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klaus54

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Donnerstag, 29. Dezember 2016, 08:05

Obama erklärt Stammesgebiete zu Nationaldenkmälern

Wenige Wochen vor seinem Ausscheiden aus dem Amt des US-Präsidenten hat Barack Obama große Gebiete in den Bundesstaaten Utah und Nevada zu Nationaldenkmälern erklärt.
Es handelt sich um die Gebiete Bears Ears, mit einer Fläche von rund 5.500 Quadratkilometern in Utah, und Gold Butte, mit einer Fläche von rund 1.200 Quadratkilometer in Nevada :!:
Seit Jahren fordern Indianerstämme mehr Schutz für diese Gebiete, auf denen sich für Ureinwohner heilige Orte sowie archäologisch Ausgrabungsstätten befinden.
Die Entscheidung passt zu anderen Umweltschutzprojekten, die Obama kurz vor dem Amtsantritt Donald Trumps beschlossen hat :super: Ob Donald Trump nach seinem Amtsantritt Obamas
Umweltschutzbemühungen wieder rückgängig machen kann, ist umstritten. Aus dem Weißen Haus hieß es, das Gesetz erlaube es Präsidenten, Nationaldenkmäler zu schaffen, nicht aber, sie wieder abzuschaffen :P

Hier die Meldung dazu: :wow: (Dieser Begriff wurde für Sie ausgeblendet. Um ihn doch lesen zu können sollten Sie sich registrieren/freischalten lassen!)

Servus, klaus54 :love_us:
Beste Grüße aus MUC, vom "Stern des Südens" :love:

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Mittwoch, 4. Januar 2017, 15:20

Das Gebiet des neuen Bear Ears NM kenne ich ein bißchen, da habe ich schon einige Wanderungen gemacht. Und vor einigen Wochen beim Stammtisch habe ich bei meinem Vortag über den Südosten Utahs auch einiges über diese Gegend berichtet. Es ist abseits der wenigen Highways ziemlich wild dort, wir haben dort stundenlange Wanderungen gemacht, ohne daß uns jemand anderes begegnet ist. Allerdings gibt es auch in unmittelbarer Nähe der Straßen einiges Interessantes zu entdecken. Andererseits sind viele Canyons nur für Kletterer zugänglich, also auch für uns tabu.

Landschaftlich ist es dort wirklich sehr reizvoll, vor allem aber gibt es dort viele Hinterlassenschaften der Anasazi, das neue Schutzgebiet ist vor allem archäologisch sehr wertvoll!

Ich freue mich, daß das Gebiet nun vor dem Abbau von Bodenschätzen geschützt ist. Allerdings finde ich es schon etwas problematisch, daß so etwas von Washington entschieden wird und nicht auf der Ebene des Staats oder des Countys. So wird es dann gegen den Willen der Einheimischen durchgesetzt. Und einige Bedenken kann man schon haben, welche Folgen die Unterschutzstellung langfristig haben könnte. Denn wenn ein Gebiet als großes Schutzgebiet ausgewiesen wird, zieht das manchmal auch mehr Touristen an. Und das könnte dann dazu führen, daß irgendwann der Zugang restriktiver gehandhabt werden muß, etwa durch Sperrung von Pisten oder durch eine Verkomplizierung der derzeitigen Permitregelungen.

Hier ein Forum, in dem Einheimische diese Befürchtungen äußern:
(Dieser Begriff wurde für Sie ausgeblendet. Um ihn doch lesen zu können sollten Sie sich registrieren/freischalten lassen!)

Ich hdenke, daß man ein oder zwei interessante Ruinen in Straßennähe besser ausschildern wird, um auch den Kurzbesuchern etwas zu bieten. Und der Rest kann hoffentlich so bleiben wie er ist!

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Mittwoch, 4. Januar 2017, 16:13

Hier ein paar Bilder aus dem Gebiet, zunächst The Citadel und Sipapu Bridge.
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Mittwoch, 4. Januar 2017, 17:01

Und noch ein paar schöne Ruinen!
»Reisebaer« hat folgende Dateien angehängt:
  • c_P1020468.jpg (2,19 MB - 4 mal heruntergeladen - zuletzt: 21. September 2017, 18:15)
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  • c_P1020928.jpg (1,69 MB - 2 mal heruntergeladen - zuletzt: 21. September 2017, 18:15)
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Donnerstag, 21. September 2017, 18:28

Ein skuriles Problem im neuen National Monument:
Der Name wurde ja gewählt, weil die Bear Ears in dem Gebiet fast überall sichtbar sind. Ansonsten aber sind sie keine große Sehenswürdigkeit, etwa zum Draufwandern. Außerdem denken immer noch manche Touristen, daß ein National Monument alle Einrichtungen wie Visitor Center und eine asphaltierte Scenic Road haben muß. Und dann fahren sie mit PKWs die Piste zu den Bear Ears!
:thumbdown: :thumbdown: :thumbdown:


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