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fidich

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Dienstag, 2. November 2010, 09:38

San Francisco und Nordkalifornien im Oktober 2010

Hallo allseits!

Ich wollte mal kurz über meine Herbstreise in den Westen berichten und sage gleich vorweg, es war eine meiner schönsten Reisen überhaupt!

Wir waren eine knappe Woche in San Francisco und sind dann den Highway 1 an der Küste Richtung Norden ohne besonderen Plan gefahren. Einfach stehenbleiben und verweilen, wo es einem gefällt, dachten wir, aber nach diesem Motto muss man wohl alle paar Meilen anhalten. Ich kannte die Pazifikküste bis jetzt nur südlich von San Francisco, aber ich habe den Norden allgemein als noch beeindruckender gefunden.

Aber zuerst zu SF:

Flug ab LNZ mit Lufthansa nach FRA und weiter mit United nach SFO. Der Jumbo war rammelvoll, aber wir haben uns rechtzeitig die letzte Reihe am Fenster reserviert, so hatten wir wenigstens einen Zweiersitz und einen wunderbaren Blick auf die Bay im Landeanflug. Die Kontrollen in FRA hielten sich in Grenzen, obwohl das Gate zeitweise gesperrt war. Gegenüber unserer letzten Reise 2007 haben wir keine Änderungen an der Prozedur feststellen können und trotz der online-pre-registration blieb das Ausfüllen des obligatorischen Formulars im Flugzeug nicht erspart, welches unweigerlich einen Sonderempfang durch Homeland Security garantiert, wenn auch nur ein Kästchen mit ja angekreuzt ist :D

Meine zuhause ausgedruckte Bordkarte hat die freundliche Dame am Schalter mit dem Hinweis: die gilt hier nicht, zerissen und mir eine neue ausgedruckt. Ähnliches passierte mir in SFO bei Alamo, als ich mich erfolglos am Quick-Check-In-Automaten bemühte (manches funktioniert halt auch im IT-Zeitalter nur in der Theorie).

Dafür hatte ich in der Choiceline für die Midsize-SUV's die Wahl zwischen einem fast neuen Dodge Journey mit grade Mal 2000 mi, mit Allrad-Antrieb, Satelliten-Radio und anderen Feinheiten und einem ebensolchen mit 18.000 mi und ohne AWD, mehr war nicht verfügbar, also fiel die Wahl leicht und ich war zwei Wochen sehr zufrieden mit dem Auto.

Mitgebrachtes Navi montiert und ab zum vorgebuchten Hotel, direkt am Wharf und das ist schon ein erster großartiger Eindruck, wenn man im nächtlichen SF zum ersten Mal unter der beleuchteten Bay-Bridge durchfährt (auf der Strasse natürlich ;) )

Fortsetzung folgt....
With warmest aloha spirit - Fritz :huhu:

Sarasota

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Dienstag, 2. November 2010, 17:27

Danke für deinen neuen reisebericht(beginn)

Ist schon toll unser Forum weil hier wirklich viele von ihren Reiseabenteuern erzählen. Dafür dir fidich und allen anderen ein grosses DANKE!
LG - Lui :huhu:

snowbird

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Dienstag, 2. November 2010, 19:27

Hi fidich,

da mir dein Heimatort "Grünau im Almtal" zunächst nichts sagte, habe ich den mal angegoogelt; ist ja wunderschön dort!

(Dieser Begriff wurde für Sie ausgeblendet. Um ihn doch lesen zu können sollten Sie sich registrieren/freischalten lassen!)

Gruß, snowbird
Everything will be alright in the end; if it's not alright, it's not the end. (Altes indisches Sprichwort)

fidich

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Dienstag, 9. November 2010, 14:59

Teil 2)

Wir hatten das "The Wharf Inn" direkt am Wharf vorgebucht und es erwies sich aufgrund seiner Lage als optimal. Etwas abgewohnt zwar, aber man hält sich ja wirklich nur zum schlafen da auf. Kostenloser Parkplatz inklusive, so kann man die vielen Lokale zu Fuß erreichen und muss nicht lange Parkplatz suchen und zum Frühstück liegt die Boudin-Bäckerei gleich gegenüber.

