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klaus54

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Dienstag, 15. August 2017, 14:24

Air Berlin stellt Insolvenzantrag

Zuletzt hatten sich die schlechten Nachrichten gehäuft - jetzt hat Air Berlin Insolvenz angemeldet. Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft stellte einen Antrag auf Insolvenz in Eigenregie, nachdem ihr
Großaktionär und Geldgeber Etihad Airways ihr den Geldhahn zudrehte. Damit sei "keine positive Fortführungsprognose" mehr gegeben, erklärte die Air-Berlin-Führung. Diese ist die Voraussetzung dafür,
dass ein überschuldetes Unternehmen um einen Insolvenzantrag herumkommt :!:

Der Flugbetrieb solle mit Hilfe eines Überbrückungskredits der Bundesregierung in Höhe von 150 Millionen Euro weitergehen, erklärte AirBerlin. Der Kredit ist mit einer Bundesbürgschaft abgesichert.
Der Flugbetrieb könne in vollem Umfang fortgeführt werden :super:

Die Lufthansa erklärte, man unterstütze "gemeinsam mit der Bundesregierung" die Restrukturierung von Air Berlin. So werde unter anderem gewährleistet, dass die von Air Berlin geleasten Flugzeuge, die
für Eurowings und Austrian Airlines fliegen, weiterbetrieben werden können.

Weiteres hierzu: :wow: (Dieser Begriff wurde für Sie ausgeblendet. Um ihn doch lesen zu können sollten Sie sich registrieren/freischalten lassen!)

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Dienstag, 15. August 2017, 17:24

Für uns, die wir in "Österreich-Ungarn" leben, ist auch interessant, was dann aus NIKI wird.

Aber Spekulationen sind jetzt ziemlich müßig.

Abwarten und pálinka trinken ...

SUN

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Mittwoch, 16. August 2017, 10:30

Lufthansa hat mit Eurowings paar km entfernt von Düsseldorf sicherlich seinen Anteil am Untergang. Die vielen Direktverbindungen ab Köln in die USA waren bestimmt nicht förderlich. Da hat AB eine Vormachtstellung verloren. Wenn LH sich was greift dann kann ich mir nicht vorstellen das alle Verbindungen aus der Ecke in die USA erhalten bleiben.

Was Etihad mit AB wollte hatte ich mich schon immer gefragt. Etihad kam mit dem Anspruch einer Premium Airline auf den Markt. Wurde auch schnell am Markt von den Kunden angenommen. Seit die Finger bei AB im Spiel sind hat der Service abgenommen und das Freigepäck wurde auf 23 kg angeglichen. Mittlerweile also kein Premium mehr. Von meinen Kunden wollte nie einer eine Verbindung nach Asien wo der Zubringer nach Abu Dhabi mit AB war. Die wollten immer nur reine Etihad Flüge.

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klaus54

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Donnerstag, 17. August 2017, 11:52

Wie wird es mit Air Berlin weitergehen....?

Nachdem Ryanair Kartellbeschwerde eingelegt hat, ermittelt auch die EU-Kommission :!:

Die Zukunft von Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft Air Berlin sieht düster aus. Was wird aus den Jobs, welche Rolle spielen die Konkurrenten und worauf müssen sich Passagiere einstellen ?(

Aus den Erlösen aus dem geplanten Verkauf der Start- und Landerechte wird zunächst der Massekredit der Staatsbank KfW über 150 Millionen Euro zurückgezahlt. Ob das reicht, ist offen. Trotz des Brückenkredits bleibt die Frage,

was danach passiert. Falls die Airline tatsächlich ihren Flugbetrieb einstellen müsse, könne es für die Kunden schwierig werden, ihre Ausgaben erstattet zu bekommen, warnt der Bundesverband der Verbraucherzentralen. Insbesondere für Kunden, die ihr Ticket selbst

gekauft haben, fehlt ein Insolvenzschutz :P Die insolvente Air Berlin verhandelt mit drei Interessenten über eine Übernahme von Teilen ihres Geschäfts. "Neben der Deutschen Lufthansa stehen wir mit zwei weiteren Interessenten aus der Luftfahrt in Kontakt",

sagte Vorstandschef Thomas Winkelmann. Die Übernahmepläne der Lufthansa stoßen weiter auf Gegenwind von Wettbewerbshütern. Der Chef der Monopolkommission, Achim Wambach, sagte der "Rheinischen Post", die Lufthansa müsse mit strengen Auflagen rechnen.

