte Fahrgestellnummer, Kopie der ausländischen Zulassungspapiere sowie Angaben über Erstzulassung und Motortyp enthalten. Die Kosten für die TÜV-Informationen liegen bei rund 250 Euro. Wer möchte, kann das Auto direkt beim TÜV vorführen und ein Gutachten nebst Abgasuntersuchung erstellen lassen. Wer sich den Aufwand ersparen möchte: Firmen bieten für 600 bis 1.000 Euro Komplettabnahmen an. Die meisten Fahrzeuge, die eingeführt werden, müssen jedoch umgebaut werden, weil einige Teile in Deutschland nicht zugelassen sind. Das gilt unter anderem für viele US-Reifen. Nahezu unsichtbar aber unverzichtbar ist die im Motorraum erkennbare Fahrzeug-Identifikationsnummer. Erst dann gibt es den deutschen KFZ-Brief. Wer den US-Import dann noch beim örtlichen Finanzamt angemeldet hat, kann sich endlich freuen :jipi: In einem exklusiven Fahrzeug zum Schnäppchenpreis ist man sich vieler neidischer Blicke sicher. Aufpassen sollte man jedoch bei den nicht immer vergleichbaren Serien- und Sonderausstattungen. Doch sind die US-Modelle seltener schlechter als die deutschen Modelle ausgestattet – im Gegenteil. Eine Ersparnis von wenigen tausend Euro lohnt sich bei Neuwagen kaum, wenn man die Autos auch in Europa bekommen kann. Die Import-Prozedur zehrt die Ersparnis wieder aus. Anders sieht es Old- und Youngtimern oder speziellen Wunschfahrzeugen aus, die nicht zu bekommen sind. Aber dann spricht die Leidenschaft und nicht das Portemonnaie.

Hier der Bericht: :wow: (Dieser Begriff wurde für Sie ausgeblendet. Um ihn doch lesen zu können sollten Sie sich registrieren/freischalten lassen!)

Servus, klaus54 :jeep:
Beste Grüße aus MUC, vom "Stern des Südens" :love:

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