Wir waren zum dritten Mal in SF und nach Besuchen im Mai und im Juli (mit jeweils tiefwinterlichen Temperaturen) waren wir diesmal vom Wetter und vor allem den Temperaturen sehr positiv überrascht. Immer strahlender Sonnenschein und um die 25°, was will man mehr?

Ich hatte diesmal mein Garmin nüvi mit und das war eine sehr gute Entscheidung. Man erlebt und erfährt die Stadt einfach ganz anders als mit den Öffis oder auch nur mit dem Stadtplan. So am Abend noch mal schnell auf die Twin Peaks die schöne Aussicht geniessen oder zum x-ten Mal die Lombard Street runterfahren, weils so lustig ist. Natürlich geht das ohne Navi auch, aber es ist doch um ein Stück einfacher und unkomplizierter.

An Esslokalen kann ich das Cioppino's und da die gleichnahmige Fischsuppe uneingeschränkt empfehlen (die gibts auch schon ausgelöst, sodass der glitschige Kampf mit den Krabbenteilen wegfällt), weiters den Krabben BBQ im Papa Joe's und natürlich The Stinkin' Rose in North Beach.

Wir waren die Woche vor dem Columbus Day da und wussten nicht, dass zu dieser Zeit die "Fleet Week" stattfindet. Da gings ab Mittwoch los, als wir bei der Überfahrt nach Alcatraz einem Flugzeugträger begegneten und ab Donnerstag die Blue Angels zu trainieren begannen. Ich bin ja eigentlich ein Pazifist und normalerweise nicht begeistert von solchen Paraden, doch am Samstag war es schon faszinierend, als den ganzen Nachmittag vor zehntausenden Zusehern die Kunstflugvorführungen über der Bay stattfanden. Hier macht einfach die ganze Kulisse der Bay, der Stadt, der Golden Gate Bridge,... das Spektakel perfekt, irgendwo auf einem Militärflugplatz würd mich das sicher nicht interessieren. Wir verfolgten das Ganze von der "Balclutha" aus und waren damit mitten im Geschehen. Der Höhepunkt der Show für mich war aber dann doch wieder von nicht militärischer Natur, als nämlich wie aus dem Nichts eine Boeing 747 von United auftauchte und in geringer Höhe und ganz langsam über die Bay schwebte.

Einen Ausflug nach Alcartraz würde ich unbedingt empfehlen, allein schon wegen der sehr gut gemachten Audio-Tour und um einfach Mal diese beklemmende Atmosphäre zu erleben. Natürlich ist auch der Blick auf die Stadt großartig und bei der Überfahrt ist sicher der Weg das sprichwörtliche Ziel. Wir haben die Tickets schon von zuhause aus gekauft und ausgedruckt, was sicher empfehlenswert ist und langes Schlangestehn erspart, noch dazu, wenn wie bei uns, an dem Tag grad zwei Riesen Kreuzfahrschiffe im Hafen lagen und zusätzlich hunderte Leute den Wharf bevölkerten.

Zum Wetter möcht ich auch nochmal kommen. Wie bereits berichtet, herrschte immer Traumwetter, nur einmal gabs im Bereich der Bridge Nebel und wirklich nur im Bereich, wie wenn der Nebel an der Brücke festhängen würde. Da lohnt es sich, mal nur aus diesem Grund drüber zu fahren und die Conzelman Road auf der anderen Seite hochzufahren und zu sehn, wie die Pfeiler aus dem Nebel ragen, das ist allemal die 6 $ Maut bei der Rückfahrt wert. Man kommt zwar zur Zeit wegen einer Kreisverkehr-Baustelle nicht ganz rauf, aber auch von den unteren Aussichtspunken ist es beeindruckend! Wunderschön fanden wir auch am späten Nachmittag bis zum Sonnenuntergang den Baker Beach. Und, und, und,....

To be continued.....
With warmest aloha spirit - Fritz :huhu:

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