Air Berlin und die Lufthansa seien auf vielen Strecken direkte Konkurrenten. Die Lufthansa als größte deutsche Anbieterin müsse für eine Fusion deshalb auf weite Teile der Landerechte von Air Berlin verzichten. Kritik übte der Kommissionschef auch an der Hilfe der

Bundesregierung für Air Berlin in Höhe von 150 Millionen Euro.

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Dienstag, 29. August 2017, 09:10

Airberlin streicht USA-Verbindungen

Da kommt es schon ein wenig wie vermutet. USA Verbindungen welche auch Lufthansa fliegt oder änlich bedient werden gestrichen oder gekürzt.
Die Veränderungen gelten ab 29. Oktober. Der insolvente Carrier fliegt dann nicht mehr von Berlin nach New York und San Francisco sowie von Düsseldorf nach Boston. Auf der Strecke Düsseldorf – Los Angeles fällt der Donnerstag-Flug weg, es bleiben vier Flüge pro Woche. Von der NRW-Hauptstadt geht es künftig nur noch fünfmal wöchentlich nach Orlando, die Dienstag- und Donnerstagfrequenz wurde aus den Reservierungssystemen gelöscht.
Quelle: (Dieser Begriff wurde für Sie ausgeblendet. Um ihn doch lesen zu können sollten Sie sich registrieren/freischalten lassen!)

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Dienstag, 29. August 2017, 15:19

Frist für Air-Berlin-Käufer

Die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin sammelt noch bis Mitte September Offerten für eine teilweise oder ganze Übernahme. Die Airline wolle den Investorenprozess zügig abschließen, erklärte ein Unternehmenssprecher. "Kaufinteressenten haben bis zum 15. September 2017 Gelegenheit, ihre Angebote abzugeben" :!: Air Berlin verhandelt nach eigenen Angaben mit der Lufthansa und drei weiteren Unternehmen über einen Verkauf. Als Interessenten für Teile der Fluggesellschaft gelten neben der Lufthansa die britische Easyjet und der Ferienflieger Condor. Auch Ryanair-Chef Michael O'Leary hatte in der vergangenen Woche erklärt, sein Unternehmen sei an einer Übernahme der gesamten Fluglinie interessiert. Marketingchef Kenny Jacobs stellte dies nun aber anders da: "Wir interessieren uns für einige Vermögenswerte von Air Berlin, hauptsächlich die Routen, die wir betreiben könnten".... ?(

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Mittwoch, 30. August 2017, 10:20

Kein Tag ohne News von Air Berlin. Da geht es Schlag auf Schlag.
Die insolvente Fluggesellschaft streicht alle Langstrecken ab Berlin, umfassender und früher als zunächst angekündigt. Nach Abu Dhabi, Los Angeles, Chicago und San Francisco und von Düsseldorf nach Boston fliegt Airberlin nur noch bis zum 1. Oktober. Der erste von zwei täglichen Abu-Dhabi-Flügen von Berlin aus, werde sogar schon ab dem 18. September gestrichen. Betroffene Passagiere würden auf andere Flüge umgebucht, sofern es Platz gäbe, teilt die Airline mit.

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Mittwoch, 30. August 2017, 12:04

Germania klagt gegen Staatshilfe für Air Berlin

Die Fluggesellschaft Germania geht juristisch gegen die geplante Staatshilfe für Air Berlin vor. Die Bundesregierung hatte der insolventen Airline 150 Millionen Euro als Überbrückungskredit zugesagt, damit der Flugbetrieb weitergehen kann. Germania will dies per Eilverfahren verhindern, solange die EU-Kommission die Hilfe nicht genehmigt. Germania wirft demnach dem Bund vor, die Lufthansa einseitig zu bevorzugen und so deren marktbeherrschende Stellung zu verstärken. Der Antrag richte sich gegen das Verkehrsministerium, das Wirtschaftsministerium und das Finanzministerium. Die mündliche Verhandlung über den Antrag wurde auf den 15. September angesetzt :!:

weiterlesen auf: :wow: (Dieser Begriff wurde für Sie ausgeblendet. Um ihn doch lesen zu können sollten Sie sich registrieren/freischalten lassen!)

