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klaus54

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Montag, 2. Januar 2017, 13:28

Amerikas Mordhauptstadt Chicago trauert um 762 Tote

Am Neujahrswochenende wurden fünf Menschen getötet und mindestens 30 weitere bei Schießereien verletzt. Es handelte sich laut Polizei um mehrere Einzeltaten, die unabhängig voneinander begangen wurden :!:
Der Trauermarsch, der sich am Silvester-Tag bei Eiseskälte über die Michigan Avenue von Chicago schleppte, hatte etwas von Passionsspielen :help: Angeführt von Pater Michael Pfleger trugen Demonstranten
mehrere hundert Holzkreuze auf dem Rücken. Jedes Kreuz symbolisiert eine Tragödie, die selbst im notorisch gewalttätigen Amerika einzigartig ist. Mit 762 Toten – über 50 Prozent mehr als 2015 – hat die
Schusswaffen-Epidemie in der Stadt am Michigan See im abgelaufenen Jahr schwindelerregende Dimensionen angenommen. Die Toten-Zahl ist die höchste seit 20 Jahren. In Chicago starben damit 2016
mehr Menschen im Kugelhagel als in den deutlich größeren Metropolen Los Angeles und New York zusammengerechnet. Ein Ende ist nicht in Sicht.... ?( Als Polizeichef Eddie Johnson die traurige Bilanz
am Sonntag vorstellte, zu der auch 4331 Schusswaffen-Opfer zählen, die teils schwer verletzt überlebten, waren bereits die ersten fünf Toten und 30 Angeschossenen des neuen Jahres in die Statistik eingegangen :seufz:
Nach den Gründen gefragt, lieferte Johnson oft gehörte Argumente. 600 verfeindete Straßengangs ziehen bei ihren über Generationen vererbten Fehden immer wieder Kinder, Alte, Schwangere und andere Unbeteiligte in
Mitleidenschaft, die "zur falschen Zeit am falschen Ort waren". Das Gros der Morde ereignete sich in fünf besonders armen und überwiegend von Afro-Amerikanern bewohnten Stadtvierteln im Süden und Westen der
2,7 Millionen Einwohner zählenden Metropole. Zwischen 2001 und heute kamen in Chicago rund 7900 Menschen durch Waffengewalt um. Fast doppelt so viele Opfer wie das amerikanische Militär
im Irak-Krieg zu beklagen hatte. Bürgermeister Emanuel Weiß jedoch: Nicht alles liegt in der Hand der Entscheider in Chicago. In seiner Metropole herrschen mit die schärfsten Waffengesetze landesweit.
Aber schon wenige Kilometer nebenan im US-Bundesstaat Indiana, in dem Trumps Vizepräsident Mike Pence als Gouverneur regierte, ist der Erwerb einer Waffe ein Kinderspiel :thumbdown: Dass der künftige
Präsident Donald Trump getönt hat, die "Horror-Show" in Chicago könne durch härteres Eingreifen der Sicherheitskräfte "binnen einer Woche" beendet werden, quittiert der Bürgermeister mit Kopfschütteln.

Hier der Bericht dazu: :wow: (Dieser Begriff wurde für Sie ausgeblendet. Um ihn doch lesen zu können sollten Sie sich registrieren/freischalten lassen!)

Servus, klaus54 :chill:
Beste Grüße aus MUC, vom "Stern des Südens" :love:

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