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Dienstag, 5. September 2017, 12:29

hmmm, ja ich kann zwar verstehen, dass die Konkurrenz da etwas Angst vor einer Monopol-Stellung hat, bei Konsumenten machen sie sich damit aber nicht wirklich sympatisch. Alle die einen Flug gebucht haben, werden sich über den weitergehenden Flugbetrieb freuen
Weltkugel Globus - wir leben auf einen faszinierenden Planeten =)

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Freitag, 22. September 2017, 08:20

Käufer für Air Berlin: Die Favoriten stehen fest

Noch ist nichts offiziell, doch es steht offenbar bereits fest, unter welchen Konzernen die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin aufgeteilt wird. Aus Verhandlungskreisen dringen drei Namen nach außen: die Lufthansa, Easyjet und Condor :!:

Demnach soll fast die Hälfte der Flotte der bankrotten Airline an die Lufthansa gehen. Insgesamt verfügt Air Berlin mit rund 8000 Mitarbeitern über eine Flotte von 144 Flugzeugen, von denen aber 38 bereits samt Besatzungen an die Lufthansa-Tochter Eurowings vermietet sind. Den Betrieb dieser Maschinen will sich die Lufthansa vorrangig sichern, wie Konzernchef Carsten Spohr bestätigte. Hinzu kommen 20 bis 40 weitere Verbindungen auf Kurz- und Mittelstrecken, die die Lufthansa übernehmen will. Auch die Air-Berlin-Tochter Niki soll den Insiderberichten zufolge an die Lufthansa gehen.

Die weiteren Teile würden dann unter Easyjet und Condor aufgeteilt werden, wobei Easyjet ebenfalls auf die Kurz- und Mittelstrecken abzielen soll. Die Auswahl der potenziellen Käufer hänge nun von der Zustimmung des Aufsichtsrats ab. Der soll am Montag beraten und dann offiziell benennen, welche Firmen Anteile von Air Berlin kaufen können..... ?(

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Dienstag, 26. September 2017, 10:37

Streichung Langstrecke Air Berlin

airberlin muss zum 15. Oktober 2017 ihr Langstreckenangebot vollständig beenden, da die Flugzeugleasingfirmen sukzessive ihre Airbus A330-Jets zurückziehen. Die Verbindung zwischen Düsseldorf und Los Angeles wird daher am heutigen 25. September 2017 eingestellt. Die weiteren Streichungen folgen zum 16. Oktober 2017. Im Europa-Verkehr streicht airberlin zum 29. September 2017 die Verbindung zwischen Hamburg und München sowie zwischen Köln/Bonn und München. Wir bedauern die Unannehmlichkeiten für unsere Passagiere.

Stand: 25. September 2017
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Mittwoch, 27. September 2017, 08:32

Es ist irgendwie gruselig,wie AB sich auflöst - ich bin gerne mit denen geflogen und auch mit dem "Vorgänger" LTU, die hatten oft von Düsseldorf tolle Angebote.

Etwas OT:
Am letzten Wochenende hat es unseren schwäbischen Ministerpräsidenten Kretschmann erwischt - als Grüner und sparsamer Schwabe wollte der mit AB von Stuttgart nach Berlin zur Wahldiskussion fliegen,aber sein Flug wurde abgesagt und alle anderen waren ausverkauft. Also ist er in Stuttgart geblieben ...

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Donnerstag, 28. September 2017, 10:07

Neue Langstrecken Lufthansa USA

Ich denke das passt eher in diesen Thread als in einen neuen?


Vom 8. November an verbindet Lufthansa Berlin fünfmal pro Woche mit New York sowie Düsseldorf dreimal wöchentlich mit Miami. Im Sommer will Lufthansa die beiden Strecken an ihre Billigtochter Eurowings übergeben.

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Montag, 18. Dezember 2017, 11:43

Air-Berlin-Kredit dürfte teures Nachspiel haben

Wegen des staatlichen 150-Millionen-Kredits für die insolvente Airline Air Berlin werden aus dem Bundestag Forderungen nach Aufklärung laut. FDP-Chef Christian Lindner warf der Regierung vor, der staatliche Eingriff habe "nichts gebracht außer Schaden für die Steuerzahler". Er forderte eine Aufarbeitung des Falls durch das Parlament: "Damit sollte der Bundestag sich beschäftigen", so Lindner. Auch die Grünen-Wirtschaftsexpertin Katharina Dröge sagte, die Bundesregierung müsse dem Parlament zum Air-Berlin-Kredit Rede und Antwort stehen. Sie wolle dafür sorgen, "dass dies in der ersten Sitzung des Wirtschaftsausschusses im Januar geschieht" :!: Die Bundesregierung hatte Air Berlin nach deren Insolvenz Mitte August den 150-Millionen-Überbrückungskredit gewährt, um den Flugbetrieb aufrechtzuerhalten. Das Darlehen sollte von dem Geld zurückgezahlt werden, das mit dem Verkauf von Air Berlin erzielt werden sollte. Unklar ist nun, ob die Summe möglicherweise beim Steuerzahler hängen bleibt ?( Durch den unerwarteten Ausfall der Erlöse aus dem Niki-Verkauf kann der vom Bund verbürgte Kredit der KfW an Air Berlin möglicherweise nur zum Teil zurückgezahlt werden. Der Bund wird alles tun, den Schaden für den Steuerzahler zu begrenzen :P :thumbdown:

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Freitag, 5. Januar 2018, 20:54

Easyjet übernimmt die slots in Berlin!
Wien und Budapest werden auch angeflogen! :thumbsup:
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Zitat

Von Tegel aus bietet Easyjet Flüge in insgesamt vier deutsche Städte an: neben München auch nach Düsseldorf, Frankfurt am Main und Stuttgart. Bis zu achtmal täglich will Easyjet diese Strecken bedienen. Mit Zielen wie Wien, Zürich, Kopenhagen und Stockholm will die Fluglinie nach Worten von Haagensen verstärkt Geschäftsreisende ansprechen will.

Die anderen Flüge gehen nach Budapest, Fuerteventura, Helsinki, Paris, Rom, Sizilien, Madrid, Mallorca, Mailand, Paphos in Zypern und Tel Aviv. Zum Ende der Sommersaison sollen es dann mehr als 40 Strecken sein.

klaus54

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Freitag, 12. Januar 2018, 15:08

Bund bleibt wohl auf großem Teil des Kredits sitzen

Der staatlich verbürgte Kredit an Air Berlin wird wohl zu einem erheblichen Teil nicht zurückgezahlt werden. Bis zum 9. Januar flossen lediglich 61 der verbürgten 150 Millionen Euro zurück :P

Die Zeche wird wohl wieder der deutsche Steuerzahler übernehmen dürfen, denn: "Es wird von weiteren Rückzahlungen ausgegangen", hieß es in der Antwort des Wirtschaftsministeriums. Dabei wurde auch darauf verwiesen, dass die Bundesregierung nach dem "unerwarteten Ausfall" der Erlöse aus dem geplanten Verkauf der Air Berlin Tochter Niki an die Lufthansabereits mitgeteilt hatte, dass der Kredit "wohl nur zum Teil zurückgezahlt werden kann". Der Bund werde "alles tun, den Schaden für den Steuerzahler zu begrenzen"..... ?( ?( ?(

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Mittwoch, 24. Januar 2018, 16:14

Staat bleibt auf 200 Millionen Euro sitzen

Staat heißt in diesem Zusammenhang "Steuerzahler"

Der Bericht der Insolvenzverwalter umfasst 112 Seiten. Jetzt wurde er dem Gläubigerausschuss vorgelegt. Nicht nur die staatliche Kreditbank KfW, auch der Fiskus, die Arbeitsagentur und die Sozialkassen bleiben demnach auf Millionenforderungen sitzen :sMgirl210; Gegen die im August vergangenen Jahres pleite gegangene Airline gibt es derzeit ungesicherte Forderungen von knapp 760 Millionen Euro. Das verwertbare Vermögen beträgt nach derzeitigem Stand nur 88 Millionen Euro. Viele Gläubiger dürften also von dem Geld, das ihnen zustehen würde, kaum mehr etwas zurückbekommen.

Auch die Bundesregierung kommt das von ihr bewilligte Darlehen der staatlichen Kreditanstalt KfW über 150 Millionen Euro teuer zu stehen, es war dem Bericht zufolge bereits vor Anmeldung der Insolvenz am 15. August 2017 vollständig abgerufen worden. Von diesem Darlehen sind noch 84 Millionen Euro nicht zurückbezahlt worden. Dieser Anspruch sei "ungesichert", heißt es in einer Übersicht am Ende des Insolvenz-Berichts. Aus dem Umfeld der Insolvenzverwalter heißt es, bei dem KfW-Kredit sei nach derzeitigem Stand noch mit knapp zehn Millionen Euro Rückzahlung zu rechnen..... ?(

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